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Entrümpeln ohne Abschiedsschmerz

Sabrina Werner Sabrina Werner
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Der Kleiderschrank quillt über, in der Küche hat nicht einmal mehr die neue Lieblingstasse Platz und für das Aufräumen des Dachbodens bräuchte man einen ganzen Schuttcontainer. In nahezu jeder Wohnung sammeln sich mit der Zeit Dinge an. Doch je voller Haus und Wohnung sind, desto unordentlicher wirken sie und desto schwieriger wird es, Ordnung zu schaffen. Alter Kram belastet aber nicht nur das Haus. Auch der Kopf ist weniger “aufgeräumt”, wenn Strukturen fehlen und zuviel Zeug da ist. Genau in ihm beginnt allerdings das Entrümpeln. Nur, wer sich mental darauf vorbereitet, sich von Altlasten zu trennen, dem gelingt auch das Wegwerfen, ohne Reue zu empfinden. Dabei müssen alte Möbel, Kleider, Geräte und Bücher nicht gleich im Müll landen. Es gibt immer jemanden, der damit noch etwas anfangen kann und viele Möglichkeiten aus altem Plunder doch noch einmal bares Geld zu machen. Ist die Wohnung erst einmal leerer, ist Platz für Neues da.

Schritt 1: Frei im Kopf werden

Sammeln und horten – das ist zutiefst menschlich. Wer dem entkommen und gründlich entrümpeln möchte, muss gedanklich damit anfangen. Hierbei hilft, sich der Einstellung zu nähern, dass Besitz endlich ist. Alles, was man kauft, geschenkt bekommt oder warum auch immer besitzt, besitzt man nur für eine bestimmte Zeit. Es war nicht immer da und es wird auch nicht immer da sein. Vor allem aber bestimmt Besitz nicht das menschliche Sein. Wieviele Hosen im Schrank liegen, wieviele T-Shirts sich stapeln, wieviele Tassen sich im Regal befinden, sagt nichts über das eigene Leben und die Zufriedenheit aus. Am besten zeigt sich dies am Beispiel Bücher. Nur weil das Bücherregal im Wohnzimmer von oben bis unten vollgestopft ist, ist nicht automatisch Zeit zum Lesen da. Vielleicht geht sogar mehr Zeit für das Suchen nach neuen Errungenschaften in Internet und Buchhandlung drauf als für das Lesen an sich? Wer sich frei  macht von dem, was er besitzt und akzeptiert, dass es ihm ohne all diese Dinge nicht schlechter gehen würde, hat den ersten Schritt zu einem entrümpelten und sorgenfreierem Leben gemacht.

Schritt 2: Verabschiede dich von deiner Vergangenheit!

Dem Entrümpeln steht häufig die Nostalgie im Weg. Erinnerungsstücke an die Kindheit, das Geburtstagsgeschenk von der Freundin, mit der wir schon seit Jahren keinen Kontakt mehr haben, das Souvenir von der Großtante – sie alle erinnern uns an unsere Vergangenheit. Doch diese Erinnerungen sind nicht immer positiv und können Groll oder Wehmut hervorrufen, die uns im Alltag bremsen. Dazu kommt: um sich an wichtige Ereignisse seine Lebens oder an wichtige Menschen zu erinnern, sollte niemand Dingliches benötigen. Die Sinne sind es, die solche Erinnerungen wachrufen. Je freier man von der Vergangenheit ist, desto mehr Platz für neue Erlebnisse und Erfahrungen hat man in der Zukunft. Glücklich sein, das bedeutet meistens nicht, in der Vergangenheit schwelgen, sondern die Kleinigkeiten des Alltags wirklich zu genießen – den Duft der Blumen im Frühling, den Geschmack frisch zubereiteter Speisen, das Lächeln des Partners beim Begrüßen am Morgen. Solche Erlebnisse kann man selten festhalten und doch erzeugen sie genau die Gefühle, die viele Menschen mit Besitztümern festhalten oder sogar ersetzen möchten.

Schritt 3: Entscheide dich für den Müll, das Upcycling oder das Spenden

Großer Vintage Küchenschrank "Ella" ♥ Shabby Chic :  Küche von Landhausmixx
Landhausmixx

Großer Vintage Küchenschrank Ella ♥ Shabby Chic

Landhausmixx

Was raus muss, muss noch lange nicht in den Müll. Dort sollte landen, was tatsächlich nicht mehr zu gebrauchen ist. Kaputtes kommt so einfach in den Container. Alte Möbel dagegen sind bestens für das Upcycling geeignet. Der alte, dunkle Küchenschrank vom Flohmarkt kann mit neuen, frischen Farben ein ganz anderes Wohngefühl vermitteln und die alte Couch findet mit einem gemütlichen Überzug vielleicht ihren Platz auf der überdachten Veranda. Kleidung, Küchengeräte, Spielzeug und Unterhaltungselektronik sind gern gesehene Spenden, die von vielen Vereinen auf Anfrage sogar kostenlos abgeholt werden. In Großstädten häufig gesehen und immer beliebt sind die “Mitnehmkisten”. Hierfür stellt man einfach alles, was man nicht mehr braucht, was aber noch zu gebrauchen sein könnte, in einen Karton und beschriftet diesen mit “kostenlos abzugehen” oder “zum Mitnehmen”. Viele Bücher, DVDs, CDs, Vasen usw. gelangen so in die Hände neuer Besitzer.

Schritt 4: Ein neues Design für deine Räume

EFH bei München:  Wohnzimmer von winhard 3D
winhard 3D

EFH bei München

winhard 3D

Ist der alte Kram erst einmal entsorgt, ist Platz für Neues da. Damit man nicht gleich in einen Kaufrausch verfällt und das alte Gerümpel einfach wieder durch neues ersetzt, ist Planung gefragt. Wie sollen die neuen Wohnräume aussehen, wie soll sie sich anfühlen? Neben der Entscheidung, in welchem Wohnstil man seine Räume gestalten möchte, steht die Frage nach intelligenten Stauraumlösungen, die das Sortieren und Aufräumen auch in Zukunft einfach machen. Als Experten können Innenarchitekten von Anfang an helfen, das richtige Design zu finden und die neue Inneneinrichtung geschickt zu planen. Alte Lieblingsstücke werden dabei natürlich geschickt in Szene gesetzt.

Schritt 5: Frische Farben für deine Wände

Frische Farben bringen neuen Schwung in die entrümpelte Wohnung. Leuchtende Naturtöne, wie Rapsgelb oder Maigrün lassen in alte Räume den Frühling einziehen und verscheuchen den Muff des alten Krempels. Das Blau des Meeres erinnert an den letzten Italienurlaub und daran, dass das “Dolce Vita” auch daheim gar nicht fern sein muss. Pastellfarben sind etwas dezenter und erzeugen eine sanfte Freundlichkeit. Ob es dabei ein frisches Mintgrün, ein romantisches Rosa oder ein zartes Hellgelb sein darf, bleibt dem individuellen Geschmack überlassen. Ausgefallener wird die Wandgestaltung, wenn nicht nur neue Farben, sondern auch Muster ins Spiel kommen. Verspielte Ornamente und Blumenranken im Vintage-Look sind hier genauso möglich, wie große geometrische Muster oder ausgefallene Motive an der Wand.

Schritt 6: Willkommen, Ordnung!

Hier sind Agenten am Werk:  Küche von Schmidt Küchen
Schmidt Küchen

Hier sind Agenten am Werk

Schmidt Küchen

Erstrahlt die Wohnung erst einmal im neuen Design, ist Ordnung halten gar nicht schwer. Wer einmal gemerkt hat, wie befreiend es sein kann, sich von Altem zu trennen, entwickelt oft ein ganz neues Lebensgefühl. Das macht sich beim Wohnen bemerkbar. Die Dinge, die bleiben durften, finden in praktischen Ordnungshelfern, wie beschrifteten Plastikboxen, einem clever sortierten Kleiderschrank oder einem neuen Regal in Abstellraum oder Keller Platz. So kann Unordnung gar nicht erst wieder entstehen. Wenn alles seinen Platz hat, hat man zudem viel eher das Gefühl zu haben, was man braucht.

Wie habt ihr es geschafft, endlich einmal gründlich zu entrümpeln?
VIO 302 - Terrasse:  Terrasse von FingerHaus GmbH

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