Von der Backsteinbude zum stylishen Stadthaus

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Das Architektenbüro VASD besteht aus Branko Vlamings und Anne Abkoude. Branko Vlamings arbeitet als Architekt, Innenarchitekt und Mödeldesigner, während sich Anne Abkoude nach ihrem Studium an der Rietveld Akademie auf Farbkonzepte, Grafikdesign und Produktdesign spezialisierte. Die beiden ergänzen sich perfekt und erzielen mit der Kombination ihrer Disziplinen einzigartige Ergebnisse. Überzeugt euch selbst am Beispiel dieses Amsterdamer Stadthauses, für dessen Umwandlung VASD verantwortlich waren. Das alte Offiziershaus in Amsterdam-Oost wurde komplett renoviert und in ein modernes Wohnhaus umgewandelt. In der Fotoserie zeigen wir euch den Verlauf der Neugestaltung.

Alte Rückseite

Wir beginnen die Fotoserie mit dem Zustand der Rückseite vor Beginn der Umbau- und Renovierungsmaßnahmen. Es fällt sofort auf, dass der Wintergarten rechts und der Anbau links überhaupt nicht zusammenpassen. Beide wurden unabhängig voneinander gebaut und waren einfach nicht mehr aktuell – die Fensterrahmen hatten ihre besten Zeiten schon lange hinter sich und die triste Regenrinne tut ihr Übriges. Kurz gesagt: dringend Zeit, eine Verjüngungskur anzuwenden.

Neue Rückseite

Wintergarten und Anbau, die wir im vorherigen Foto sehen konnten, wurden durch einen einzigen Raum ersetzt. Dadurch gewinnt die Rückseite an Symmetrie und Klarheit. Die Front des neuen Anbaus besteht aus transparentem Glas und schlanken Fenstersprossen aus Stahl, was ideal zum klassischen und eleganten Look der restlichen Fassade passt. Neben der Errichtung dieses Anbaus wurde sich auch den Fensterrahmen und dem Mauerwerk darüber angenommen.

Alte Küche

Die alte Küche befand sich in einem der ursprünglichen Anbauten und war ein kleiner, überfüllter Raum, der nur wenig überzeugen konnte. Zugegeben, das transparente Kunststoffdach und die großen Fenster ließen zwar viel Licht in die Küche und auch der Zugang zum Garten war ein schönes Extra, aber das hätte man doch besser lösen können, oder?

Neue Küche

Die Antwort lautet eindeutig ja. Wie auf diesem Bild zu sehen, sind alle Probleme der alten Küche verschwunden und die Vorzüge wurden beibehalten. Durch die Glasfassade und die langgestreckten Dachfenster ist auch die neue Küche lichtdurchflutet und bietet immer noch Zugang zum Gartenbereich – ideal für Grillpartys oder ein Gläschen Wein an Sommerabenden. Weiche, frische Farben und elegante, moderne Möbel hamonieren perfekt miteinander. Der hochwertige Parkettboden mit großem Fischgrätmuster bietet die ideale Kulisse für die Kücheneinrichtung.

Neues Esszimmer

Da die Küche als Mittelpunkt des Hauses immer beliebter wird, haben die Architekten das Esszimmer direkt an die Küche angeschlossen. Die Bewohner können jetzt zubereiten, kochen und essen in einem Raum. Der schöne Holztisch mit Stühlen in unterschiedlichen Stilen gibt dem edlen Gesamtkonzept eine verspielte Note. 

Altes Wohnzimmer mit Veranda

Das Wohnzimmer in diesem Stadthaus ist ungewöhnlich zwischen Küche und Veranda eingebettet und war mit großen Schiebetüren auf zwei Seiten von den anderen Räumen abgegrenzt. Die Fotografie vermittelt einen guten Eindruck der vorhandenen Deckenhöhe und dem immensen Potenzial dieses Raums. Das Wohnzimmer ist zwar nicht allzu groß, aber leider wurde bisher der vorhandene Platz auch gar nicht ausgenutzt. Ein Blick neben die Tür verdeutlicht noch einmal, dass die abgenutzten und vergilbten Wände und Sprossen dringend einer Renovierung bedurften.

Neues Wohnzimmer mit Veranda

Die neue Verbindung zwischen dem vorderen und hinteren Teil des Hauses wird dem klassischen Charakter des Hauses gerecht. Schöne, schlanke Sprossen in den neuen Glastüren greifen den Stil des neuen Anbaus wieder auf und machen das Wohnzimmer nun zum perfekten Durchgang. Der vordere Raum überzeugt durch die Verwendung von Holz mit einem warmen Dekor. Die Wände strahlen durch schlichtes Weiß moderne Eleganz aus, während die Decke mit Zierleisten sehr klassisch daher kommt. Der trendige Kronleuchter schafft die ideale Verbindung zwischen beiden Stilrichtungen. 

Wie ihr eure Wände etwas auffälliger gestalten könnt, erfahrt ihr hier.

Altes Bad

Das alte Bad mit seiner bizarren Farbkomposition wirkte unruhig und altbacken, bestenfalls weckte es Erinnerungen an die leuchtenden Farben des berühmten Raketeneises. Es war sowohl von der Gestaltung als auch von der Ausstattung her einfach nicht mehr zeitgemäß – der Heizkörper war prominent im Raum platziert und das Waschbecken hing etwas traurig in der Ecke.

Neues Bad

Hell, schlicht und mit warmen Holztönen aufgelockert, schließt sich das neue Bad dem skandinavischen Stil an, den wir bereits in Küche und Wohnzimmer gesehen haben. Den Experten von VASD ist es gelungen, den verfügbaren Raum optimal zu nutzen und seine Attribute durch die helle Einrichtung zu betonen. Form und viel Licht sind jetzt tonangebend, während im alten Bad vor allem die kräftigen Farben ins Auge fielen.

Welcher Raum hat eurer Meinung nach die größte Veränderung durchgemacht?
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