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Von muffig zu modern

Lisa – homify Lisa – homify
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Der Umbau alter Gebäude ist oft eine schwierige Aufgabe. Die Gratwanderung zwischen Erhalt historischer Bausubstanz und Berücksichtigung aktueller Bedürfnisse der Bewohner ist eine echte Herausforderung. Wie man diese aber mit Bravour meistern kann, zeigen wir euch am Beispiel dieses polnischen Herrenhauses. Die Experten von Projekt MB haben Klassik und Moderne kombiniert und so den antiken Charakter des 1883 erbauten Hauses beibehalten. Bevor es soweit war, musste die einst vornehme Residenz aber von ihren unschönen Attributen befreit werden, sodass sich das immense Potenzial entfalten konnte. 

Gelang es den Profis den alten Glanz des Anwesens wiederherzustellen?

Alptraum-Kochbereich

Starten wir unseren Rundgang in dem Raum, der eine Umwandlung am dringendsten nötig hatte. Die Küche war wirklich deprimierend. Die hässlichen Möbel waren von schlechter Qualität und die Glaseinsätze versetzten einen zurück in kommunistische Zeiten. Bestenfalls konnte man der Küche einen gewissen Retro-Charme zusprechen, aber in dem beengten Raum wirkte sie einfach nur überladen. Die auf sämtlichen Schränken verteilten Gefäße und Utensilien ließen den Kochbereich zudem altmodisch und chaotisch wirken.

Traumhafte Küche

Nach der Renovierung erstrahlt die Küche in neuem Glanz. Der Raum ist jetzt hell und funktional. Sämtliche Gerätschaften finden in den eleganten Schränken aus Holz Platz. Auch hier findet sich eine Verglasung, die jedoch im Gegensatz zu vorher durch gelbe Farbtupfer verspielt und fröhlich wirkt. Neu angelegt wurde eine Sitzbank vor dem Fenster, die zum Verweilen einlädt, während der Braten im Ofen schmort. Die Lampe mit Industriecharme unterstreicht den Dialog zwischen Tradition und Moderne.

Düstere Ecke

Gegenüber der Küche gab es einen praktisch ungenutzten Raum. Das einzige Möbelstück war eine antike Kommode, die in dem finsteren Zimmerwinkel vor sich hin staubte. Die gelben Wände trugen auch nicht gerade dazu bei, sich eine bessere Nutzung vorstellen zu können. 

Funktionales Esszimmer

Die Verwandlung in diesem Teil des Hauses ist gewaltig! Endlich hat die Nische ihre wahre Aufgabe gefunden. Obwohl nun viele neue Elemente hinzugefügt wurden, erscheint der Raum jetzt deutlich größer. Der helle Boden, die stilvolle Streifentapete, der Spiegel gegenüber dem Fenster und die Anbringung geschmackvoller Lampen geben dem Esszimmer ein frisches Flair. Die blaue Polsterung der Sitzbank findet sich auch in der Küche und stellt so ein verbindendes Detail dar. Besonderer Hingucker ist die riesige Uhr über der halbhohen Kommode. 

Einfallsloses Bad

Über den vorherigen Zustand des Bads verliert man am besten nicht viele Worte: Braune Kacheln in gähnender Leere, die versucht wurde, mit dem Bügelbrett zu füllen. Die Größe des Badezimmers ist ein echter Luxus, aber das Potenzial wurde überhaupt nicht ausgeschöpft. Könnt ihr euch vorstellen, dass hier bald ein nobler Kronleuchter auf eine geschmackvolle Einrichtung herabstrahlt?

Eleganz und Raffinesse

Das Bad verfügt jetzt über eine klare Raumaufteilung. Dazu wurde eine Zwischenwand eingezogen, die den Waschtisch von WC und ebenerdiger Duschkabine abtrennt. Die Wände wurden mit einer Ziegelimitation verkleidet, die dem ganzen einen rustikalen Charme verleiht. Marmor auf dem Boden und goldene Akzente geben dem renovierten Badezimmer eine edle Note. Aus dem hässlichen Entlein wurde tatsächlich ein schöner Schwan!

Leben in einer vorangegangenen Ära

Stickig und gedrungen wirkte der Wohnbereich vor dem Umbau. Obwohl die Möbel sinnvoll gestellt und auch Stil und Optik an sich gut gewählt waren, fehlte einfach das gewisse Etwas, um Bezug auf die Geschichte des eleganten Gebäudes zu nehmen. Die pistaziengrünen Wände und der klobige Sessel ließen doch eher Melancholie als Lesestimmung aufkommen.

Wohnen im klassischen Stil

Statt auf Grün setzte man an den Wänden auf eine Kombination aus Blau und Gold. Ein dunkelblaues Sofa und ein herrlich altmodischer Ohrensessel bieten die richtige Umgebung, um sich komplett in einem Buch zu verlieren. Der gemusterte Perserteppich bringt zusätzlich Gemütlichkeit in den Raum. Der moderne, minimalistische Couchtisch erfüllt seinen Zweck, ohne zu wuchtig zu wirken. Herzstück des neuen Wohnbereichs ist ganz klar die Bücherwand mit Leiter. Hochaufgeschossen versprüht sie Bibliothekscharme und bringt so eine ganz besondere Atmosphäre mit. 

Herrenhaus

 Häuser von PROJEKT MB
PROJEKT MB

Dworek Mennonicki z 1880 r

PROJEKT MB

Werfen wir zuletzt einen Blick auf die Außenansicht des Herrenhauses. Das wunderschön renovierte Gebäude gibt sich nun stilvoll und die innere Eleganz findet sich auch in der Fassade wieder. Hell mit rotbraunen Akzenten strahlt die Außenansicht in die Nachbarschaft und lässt den Glanz von damals wieder aufleben. Wem solch eine neutrale Farbgebung zu schlicht ist, kann sich von unserem Ideenbuch Hausfassade mal anders inspirieren lassen. 

Welcher Raum hat eurer Meinung nach die größte Verwandlung erlebt?
VIO 302 - Terrasse:  Terrasse von FingerHaus GmbH

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