Sechs Tipps für kleine Schlafzimmer

Jessica Labbadia – homify Jessica Labbadia – homify
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Es gibt Räume, bei denen die Größe sehr entscheidend ist. Ein beengtes Wohnzimmer wirkt zum Beispiel nicht annähernd so einladend wie ein geräumiges – und hier hält man sich in der Regel nun mal am meisten auf. Ein Schlafzimmer hingegen kann sogar viel gemütlicher sein, wenn es klein ist – vorausgesetzt, man richtet es dementsprechend ein! Wer über wenig Platz im Schlafzimmer verfügt, muss nicht gleich den Kleiderschrank auf den Flur verfrachten oder auf ein Stockbett umdisponieren. Unsere Experten zeigen euch viele schöne Möglichkeiten, mit denen ihr zumindest optisch mehr Platz und Gemütlichkeit in euer Schlafzimmer bringen könnt:

1. Entrümpeln

Was vorher vielleicht der ungenutzte Dachboden oder das vollgestopfte Zimmer im Keller war, kann mit ein paar Handgriffen in neuem Glanz erstrahlen. Wichtig ist zunächst, dass man all jene Kisten aussortiert, die von einer fetten Staubschicht umgeben sind. Liegen einem alte Schulhefte, verblasste Liebesbriefe oder Fotoalben aus Kindheitstagen am Herzen, kann man diese auch im Wohnbereich integrieren. Für alles andere gilt: Entsorgen, aber schnell! Faustregel: Alles, was man zwei Jahre nicht berührt hat, kann weg.

2. Freiräume schaffen

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Der wenige Platz, den man hat, sollte natürlich genutzt werden. Trotzdem muss es deshalb nicht unbedingt der klobige Schrank sein, in den zwar einiges hinein passt, der optisch aber nun mal sehr viel Platz einnimmt. Viel lieber sollte man vor dem Einrichten gut darüber nachdenken, was man tatsächlich an Stauraum braucht. Unterwäsche, Socken… Was noch? Alles andere kann man getrost in Körben auf dem Boden oder auf Ablagen verstauen. Eine Kommode ist der perfekte Mittelweg: Hier lässt sich alles verstauen, was dem Besucher nicht ins Auge fallen soll und trotzdem bleibt auf der Ablage und an der Wand noch mehr als genug Platz zum Dekorieren.

3. Dachschrägen integrieren

Wer sagt eigentlich, dass Dachschrägen im Weg sein müssen? Gerade im Schlafzimmer können sie eine gewisse Gemütlichkeit erzeugen. Hier seinen Schreibtisch zu positionieren, macht allerdings wenig Sinn, weil man so beim Arbeiten ein unnötig beengtes Gefühl bekommt. Im Bett hingegen liegt man ja sowieso in der Horizontalen! Die Matratze oder das Bett unter die Dachschräge zu stellen, gibt einem gleichzeitig ein Gefühl von Geborgenheit. Und wer möchte nicht beim Einschlafen in den klaren Sternenhimmel blicken… ? Weitere Tipps, wie man Dachschrägen sinnvoll nutzt!

4. Farbakzente setzen

Wer seine Schuhe farblich auf seine Hose abstimmt, wird schnell feststellen, dass die Beine optisch länger und somit schlanker aussehen. Ähnlich ist es im Interior Bereich: Ein Raum sieht immer dann größer aus, wenn die verschiedenen Ebenen in ein und derselben oder zumindest ähnlichen Farbgruppe liegen. Ist der Boden also hellgrau oder beige, bietet es sich an, die Wände und sogar Decke in diesem Ton zu streichen. Wem das auf Dauer zu trist ist, der setze einen oder zwei farbliche Akzente, die sich im Teppich, Regal oder in kleinen Deko-Elementen wie Vasen wiederholen.

5. Mit Spiegeln arbeiten

moderne Schlafzimmer von LEIVARS
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Was einen jeden Raum im Nullkommanix vergrößert, sind eindeutig Spiegel. Besonders empfehlenswert: verspiegelte Schranktüren, da man sich so sofort betrachten kann, wenn man Outfits anprobiert und verhindert, am Morgen mit zwei verschiedenfarbigen Socken das Haus zu verlassen. Ob man sich nun eine große Spiegelfläche gegenüber dem Bett vorstellen kann oder nicht, ist Geschmacksache… Als Alternative kann man den Spiegel natürlich auch innen an der Schranktür anbringen – dann hat man jedoch nicht den gewünschten Vergrößerungs-Effekt des Raumes. Ansonsten sei beachtet: Je größer der Spiegel, desto größer wirkt auch der Raum!

6. Schluss mit Schubladendenken

Wieso denken wir eigentlich so oft in Kategorien? Klar gehört das Bett normalerweise ins Schlafzimmer und der Kühlschrank in die Küche. Wenn man aber wenig Platz zur Verfügung hat, kann besagter Kühlschrank doch auch problemlos ins Wohnzimmer auswandern. So lange man die Bereiche optisch immer ein wenig abtrennt, muss auch eine Badewanne im Schlafzimmer kein Schönheitsmakel sein! Hier wurden Kieselsteine gewählt, was für einen beruhigenden Wellness-Charakter sorgt.

Und hier gibt es große Deko-Ideen für kleines Geld.

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