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So rettet ihr eure Balkonpflanzen über die Urlaubszeit

Sabine Neumann Sabine Neumann
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Endlich ist es so weit: Der langersehnte Sommerurlaub steht vor der Tür, wir packen unseren Koffer und springen ins Auto oder ins Flugzeug, um endlich mal wieder so richtig zu entspannen. Was für uns die schönste Zeit des Jahres ist, wird für unsere Balkonpflanzen allerdings schnell zur Härteprobe und Durststrecke. Damit ihr euch bei eurer Rückkehr über eine putzmuntere, quicklebendige Balkonoase freuen könnt, haben wir euch heute einige Tipps und Tricks zusammengestellt, mit denen eure Pflanzen euren Urlaub problemlos überstehen.

Vorher nochmal ausgiebig gießen

Direkt vor Abfahrt in den Urlaub solltet ihr eure Balkonpflanzen noch einmal kräftig wässern und so den Wasserspeicher der Erde ausnutzen. Mehr ist in diesem Fall ganz klar mehr. Seid also nicht geizig mit dem Wasser. Wenn die Erde komplett durchnässt ist, halten die meisten Pflanzen mehrere Tage, ohne auszutrocknen. Wichtig: Überschüssiges Wasser muss dennoch ablaufen können, damit die Wurzeln nicht anfangen zu faulen.

Ab in den Schatten

Kling logisch: In der prallen Sonne benötigen Pflanzen viel mehr Feuchtigkeit als im Schatten. Deshalb empfiehlt es sich, sämtliche Blumen und Gewächse vor dem Urlaub in eine möglichst schattige, überdachte Ecke zu stellen oder sogar in die Wohnung zu holen. So schützt ihr sie nicht nur vor zu viel Sonne und der Gefahr des Austrocknens, sondern auch vor Unwettern und Regen.

Menschliche Pflanzensitter

Die kostengünstigste und wohl auch zuverlässigste Methode, seine Balkonpflanzen über die Urlaubszeit zu retten, ist eine zwischenmenschliche Lösung: Bittet Nachbarn, Freunde oder Verwandte, hin und wieder vorbeizuschauen und die grünen Schützlinge zu gießen.

Professionelle Bewässerungssysteme

Stehen keine menschlichen Pflanzensitter zur Verfügung, kann man seine Pflanzen der Technik anvertrauen: Im Gartencenter findet ihr ein reichhaltiges Angebot von professionellen Bewässerungssystemen, die mithilfe eines Timers die Balkonpflanzen je nach Bedarf einmal oder mehrmals am Tag automatisch wässern. Es gibt sogar Regensensoren, welche die Wasserzufuhr unterbrechen, sobald der Topf ausreichend feucht ist und so ein Ertränken der Blumen verhindern.

Der Badewannentrick

Ihr wollt kein Geld für teure Bewässerungssysteme ausgeben, findet aber auch niemanden, der sich um eure Pflanzen kümmert? Dann empfehlen wir euch den Badewannentrick: Dafür lasst ihr eine kleine Menge Wasser in die Wanne und legt den Boden mit alten Handtüchern aus. Darauf stellt ihr dann eure Balkonpflanzen ohne Übertöpfe, sodass die Wurzeln sich die Flüssigkeit aus dem Handtuch saugen können.

Der Flaschentrick

Ebenfalls ein praktischer DIY-Trick für Terrasse und Balkon: Nehmt eine Plastikflasche und füllt sie mit Wasser. Dann stecht ihr kleine Löcher in den Deckel und steckt die Flasche kopfüber in den Blumenkübel, sodass der durchlöcherte Deckel nahe an den Wurzeln der Pflanze liegt. Auf diese Weise bekommt sie stetig Wasser – und zwar bis zu zwei Wochen lang. Wichtig: Achtet darauf, dass die Flasche einen sicheren Stand hat und testet vor dem Urlaub, ob die Dosierung stimmt und wie groß die Löcher sein müssen.

Radikaler Kurzschnitt

Die letzte Methode klingt radikal, funktioniert aber durchaus. Auch mithilfe einer Schere kann man seine Pflanzen – allerdings ohne Blüten – über den Urlaub hinwegretten. Dabei werden sämtliche Blüten abgeschnitten, sodass die Pflanze weniger Wasser benötigt. Wenn es nicht ganz so kompromisslos sein soll, lasst ihr die Blüten dran, entfernt aber unbedingt alle verfaulten und vertrockneten Blätter und Enden. So haben eure Pflanzen die Kraft, auch mal ein paar Tage ohne euch auszukommen.

Was sind eure Tipps für die Pflanzenversorgung während der Urlaubszeit?
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