von David AMAR - Perspectiviste Freelance 3D

9 Ex-Einrichtungstrends, die längst schon wieder vorbei sind

Sabine  Neumann Sabine Neumann
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Mit Interior-Trends ist das so eine Sache: In einem Moment sind sie der heißeste Sch… , den jeder haben will und um den niemand herumkommt, und im nächsten Augenblick sind sie auch schon wieder Schnee von gestern und total out. Wir haben euch heute neun Einrichtungstrends mitgebracht, die bis vor Kurzem noch ganz hoch im Kurs standen, inzwischen aber leider ziemlich abgenutzt und ausgelutscht daherkommen. Wie immer gilt natürlich: Über Geschmack lässt sich nicht streichen und es gibt mit Sicherheit Wohnungen, in denen die Ex-Trends noch immer eine super Figur machen. Außerdem soll man sich bekanntlich nicht von irgendwelchen vermeintlichen Moden aus dem Konzept bringen und fremdbestimmen lassen. Also: Es ist durchaus okay, den einen oder anderen dieser ehemaligen Verkaufsschlager heute immer noch zu lieben. Und irgendwann kommt sowieso alles wieder…

1. Messing, Kupfer und Co. im Übermaß

Eine Zeitlang waren Messing und Kupfer absolute Must-haves, die einfach jeder in irgendeiner Form zu Hause haben musste. Von der Blumenvase bis zur Badewanne und vom Regal bis zur Wohnzimmerlampe – das Motto war: Je mehr desto besser. Leider sind beide Metalle nicht gerade zeitlos und man hat sich entsprechend schnell an ihnen sattgesehen, vor allem, wenn sie maßlos in Szene gesetzt wurden.

2. Die Edison-Lampe

Leuchten im Vintage-Glühbirnen-Look hingen und hängen derzeit wohl in jedem zweiten Hipstercafé und Modeladen. Gähn! Wir können die nackte Edison-Lampe echt nicht mehr sehen und setzen lieber auf zeitgemäßere und effektivere Beleuchtungsideen mit LED.

3. Weiß auf Weiß auf Weiß

Nein, so richtig vorbei ist der allgegenwärtige All-White-Trend noch nicht, aber er wird inzwischen immer öfter durch Grautöne oder natürliche Creme- und Beigenuancen sowie helles Holz ersetzt. Einrichtungen komplett in Weiß sind einfach viel zu aufwändig sauberzuhalten und wirken noch dazu schnell kalt, unpersönlich und steril.

4. Geweihe und Tierköpfe an der Wand

Einige Saisons lang galt es als hip, sich Geweihe und Tierköpfe an die Wand zu hängen – als eine Art nostalgische Hommage an Opas Wohnzimmer und längst vergangene Zeiten. Zum Glück setzten die meisten Trendsetter dabei auf Nachbildungen und Attrappen jeglicher Art anstatt auf echte Tiere, aber dennoch ist diese Mode inzwischen eindeutig auf dem absteigenden Ast.

5. Scharfe Ecken und Kanten

Klare Kante zeigen ist eine Maxime des modernen Minimalismus, der auf schnörkellosen Linien, rechten Winkeln und schnurgeraden Silhouetten basiert. Mittlerweile geht der Trend allerdings hin zu organischeren Formen, sanfteren Varianten und abgerundeten Designs.

6. DIY-Overload

DIY steht für Kreativität und Individualität und wird uns garantiert noch lange erhalten bleiben. Das heißt jedoch nicht, dass wir es mit dem Selbermachen übertreiben sollten, denn wie bei so vielem gilt es auch hier, das richtige Maß zu finden, um Harmonie und Stil zu wahren.

7. Edelstahl

Edelstahl ist vor allem aus Küchen nicht wegzudenken, denn es ist herrlich pflegeleicht und langlebig. Großflächig kommt es heutzutage allerdings nur noch äußerst selten zum Einsatz, denn die allgemeine Liebe gilt momentan eher natürlichen, warmen Materialien.

8. XXL

Je größer desto besser – diese Maxime stimmt in Sachen Einrichtung schon lange nicht mehr. Überdimensionierte XXL-Sofa-Landschaften und übertriebene Möbel passen irgendwie nicht mehr so recht in den Zeitgeist, in dem man sich wieder auf das Wesentliche besinnt und bescheidener wird.

9. Chevron-Muster

Chevron: Das fröhliche Zickzack-Muster war in den letzten Jahren überall zu sehen und stellte eine erfrischende Alternative zu klassischen Streifen, Karos oder Punkten dar. Leider tauchte es so inflationär auf, dass wir uns mittlerweile ein wenig daran sattgesehen haben und es lieber erst einmal nur noch spärlich einsetzen.

Welchen dieser Trends werdet ihr trotzdem immer lieben?
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