Frischzellenkur für ein 30er-Jahre-Haus

Sabine Neumann Sabine Neumann
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In den Niederlanden hat sich unser Experte Joep van Os eines Hauses angenommen, das in den 1930er Jahren erbaut wurde und dringend eine Generalüberholung nötig hatte. Dennoch sollte bei der Modernisierung der historische Charme des Gebäudes nicht verloren gehen und der authentische Charakter erhalten bleiben. Wir zeigen euch, wie diese Gratwanderung zwischen frischem Wind und altem Flair gelungen ist.

Straßenansicht

Von der Straße aus werfen wir einen ersten Blick auf das Haus, das uns mit seinem authentischen 30er-Jahre-Charme und einer fast schon majestätischen Erscheinung in seinen Bann zieht. Seine jetzigen Besitzer verliebten sich in das nostalgische Flair, welches der Bau unverkennbar ausstrahlt. Allerdings war das Gebäude schon lange nicht mehr renoviert worden, sodass es vor allem im Inneren und auf der Rückseite ein paar frische Ideen und Änderungen nötig hatte, um es den heutigen Vorstellungen von modernem und komfortablem Wohnen anzupassen.

Moderne Wohnküche

Die Küche befindet sich in einem Anbau, der im Zuge der Umbau- und Modernisierungsarbeiten hinzukam. Durch ihre grifflosen, weißen Fronten wirkt sie sehr zeitgemäß und stylish und verfügt darüber hinaus über eine Menge Stauraum und jegliche technische Finessen. Das Highlight ist aber die große Klappschiebetür, welche direkt in den Garten führt und den Bewohnern beim gemeinsamen Kochen eine grandiose Aussicht ins Grüne beschert. Durch die großen Glasflächen gelangt außerdem sehr viel Tageslicht ins Innere, was den Wohnraum noch großzügiger und weitläufiger wirken lässt.

Kochen mit Ausblick

Über die große Kochinsel hinweg bewundern wir die Aussicht auf den Garten. Links hinten im Bild ist die überdachte Terrasse zu erkennen, rechts befindet sich die Sitzecke der Küche. Wenn die Türen komplett geöffnet sind, ergibt sich ein nahtloser Übergang zwischen Innen- und Außenraum und der Wohnraum der Familie wird in den Garten erweitert.

Offener Essbereich

Wenn wir uns ein paar Schritte zurückziehen, wird die offene Gestaltung des Erdgeschosses deutlich. Die Küche geht nahtlos in das Esszimmer über, welches wiederum in den Wohnbereich mündet. Lediglich durch eine Veränderung des Bodenbelags werden die unterschiedlichen Nutzungsfunktionen angedeutet.

Wohnzimmer mit Vintage-Flair

Der Blick ins Wohnzimmer zeigt, dass trotz der sehr modernen Erscheinung und des offenen Wohnkonzepts auch großer Wert auf den Erhalt des alten Charmes gelegt wurde. Türen, Fenster und Kamin sorgen für Altbau-Flair, ebenso wie der hochwertige Holzboden und vereinzelte Accessoires wie der Spiegel und der Kronleuchter. Bei der Möblierung setzte man auf einen stimmigen und gelungenen Mix aus moderner Geradlinigkeit und Vintage-Charme.

Zeitgemäßer Garten und moderner Anbau

Zum Schluss geht es in den Garten, wo sich einiges getan hat. Wir erkennen jetzt deutlich den modernen Küchenanbau, welcher dem Bestandshaus hinzugefügt wurde. Auf diese Weise erhält das alte Gebäude ein frisches, neues Gesicht und der Innenraum wird nahtlos mit dem Außenraum verbunden, was in der modernen Architektur absolut angesagt ist. Auch die Terrasse wurde erweitert und so zu einem echten Lieblingsplatz unter freiem Himmel. Der Garten bekam durch klare Konturen und Formen Struktur und ein zeitgemäßes Erscheinungsbild verliehen.

Wie gefällt euch die behutsame Modernisierung dieses Altbaus? Würdet ihr euch hier wohlfühlen?
VIO 302 - Terrasse:  Terrasse von FingerHaus GmbH

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