Vom Gruselkabinett in den Designhimmel

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Der 60er-Jahre Bungalow in Südholland hatte seine besten Zeiten wahrlich schon hinter sich. Von seinen ehemaligen Bewohnern verlassen, war er der Witterung ausgesetzt, bis sich Architektin Suzanne de Kanter ihm annahm. Das alte, abgenutzte Haus wurde komplett saniert, erhielt eine günstigere Raumaufteilung und fügt sich nun auch besser in das Waldgrundstück ein. Insgesamt wurde sowie von außen als auch von innen ein leichteres und helleres Flair geschaffen. 

Altes Wohnzimmer

Wir stürzen uns gleich mitten ins Geschehen! Hier sehen wir eine Momentaufnahme der Renovierung des Wohnzimmers. Dass eine große Umwandlung dringend nötig war, sieht man an der erdrückend niedrigen Deckenkonstruktion und dem zu klein gewählten Fenster. Die Erhöhung rechts im Bild war Teil des Kellers und wurde abgerissen, um eine bessere und übersichtlichere Raumaufteilung zu schaffen. Das Ergebnis all dieser Mühen sehen wir auf dem nächsten Bild.

Neues Wohnzimmer

Durch die Abtragung des Podests ist das neue Wohnzimmer gleich viel geräumiger. Gleichzeitig bot sich die Möglichkeit, den Grundriss zu verändern und so mehr Platz und eine bessere Aufteilung zu erzielen. Große Fenster tauchen den Raum in Tageslicht, weiße Wände und Decken verstärken diesen Effekt. Auf dem Boden sind beige Naturnsteinfliesen aus Travertin verlegt, die dem Wohnzimmer ein behagliches Ambiente verleihen. Die Einrichtung ist mit den zwei Sitzecken einfach und gemütlich gehalten. 

Alte Küche

Die Küche war mit den abgenutzten Tapeten und den altmodischen Fliesen einfach unmodern und kitschig. Die verwinkelte Aufteilung und das dunkle Holz ließen sie sehr beengt wirken. Eine Küche, die einen allenfalls in staubiger Nostalgie schwelgen lässt, aber ganz sicher keine Kulisse für eine tolle neue Einrichtung bildet. Auch sie wurde daher rundum erneuert.

Neue Küche

Die neue Küche wurde zusammen mit einem Essbereich in den Wohnraum integriert. Eine imposante Bücherwand aus Holz trennt die Küchenzone vom Wohnzimmer ab. Die Rückseite der Wand wurde mit Küchengeräten ausgestattet, so finden dort zum Beispiel Kühlschrank und Ofen ihren Platz. Gegenüber, vor dem großen Fenster, befindet sich die Spüle, Verbindung zwischen den beiden Seiten schafft der Herd als Herzstück der Küche.

Sichtachsen durch das ganze Haus

  von Suzanne de Kanter Architectuur & Interieur
Suzanne de Kanter Architectuur & Interieur

doorkijk vanuit woonkamer naar keuken en gang, nieuwe situatie

Suzanne de Kanter Architectuur & Interieur

Das Gesamtkonzept, der Immobilie mehr Leichtigkeit zu verleihen, lässt sich aus diesem Winkel ganz besonders gut erkennen. Viele der Zimmer sind mit Schiebetüren abtrennbar, öffnet man diese aber, entstehen Sichtachsen durch den gesamten Gebäudekomplex. Die Räume scheinen fließend ineinander überzugehen und können doch für ihren jeweiligen Nutzen abgeteilt werden. 

Alte Gesamtansicht

Das Foto zeigt den bisherigen Eingang des alten einstöckigen Hauses. Ebenso erhält man einen guten Eindruck des schön begrünten Grundstücks am Waldrand. Auf den ersten Blick scheint der teilunterkellerte Bungalow zwar in gutem Zustand zu sein, doch der Eindruck täuscht. Was wir im Inneren schon gesehen haben, setzt sich auch außen fort. Eine Generalüberholung der Fassade sowie einige Umbauarbeiten waren dringend nötig. Das hat sicher auch die Nachbarn gefreut.

Neue Fassade

  von Suzanne de Kanter Architectuur & Interieur
Suzanne de Kanter Architectuur & Interieur

overzicht voorgevel vanuit de tuin, nieuwe situatie

Suzanne de Kanter Architectuur & Interieur

Im Zuge der Renovierungsmaßnahmen wurde die Immobilie mit neuen Fenstern ausgestattet, die durch gleiche Maße und denselben Stil, die Gesamtansicht des Hauses auf einen Schlag einheitlicher wirken lässt. Die alten Ziegel wurden verblendet, sodass nun eine saubere, weiße Wand das Haus schmückt. 

Alte Terrasse

Hier sehen wir den Außenbereich vor Umbau und Renovierung. Was besonders auffällt, ist das altmodische Farbschema mit weißen Wänden und dunklen Holzrahmen und Dachrinnen. Eine Farbgebung, die einfach nicht mehr zeitgemäß ist und drückend wirken kann.

Neue Terrasse

Der neue Terrassenbereich wurde erheblich erweitert. Bei der Überdachung wurde die ansteigende Schräge des Hausdachs aufgegriffen. Dadurch erscheint sie wie aus einem Guss und Regenwasser kann einfach abfließen. Außerdem schützt das Dach die hinter der Terrasse liegenden Arbeitsräume vor zu viel Licht und schafft eine bessere Verbindung vom Inneren des Bungalows und der Natur des Grundstücks.

Wie man den Sommer sonst noch mit Blick ins Grüne genießen kann, erfahrt ihr hier

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VIO 302 - Terrasse:  Terrasse von FingerHaus GmbH

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