von Cabbages & Roses

6 clevere Tricks, um dunkle Räume aufzuhellen

Janin Istenits Janin Istenits
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Den wenigsten Menschen gefällt es, in dunklen Räumen zu wohnen. Manchmal erweckt der Schnitt bestimmter Räume den Anschein, dass nicht mehr viel zu retten ist, etwa dann, wenn kein Fenster vorhanden ist. Aber von solchen Details solltet ihr euch auf keinen Fall zurückhalten lassen, denn eines ist klar: Mit den richtigen Tricks gelingt es, jeden Innenraum aufzuhellen. Man muss nur kreativ werden, mit Farben, Lichtern und vorhandenen Fenstern spielen, dann lässt sich jedem Raum ein helles, freundliches Ambiente verleihen. 

Im heutigen Ideenbuch widmen wir uns deshalb allen wichtigen Fragen rund um das Aufhellen von Wohnräumen – welche Farben, Möbel und Textilien können hierbei hilfreich sein? Wie können Räume geschickt eingerichtet werden, um eine tolle Atmosphäre zu erzeugen? Und welche Rolle spielt eigentlich die Größe der Möbel? Lest weiter und lasst euch bei der nächsten Gestaltungsaktion in Haus oder Wohnung rundum inspirieren!

1. Die ideale Größe der Möbel

Zunächst einmal solltet ihr euch Gedanken um das Verhältnis zwischen Raum- und Möbelgröße machen. Viele Menschen sind sich beim Einrichten ihres Zuhauses überhaupt nicht im Klaren darüber, dass sie Ambiente und Lichtverhältnisse mit zu großen Möbeln enorm einschränken können. Wer ein zu großes Bett in ein kleines Schlafzimmer quetscht, einen viel zu hohen Kleiderschrank kauft und sich wundert, dass plötzlich alles eng auf eng steht, der wird keine Freude an einem lichtdurchfluteten Zimmer haben. Die Devise ist hier: Weniger ist mehr. Beim Möbelkauf solltet ihr daher bereits die genauen Maße des einzurichtenden Zimmers im Kopf haben, um so exakt passende Einrichtungsgegenstände auszusuchen – Sofa, Bett, Regale & Co. wirken erst dann, wenn das Verhältnis mit dem jeweiligen Zimmer stimmt.

2. Die passenden Vorhänge und Gardinen

Dieses Detail vernachlässigen die meisten Personen, wenn es darum geht, die eigenen vier Wände zu gestalten: die Vorhänge. Diese sollten nicht nur im Hinblick auf die Farbe (am besten hell und freundlich), sondern auch auf die Struktur des jeweiligen Stoffes (leicht und luftdurchlässig) und der Länge geprüft werden. Denn ein zu lang geratener, sehr dicker Vorhang in einem relativ dunklen Farbton saugt förmlich das Licht aus jedem Raum und wird auf keinen Fall zum bewunderten Hingucker. Versucht daher, auch bei der Auswahl aller Vorhänge die Raumgröße, die Farbgebung und alle sonstigen Elemente im Hinterkopf zu behalten. Denn der Vorhang wird die wichtigste Lichtquelle im Raum, das Fenster, umrahmen und steht daher auch automatisch im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, sobald ihr euch Gedanken um die Lichtverhältnisse macht. 

Besonders beliebt sind Vorhänge aus leichten Stoffen, die in sanften Farbtönen gehalten sind. Häufig werden Pastell- oder Cremetöne ausgewählt, die beruhigend wirken. Ebenso beliebt sind gemusterte Vorhänge, die dem Raum Charakter verleihen. Bei der Auswahl müsst ihr natürlich auch nichts überstürzen – häufig könnt ihr euch Stoffproben oder gar den Vorhang nach Hause liefern lassen und diesen direkt im jeweiligen Raum aufhängen, um zu sehen, ob er sich ins Gesamtbild einfügt – oder eben nicht. 

3. Die Anordnung der Möbel

Neben der Größe und Farbe der Möbel spielt ebenso deren Anordnung im Raum eine entscheidende Rolle. Nicht jede Ecke ist der geeignete Ort, um ein kleines Tischchen zu platzieren und nicht immer empfiehlt es sich, die Sofa-Landschaft direkt vor die großen Terrassentüren zu stellen. Beim Einrichten solltet ihr ebenso kreativ und geduldig sein wie bei der Auswahl der Möbel – denn nur, wer in Sachen Haus und Wohnen über den Tellerrand blicken kann, wird auch den perfekten Weg finden, um Sofa, Tische, Regale & Co. in der eigenen Wohnung perfekt anzuordnen. 

4. Fenster, die die Lichtverhältnisse positiv beeinflussen

Natürlich könnt ihr an den Fenstern in eurem Zuhause nicht immer etwas ändern – vor allem, wenn ihr in einer Mietwohnung lebt. Wenn ihr aber mitten im Hausbau steckt, solltet ihr euch dringend nach großen Fenstern mit hellen Rahmen umsehen, die genügend Licht in alle Räume fließen lassen. Das macht schon einiges aus und wird sicherlich dazu beitragen, dass ihr euch in jedem Raum rundum wohl fühlt – wenn ihr euch unsicher seid, ist es auch empfehlenswert Architekten nach Ratschlägen zu fragen. Und auch, falls ihr die Möglichkeit habt, die Rollladen selbst auszuwählen, solltet ihr immer zur hellen Alternative greifen. Dunkle Rollladen aus Holz gehören der Vergangenheit an und weichen heutzutage filigranen Alternativen, die nicht dunkler als Creme ausfallen dürfen.

5. Die richtige Symbiose finden

Wenn ihr dennoch große Fans von dunklen Farbtönen seid, dann solltet ihr stets darauf achten, die richtige Balance zu finden. Ein dunkles Sofa kann durchaus etwas hermachen – vorausgesetzt, es steht nicht in einem ebenso dunklen Raum. Auch, wenn ihr keine so großen Fans von besonders hellen Farbtönen seid, könnt ihr mit attraktiven Symbiosen spielen: Etwa, wenn ihr ein schwarzes Sofa auswählt und dieses in einem schillernd roten Raum wie im Bild oben platziert, der ausreichend beleuchtet ist.

6. Der perfekte Lichteinfall

Schließlich sollte man sich besonders beim Hausbau auch Gedanken um den perfekten Lichteinfall machen – und das im Hinblick auf jeden Raum. Wenn große Fenster vorhanden sind, ist das schon ein großer Vorteil, aber noch attraktiver ist es, wenn auch in Richtung Decke schmale Fenster vorhanden sind, die ein wenig Licht in den Raum strömen lassen. Falls Haus oder Wohnung solche Details nicht zulassen, könnt ihr ebenso mit Deckenleuchten spielen, die bei sorgfältiger Planung zum gelungenen Ersatz für natürliche Lichteinfälle werden können.

Welchen dieser Tipps rund um helle Räume werdet ihr sofort in die Tat umsetzen?
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