Yoga zu Hause – 6 Tipps für eine perfekte Atmosphäre

anne lomberg anne lomberg
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Yoga – Eine jahrtausendalte, philosophische Lehre aus Indien, welche den Körper und Geist durch verschiedene Übungen in Einklang bringt, schenkt uns mehr Gelassenheit und ein wacheres Bewusstsein. Es gibt viele Gründe, diesen Wohlfühl-Sport in den eigenen Alltag zu integrieren und so den heilsamen Nutzen für sich und die vertraute Umgebung zu erfahren. Mit Yoga trainieren wir Kraft, Flexibilität und Gleichgewicht, aber auch Tiefenentspannung mit Atemübungen und Meditation. Von Hatha-Yoga bis Bikram-Yoga, von Ashtanga-Yoga bis Kundalini-Yoga, laut wissenschaftlichen Studien verbessern wir mit Yoga unsere Gehirnfunktion, stabilisieren die Rückenmuskulatur und stimulieren das Herz-Kreislauf-System. In Kombination zu einer gesunden Ernährung finden wir so den perfekten Ausgleich für einen harmonischen Lebensstil. Die beruhigende und ausgleichende Wirkung des Yogas ist ideal für gestresste Menschen. Ein wachsender Trend, der immer öfter auch zu Hause praktiziert wird. Wir zeigen euch, wie ihr mit den richtigen Tipps einen Yoga Space in der eigenen Wohnung integrieren könnt, um so einen idealen Ort voller Entspannung zu erschaffen. Denn schon mit einer täglichen Yoga Einheit überbrücken wir sämtliche Hürden und finden unseren Seelenfrieden. Und Frieden beginnt damit, dass sich jeder von uns jeden Tag um seinen Körper und seinen Geist kümmert.  

Den passenden Ort wählen

Es gibt verschiedene Gründe, einen meditativen Rückzugsort in der eigenen Wohnung zu kreieren. Für wen die Praxis im Kurs nicht ausreichend ist, weil er die Übungen täglich und in heimischer Atmosphäre verbessern will, für den eignet sich der Ausbau eines Yogaraumes oder die Integration in eine passende Zimmerecke. Denn so ein fester Platz zu einem festen Zeitpunkt unterstützt bei der regelmäßigen Praxis. Daher solltet ihr zunächst überlegen, zu welchen Zeiten ihr Yoga praktizieren wollt. Bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sind die Energien am höchsten. Bestimmte Lichtverhältnisse, eine entsprechende Einrichtung und auch Düfte sorgen dabei für eine entspannte Atmosphäre. Außerdem empfiehlt sich eine gute Isolation, um schnell zur ersehnten meditativen Ruhe zu finden. Der Yogaraum sollte möglichst so gelegen sein, dass ihn keine störenden Geräusche erreichen können. Wichtig ist hierbei auch, dass die Fenster nicht zur Straße zeigen. Er sollte nicht in unmittelbarer Nähe des Kinderzimmers liegen, denn wenn die Kinder toben oder sich streiten, wäre dies ein zusätzlicher Störfaktor, der von dem inneren Suchen nach Stille ablenkt. Die Größe spielt dabei keine Rolle, Helligkeit und Ruhe sind die wesentlichen Eigenschaften, die wir für unseren eigenen Yogaraum benötigen. 

Eine minimalistische Einrichtung

industrialer Fitnessraum von «Студия 3.14»
«Студия 3.14»

Комната для йоги. Лофт по-восточному

«Студия 3.14»

Der Yogaraum dient der Meditation, deshalb erweisen sich alle ablenkenden Elemente, wie zu viele Möbelstücke oder aufwendig gestaltete Dekorationen als kontraproduktiv. Konzentriert euch zunächst auf das Wesentliche und entfernt all diese überflüssigen Dinge, um zum Kern des Geschehens zurückzukehren. Mit einer Tiefenreinigung befreit ihr den Raum nicht nur von Schmutz, sondern gleichzeitig auch von negativen Energien. Eine minimalistische Einrichtung beginnend von einer neutralen Farbgestaltung bis hin zu den wesentlichen Bestandteilen, wie einer Yogamatte, eventuellen Klangschalen, Kissen und Duftkerzen erheitern die Stimmung und steigern gleichzeitig den positiven Energiefluss. Ein Ort zum Wohlfühlen soll kreiert werden, welcher nach Feng-Shui in der Mitte des Raumes seinen Ursprung birgt und nur dort die besten Kräfte entfaltet. Lichtdurchflutet, hell und klar so entsteht ein Meditationsraum, mit dem der tägliche Ballast abfällt, die Gedanken fließen und die Seele wächst. 

Lichtgestaltung

Licht bedeutet Leben, Licht bringt Kraft und Licht spendet Energie. Kein Wunder also das die Lichtgestaltung für den Yogaraum eine enorme Rolle spielt und auf die ihr bei der Einrichtung besonders achtgeben solltet. Am besten eignet sich ein Raum mit vielen Fenstern, bei dem die Sonne einkehren kann und unsere tieferen Kräfte weckt. Wem so eine Ausrichtung der Wohnung durch verschiedene Gegebenheiten wie die einer Hinterhofwohnung beispielsweise nicht vergönnt ist, der kann mit Tageslichtlampen einen ähnlichen Effekt oder mit warmen Lichteinflüssen die besagte Atmosphäre erzeugen. Auch Kerzen können sehr meditativ wirken. Hier zählt: jeder, wie er mag und jeder, wie er am besten zu seinem inneren Frieden und somit zur transzendentalen Meditation findet. 

Das Licht als solches spielt in der Philosophie vom eigentlichen Yogaritus einen entscheidenden Faktor. Es ist das Licht des Wissens, das Licht des Scharfsinns, das Licht der Einsicht, das Licht des Lebens, das Licht des Mitgefühls und der Liebe, das Licht des Seins, welches jeder selbst in sich trägt. Um sich der wohltuenden Wirkung im eigenen Yogaraum zu unterziehen, sollte man also lediglich auf die eigenen individuellen Bedürfnisse eingehen, um den Nutzen der spirituellen Wirkung ganz bewusst zu erleben. 

Geräusche und Gerüche

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Mit unterschiedlichen Gerüchen werden bestimmte Stimmungen erzeugt. So bedeutungsvoll wie die Integration eines wohltuenden Duftes in unserem Yogaraum sorgt auch die Geräuschkulisse für einen entscheidenden Wahrnehmungsfaktor und ob wir uns auf die meditative Ruhe einlassen können oder nicht. Mit verschiedenen Duftkerzen lässt sich der Yogaraum gezielt vorbereiten. Denn ätherische Öle und Raumdüfte beflügeln die Sinne. So entfaltet bereits ein Stück abgeschnittene Zitrone ihre volle Wirkung und sorgt für einen erfrischenden Raumduft. Mit ätherischen Ölen z.B Lavendel wird dagegen eine harmonische Stimmung erzeugt. Ob man während dem Yogaritual musikalische Begleitung oder Stille bevorzugt, entscheidet jeder selbst nach eigenem Interesse. Für mehr Entspannung bringen Naturgeräusche wie das Zwitschern der Vögel, der Wind in den Bäumen oder auch das rauschende Meer einen besonderen Effekt. Wenn man einmal die für sich passende Raumatmosphäre für eine intensive Meditation im eigenen Yoga Space entdeckt hat, kann man nach Lust und Laune stundenlang relaxen, philosophieren und sich am eigenen Dasein erfreuen. Denn wenn man mal vergisst, wofür man dankbar ist, einfach mal den Puls checken. 

Raumklima

 Flur & Diele von «Студия 3.14»
«Студия 3.14»

Прихожая. Лофт по-восточному

«Студия 3.14»

Wie wichtig das Raumklima für eine wohltuende Atmosphäre ist, wissen wir alle. Daher sollte es in der gesamten Wohnung und in unserem Yoga Space nicht zu kalt und nicht zu warm sein. Die optimale Raumtemperatur ist abhängig von Räumen, in denen man wohnt und lebt und Räumen, in denen man schläft. Für den eigenen Yogaraum empfiehlt sich eine Temperatur von 22 bis 25 Grad. Ein perfektes Mittelmaß, welches gute Voraussetzungen für ein harmonisches Ambiente bietet. Denn für eine meditative Grundstimmung ist dieser Faktor ausschlaggebend, er entscheidet, wie sehr man sich auf eine tiefenentspannende Sitzung wirklich einlassen kann. Deshalb müssen die Temperaturgegebenheiten in diesem Raum stimmen. Außerdem spielt neben dem vorherrschenden Raumklima eine gesunde Luftfeuchtigkeit eine besondere Rolle. So liegt die optimale Raumluftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 %. Diese können wir mit Pflanzen, dem regelmäßigen Lüften und dem Einbau von Hölzern beispielsweise in Form einer Sitzbank positiv unterstützen. Wer seinen Yogaraum etwas wärmer oder kälter gestalten will, kann das nach eigenem Interesse machen. Dies sind nur Richtlinien, am Ende entscheidet die persönliche Wohlfühltemperatur für ein Loslassen und dem eigentlichen Zu-sich-finden mit einem Rückzug aus dem Alltag. 

Naturgedanke

ausgefallener Garten von gemma5
gemma5

4.5m Meditation space Exterior

gemma5

Der Rückzug in die Natur zeigt sich mit dem Ausüben und Verinnerlichen von Yoga noch mal in einer ganz anderen, neuen Art und Weise. Denn dabei geht es nicht nur darum, seine eigene wahre Natur zu erkennen, sondern auch den Naturgedanken bewusst zu integrieren. Eine Möglichkeit stellt beispielsweise die Bestückung von Pflanzen in unserem Yogaraum dar, eine weitere Inspiration liefert ein eigenes Yogahäuschen mitten in der Natur oder das Bepflanzen von verschiedenen Gewächsen und Kräutern auf dem Balkon sowie im Garten. Pflanzen sind Energielieferanten und unterstützen unser Empfinden im Einklang mit all dem Leben, was uns umgibt. Ein Gespür, das uns manchmal abhanden kommt in Zeiten von moderner Schnelllebigkeit. Mit dem Eintauchen in die wunderbare Welt der Naturgegebenheiten werden wir wieder wach und bekommen ein stärkeres Bewusstsein für das, was eigentlich wichtig ist, ein Leben in Einklang mit der Natur. Ein Grund mehr, um Yoga für sich zu entdecken und das bewusste Wachsein jeden Tag zu zelebrieren. Ob man dabei nun einen ganzen Raum ausbaut, eine kleine Zimmerecke einrichtet oder den öffentlichen Park nutzt. Yoga macht glücklich! 

Nach welchen Kriterien würdet ihr euren eigenen Yogaraum einrichten?
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