Wohnen wie James Bond

Sabine Neumann Sabine Neumann
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In der Nähe von Wien sahen sich unsere Experten von arge x42 bei der Planung eines Einfamilienhauses mit einer besonderen Herausforderung konfrontiert: Das Grundstück, auf dem gebaut werden sollte, war extrem schmal. Aus diesem Grund gestaltete es sich schwierig, bei Ausnutzung der erlaubten Bauhöhe die vorgeschriebenen Randabstände einzuhalten. Der Plan war daher, das Gebäude optisch in seinem Volumen zu minimieren. Erreicht wurde dieses Vorhaben durch einen in die Erde eingeschobenen massiven Sockelbauteil, über dem nun ein skulpturaler Baukörper schwebt. Wir zeigen euch die beeindruckenden Bilder zu diesem besonderen Projekt.

Moderne Formensprache

Bereits auf den ersten Blick fällt die moderne Architektur des Einfamilienhauses auf. Der skulpturale Baukörper sticht mit teilweise schrägen Wänden, dem zeitgemäßen Flachdach und raffiniert geknickten Fassadenflächen sofort ins Auge. Doch so markant und außergewöhnlich das Gebäude auch erscheint – es wirkt nicht wie ein Fremdkörper, sondern integriert sich mit seiner kompakten Größe harmonisch in seine Umgebung.

Eingangsfassade

Wir betrachten den massiven Sockel, der als Grundlage dient und aus der Erde hervortritt, etwas genauer. Geländebedingt ist er teilweise im Boden verborgen. Im nördlichen Teil, der auf diesem Foto zu sehen ist, befinden sich Garage und Eingangsbereich. Darüber bildet der Sockel ein künstliches Plateau, welches als Terrasse genutzt wird und als Bindeglied zwischen Innenraum und Garten dient.

Atrium

Im hinteren Teil des unter der Erde gelegenen Sockels befinden sich weitere Nebenräume sowie der Wellnessbereich und das Gästeapartment. Diese wurden um einen Innenhof angeordnet, der als intime Terrasse genutzt und auch vom Garten her erschlossen werden kann. Auf diese Weise entstand nicht nur ein weiterer Freibereich, sondern auch die Möglichkeit, den eigentlich unterirdisch liegenden Sockelteil des Hauses natürlich zu belichten.

Blick in den Innenhof

Hier ein Blick in den geschützten Innenhof. Über eine Treppe gelangt man hinauf in den Garten, durch die großzügigen Glastüren in den Wellnessbereich des Hauses. Die großen Fenster sorgen dafür, dass dieser Teil, der ja eigentlich im Keller liegt, hell und lichtdurchflutet ist.

Rückseite

Der Blick vom Garten aus auf die Rückseite des Hauses zeigt, wie schmal das Grundstück ist. Durch die unterirdische Nutzung und das raffiniert angelegte Atrium konnte das oberirdische Volumen des Gebäudes minimiert und zugleich die Freifläche des schmalen Grundstücks maximiert werden. Von dem Außensitz im hinteren Teil des Gartens hat man einen fantastischen Ausblick auf die malerische Umgebung und direkten Zugang zu der vorderen Terrassenfläche sowie dem tiefer gelegenen Innenhof.

Lichtdurchfluteter Innenraum

Zum Schluss wollen wir euch natürlich auch einen Blick ins Innere dieses besonderen Hauses nicht vorenthalten. Im Erdgeschoss befinden sich Koch-, Ess- und Wohnbereich. Über die Treppe rechts im Bild und die Galerie gelangt man ins Obergeschoss mit Schlafzimmern, Bibliothek und Loggia. Das Erdgeschoss ist sowohl auf der Nord- als auch auf der Südseite komplett verglast und ermöglicht so Durchblicke von einem Ende des Grundstücks zum anderen.

Was haltet ihr von diesem cleveren Konzept? Könntet ihr euch vorstellen, in dieses Haus einzuziehen?
VIO 302 - Terrasse:  Terrasse von FingerHaus GmbH

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