4 Bodenbeläge für den Außenbereich und ihre Vor- und Nachteile

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4 Bodenbeläge für den Außenbereich und ihre Vor- und Nachteile

Sabine Neumann Sabine Neumann
Rustikaler Balkon, Veranda & Terrasse von Espacios y Luz Fotografía Rustikal
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Ihr seid euch noch unschlüssig, welchen Bodenbelag ihr für eure Terrasse, Einfahrt oder den Hof wählen sollt und fragt euch, was wohl der beste Boden im Außenbereich ist? Dann seid ihr hier genau richtig, denn wir nehmen die vier beliebtesten Beläge heute mal etwas genauer unter die Lupe. Ganz klar ist, dass unter freiem Himmel besondere Eigenschaften gefragt sind, wie Frostbeständigkeit, Witterungsunempfindlichkeit und ein möglichst geringer Pflegeaufwand. Aber auch Faktoren wie Unterbauten, Kosten und nicht zuletzt die Optik spielen eine entscheidende Rolle beim Thema Außenbereich-Boden. Je nach persönlichen Präferenzen, dem angestrebten Stil und dem zur Verfügung stehenden Budget habt ihr die Qual der Wahl zwischen Fliesen, Holz, Naturstein und Beton – und dann gibt es innerhalb der jeweiligen Obergruppe meist auch noch zahlreiche verschiedene Varianten und Möglichkeiten, die euch zur Verfügung stehen.

1. Fliesen

Fliesen gehören zu den beliebtesten Bodenbelägen im Außenbereich, denn richtig verlegt trotzen sie Nässe, extremer Kälte und starken Temperaturschwankungen. Allerdings solltet ihr dabei unbedingt Wert auf eine entsprechende Qualität legen und darauf achten, dass die Fliesen auch wirklich frostsicher und rutschfest sind. Ist dieser wichtige Aspekt gegeben und wurden die Fliesen fachmännisch verlegt, könnt ihr euch über einen langlebigen, robusten und pflegeleichten Außenbereich-Boden freuen, der sich aufgrund seiner facettenreichen Vielfalt hervorragend als Gestaltungselement im Freien eignet. Beachten solltet ihr auch, dass als Grundbelag für die Fliesen zunächst ein Betonfundament gebaut werden muss. Was den Pflegeaufwand angeht, gehört diese Variante wohl zu den pflegeleichtesten Außenbereich-Böden, denn Fliesen lassen sich problemlos mit dem Besen reinigen oder auch nass wischen und mit Pflegemitteln putzen.  Hinsichtlich Stil und Gestaltung decken Fliesen die gesamte Bandbreite der Möglichkeiten ab: Vom mediterranen Finca-Look über modernen Minimalismus bis hin zum folkloristischen Ethno-Style oder einem rustikalen Cottage-Vibe könnt ihr mit Fliesen alles inszenieren, was ihr euch wünscht.

2. Holz

Holz als Bodenbelag im Außenbereich liegt derzeit voll im Trend, denn das Naturmaterial strahlt Wärme und Wohnlichkeit aus, wirkt modern und gemütlich zugleich und ist bei richtiger Pflege auch robuster und langlebiger, als man vielleicht auf den ersten Blick denken würde. Wichtig ist jedoch die Wahl des Materials. Holzböden unter freiem Himmel müssen Nässe, Frost, Schnee und Hitze trotzen, ebenso wie anderen Verschmutzungen und unerwünschten Schädlingen. Generell gilt: Je härter das Holz, desto geeigneter ist es für den Außenbereich. Hierzulande sind Lärche, Tanne, Robinie und Douglasie besonders beliebt. Die wohl am besten für draußen geeignete Holzart ist und bleibt allerdings Teak, wobei man sich dabei die langen Transportwege und die eher schlechte Umweltbilanz bewusstmachen und unbedingt auf etablierte Öko-Siegel und nachhaltigen Anbau Wert legen sollte. Egal, für welches Holz ihr euch entscheidet: Seid euch in jedem Fall im Klaren, dass diese Art des Bodenbelags doch ein wenig mehr Pflege braucht als zum Beispiel Fliesen. Durch regelmäßiges Säubern, Streichen und Glasieren mit verschiedenen Imprägnierungen könnt ihr den Grundzustand eures Holzbodens lange erhalten und verhindern, dass er faul und morsch wird.

3. Naturstein

Naturstein ist sowohl drinnen als auch draußen ein sehr beliebter Werkstoff und für viele Leute der beste Boden im Außenbereich, der sowohl mit Natürlichkeit als auch mit Umweltbewusstsein punktet und vor allem durch seine unglaubliche Vielfalt überzeugt: Die Auswahl an Farben, Formen, Mustern, Oberflächenstrukturen und Bearbeitungstechniken ist nahezu grenzenlos. Von rustikal bis elegant und von puristisch bis mediterran kann man mit dem entsprechenden Naturstein jeden denkbaren Stil umsetzen und jede gewünschte Wirkung erzielen. Das Tolle: Da es sich um ein reines Naturprodukt handelt, ähnelt kein Stein dem anderen und jeder Bodenbelag ist ein echtes Unikat. Von Travertin und Sandstein über Schiefer bis hin zu Kalkstein, Marmor und Granit gibt es für jeden Geschmack, jede Stilrichtung und jedes Budget den passenden Naturstein. Was die Pflege angeht, sind die meisten Natursteine extrem robust. Grober Schmutz wird einfach abgekehrt und auch gegen eine feuchte Reinigung mit Wasser ist nichts einzuwenden. Vom Hochdruckreiniger sollte man hingegen lieber die Finger lassen, um die Steinstruktur nicht unnötig aufzurauen. Und eine Imprägnierung schützt empfindlichere Steine zuverlässig vor Wind, Wetter und Alltagseinflüssen, sodass ihr euch über einen langlebigen, dauerhaft schönen Bodenbelag freuen könnt.

4. Beton

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Früher galt nackter Beton als kalt, unfertig und absolut unattraktiv. Inzwischen ist das derbe Material nicht nur im Innenraum auf dem Siegeszug, sondern auch in Außenbereichen abseits von Industriegebieten und tristen Großstadthöfen absolut hip. Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst für den rauen Industrial Look auf der eigenen Terrasse oder Einfahrt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Baustoff ist modern, langlebig, robust und frostfest sowie meist eher preisgünstig zu haben, da industriell hergestellt. Auch lässt er sich relativ einfach verlegen und ist danach extrem pflegeleicht. Spezielle Versiegelungen helfen auch hier dabei, den Boden besonders lange schön und widerstandsfähig zu halten. Besonders zu erwähnen ist hierbei ein polierter Betonboden, der viele Vorteile mit sich bringt: Durch das Polieren werden Eigenschaften wie Abriebfestigkeit und Kratzfestigkeit verbessert und der optische Eindruck mit sattem Seidenglanz gesteigert.

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