6 Dinge, die du für ein traumhaftes Bett brauchst

Jonas Sudberg Jonas Sudberg
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Einen großen Teil unseres Lebens verbringen wir im Bett: Hier schlafen wir nicht nur, um Energie für den nächsten Tag zu tanken – das Bett ist auch ein wichtiger Wohlfühlraum, der der Entspannung dient. Wenn es daran geht, eine Wohnung oder ein Eigenheim neu einzurichten, spielt die Wahl des passenden Bettes deshalb eine wichtige Rolle. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, das privateste aller Möbelstücke zu gestalten. Vom schlichten Lattenrost bis zum aufwändigen Himmelbett, mit Naturlatex- oder mit 7-Zonen-Matratze, schmal oder extrabreit: Jedes Bett lässt sich perfekt auf den persönlichen Geschmack und die eigenen Schlafgewohnheiten abstimmen. Extras wie zusätzliche Kissen, geschmackvolle Tagesdecken oder individuell gestaltete Kopfteile geben dem Möbelstück bei Bedarf eine besondere Note. Es ist durchaus zu empfehlen, sein eigenes Bett mit Bedacht auszuwählen – eine gute Entscheidung wirkt sich jeden Tag positiv auf das eigene Befinden aus!  

1. Der richtige Rahmen

skandinavische Schlafzimmer von bolighus design
bolighus design

Oak Madra Bed

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Die Wahl des passenden Rahmens ist der erste Schritt, wenn es an den Kauf eines neuen Bettes geht. Hier ist zunächst die grundsätzliche Frage zu klären, wie breit das Bett sein soll: kuschelige 120 cm, oder doch lieber komfortable zwei Meter? 

Da der Rahmen außerdem der wichtigste sichtbare Teil eines Bettes ist, müssen auch gestalterische Fragen geklärt werden. Ein breites Spektrum an Varianten steht hier zur Auswahl: sowohl mit Blick auf das Material (von Holz über Metall bis hin zu stabiler Industriepappe) als auch hinsichtlich der Form des Bettes (von klaren Linien bis hin zu manierierten Ornamenten).

Darüber hinaus spielen bei der Wahl des passenden Bettrahmens auch funktionale Aspekte eine Rolle. So bieten manche Rahmen zusätzlichen Stauraum unter der Liegefläche, der durch Schubladen komfortabel zugänglich ist – eine ideale Möglichkeit, um beispielsweise Bettwäsche unterzubringen. Andere Betten überzeugen auf andere Art mit ihrer Sparsamkeit in Sachen Platz: Sie lassen sich dank eines cleveren Designs bei Bedarf stapeln und sind so das ideale Möbelstück fürs flexible Gästezimmer.  

2. Mehr Komfort dank passendem Kopfteil

Ein Kopfteil schließt die Lücke zwischen Schlafzimmerwand und Bett. Damit bietet es vor allem zwei Vorzüge: Einerseits erzeugt ein Kopfteil einen ästhetischen Mehrwert; andererseits lässt es sich in einem Bett mit Kopfteil komfortabler aufrecht sitzen, um zum Beispiel zu lesen oder fernzusehen. Nicht zuletzt aus diesen Gründen ist das Kopfteil am Bett mittlerweile in vielen erstklassigen Hotels Gang und Gäbe – ein Trend, der sich auch in modernen Privathaushalten durchsetzt.

Kopfteile bieten darüber hinaus die Möglichkeit, das eigene Bett zu einem einzigartigen, individuellen Schlafzimmer-Hingucker zu machen. Denn Kopfteile gibt es heutzutage in den unterschiedlichsten Looks und Materialien: vom geschnitzten Kunstwerk aus hochwertigem Mangoholz bis zur gemütlichen Polstervariante mit Textilbezug. Täglich verwirklichen Raumausstatter neue Ideen: etwa rein dekorative Elemente aus Metall, Holz oder Wandfarbe, aufwändige Spiegel- oder Bilderkompositionen oder originelle Polstervarianten. Das Internet ist in diesem Zusammenhang zu einer wahren Fundgrube geworden: In diversen Einrichtungsblogs werden täglich neue Ideen für individuelle Kopfteile vorgestellt.

3. Kissen: gemütliche Hingucker

decorazioni Kissen & Plaids: moderne Wohnzimmer von decorazioni
decorazioni

decorazioni Kissen & Plaids

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Kissen machen ein Bett erst richtig gemütlich: Sie erzeugen eine – im wahrsten Sinne des Wortes – kuschelige Atmosphäre und laden zum Entspannen ein. Zu einem geschmackvollen Bett gehören Kissen deshalb einfach dazu.  

Das Tolle an Kissen: Da man sie mit verschiedenen Stoffen beziehen kann, gibt es immer die Möglichkeit, ohne großen Aufwand neue Looks zu kreieren. Ob Batik-Design oder Aquarell-Optik, Kunst- oder Urlaubsmotive, Seide oder Baumwolle – bei der Gestaltung von Kissen ist der Kreativität keine Grenze gesetzt! Wer es gerne besonders individuell mag, kann außerdem selbst Kissenbezüge herstellen. Mehr als eine Nähmaschine ist nicht notwendig: Mit dem Stoff vom Markt oder aus dem Bastelladen lassen sich auf recht einfache Art echte Unikate nähen. 

Auch bei der Kissenfüllung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Während sich eine Hohlfaser-Füllung oder ein vikoelastischer Schaumkern insbesondere für Schlafkissen eignen, können bei reinen Dekokissen auch Schaumstoffflocken zum Einsatz kommen. Letztere haben den Vorteil, dass sie Kissen besonders formfest machen.

4. Erholsame Himmelbetten

moderne Schlafzimmer von Living It Up
Living It Up

Florence Darkwood Bed

Living It Up

Auch im 21. Jahrhundert haben Himmelbetten nichts an ihrer Faszination eingebüßt: Noch immer gelten sie als der Inbegriff eines besonders komfortablen und exklusiven Schlaferlebnisses. Die Betten mit den verlängerten Eckpfosten gibt es mittlerweile in diversen stilistischen Spielarten: vom klassischen Vintage-Himmelbett im Prinzessinnenstil über das opulente Möbelstück im Kolonialstil bis hin zur minimalistischen Variante aus dem Beispielbild. Eins haben all diese unterschiedlichen Himmelbetten stets gemein: Sie sind außergewöhnliche Hingucker, die jedes Schlafzimmer um eine besondere Nuance bereichern.

Gerade, enn ein Himmelbett mit Vorhängen ausgestattet ist, gilt es vielen Genießern als ein Hort von Ruhe und Behaglichkeit: Als Raum im Raum wird das Bett zu einem besonders gemütlichen Rückzugsort. Die Vorhänge bieten außerdem reichlich Platz für Kreativität: ob geschlossen oder halbtransparent, mit Mustern versehen, bestickt oder monochrom, aus strapazierfähiger Baumwolle oder aus edler Seide – ähnlich wie bei Kissen und Tagesdecken gibt es hier zahlreiche Möglichkeiten, eigene Wohnideen umzusetzen und das Möbelstück seinem persönlichen Geschmack anzupassen. 

5. Matratzen für jeden Schlaftypen

klassische Schlafzimmer von Loaf
Loaf

Top Dog Mattress

Loaf

Der Kauf einer Matratze ist eine Wissenschaft für sich: so groß, wie die Auswahl ist, so schwer erscheint es oft, sich für das passende Stück zu entscheiden. Verschiedene Materialien und Ausführungen versprechen jeweils ganz eigene Vorteile: von der puristischen Matratze aus Naturlatex bis zur cleveren 7-Zonen-Matratze, auf der es sich besonders ergonomisch entspannen lässt.

Klassische Federkernmatratzen werden heute kaum noch genutzt. An ihre Stelle sind die so genannten Taschenfederkernmatratzen getreten, die durch eine höhere Punktelastizität überzeugen. Luftkernmatratzen bieten den Vorteil, dass sich ihr Härtegrad anpassen lässt, während Latexmatratzen dafür bekannt sind, dass sie sich sehr gut an den Schlafenden anpassen. Gleiches gilt übrigens auch für moderne Kaltschaummatratzen: Diese haben nichts mehr mit den minderwertigen Modellen aus den 1970er und 1980er Jahren gemein und bieten mittlerweile einen extrem hohen Schlafkomfort. 

Ebenfalls beliebt sind heutzutage die so genannten Futons: Die japanischen Matratzen sind vergleichsweise hart, können aber aufgrund ihres geringen Gewichts bei Bedarf recht einfach und komfortabel verstaut werden. 

6. Tagesdecken

Eine Tagesdecke hat zwar keinerlei Einfluss auf den Schlafkomfort; sie bestimmt dafür umso mehr das Erscheinungsbild eines Bettes. Von einer schönen Decke profitiert man damit jeden Tag. In Einrichtungshäusern gibt es mittlerweile hochwertige Tagesdecken in diversen Stilen: edle einfarbige, kunstvoll bedruckte und individuell genähte. 

Eine Tagesdecke schlägt damit eine geschmackvolle Brücke zwischen dem Bett als Möbelstück und verschiedenen anderen Wohntextilien (zum Beispiel Polsterbezügen, Gardinen etc.), um ein einheitliches Erscheinungsbild im gesamten Zimmer zu erzeugen. Durch einen Wechsel der Tagesdecke kann man außerdem regelmäßig frischen Wind ins Schlafzimmer bringen, ohne aufwändige Veränderungen an der Wohn-Einrichtung vornehmen zu müssen.

Klassische Tagesdecken werden häufig gesteppt: Dadurch, dass sie in verschiedene Bereiche aufgeteilt sind, verteilt sich ihre weiche Füllung (oft wird Baumwolle verwendet) stets gleichmäßig. Da Tagesdecken in der Regel nicht zum Schlafen genutzt werden und nicht wärmen müssen, sind aber auch einfache Varianten möglich: etwa gewebte einfarbige Überwürfe oder weiche Decken aus speziellem Polyester.

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