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Stille Eleganz

Sophie Pussehl Sophie Pussehl
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Japan – ein Land unzähliger Facetten zwischen Tradition und Moderne. Und einer Bevölkerungsdichte, dass es mit zu den am meist besiedeltesten Ländern weltweit gehört. Auf engstem Raum möglichst viel Platz schaffen, gleicht hier einem Mammutprojekt. 

Typisch für den japanischen Wohnbaustil sind schmale, aber dafür in die Höhe ragende Häuser. Getreu diesem Stil wurde auch das Matsuo House entworfen, das ein Neubauprojekt der japanischen Architekten von ALTS DESIGN OFFICE ist. Auf 114,91 Quadratmetern finden hier drei Familien Platz. Die Schwierigkeit dabei war, sowohl Raum für Privatsphäre als auch einen freiliegenden Bereich zu schaffen; eine Herausforderung, aber nicht unmöglich. Willkommen im Land des Lächelns!

Mit sich im Reinen

Das Matsuo House präsentiert sich in einem architektonisch modernen Stil mit der Besonderheit zweier, zueinander versetzter Baukörper. Während der hintere, nach vorne geschobene Teil einem integrierten Balkon dient, wird der vordere als Eingangsbereich genutzt. Das einseitig abgeschrägte Dach verleiht dem Bauglied einen charakteristischen Zug. Von der Auffahrt aus verlegte Gehwegplatten in Weiß kennzeichnen den Weg zum Hauseingang. Zurückhaltend gestaltet wurde auch der Vorgarten. Komplett gefüllt mit hell gräulichem Kieselstein schmückt lediglich ein japanischer Zierahorn auf dezente Weise diesen und passt sich farblich der Hausfarbe im Brombeerton an. Die schlichte Fassade wirkt eben und wird durch vergleichsweise wenig eingesetzte Fenster kaum gebrochen. Das Haus erscheint, als sei es mit sich im Reinen. 

Stilistische Reinheit

Obwohl die äußere Gestaltung des Hauses ein relativ verschlossenes Inneres vermuten lässt, ist das Gegenteil umso überraschender. Die innenliegenden Räume werden mit natürlicher Helligkeit gefüllt. Unterstützt wird diese durch die im reinen Weiß gehaltenen Wände, die in Kontrast zu der dunklen Farbe des Hauses stehen; Gegensätzlichkeit kreativer Art.

Harmonische Geradlinigkeit

Der Hauptraum des Hauses wurde im zweiten Stock platziert. Dieser vereint Küche, Ess- und Wohnzimmer gleichermaßen und ist Mittelpunkt des familiären Lebens. Dabei besticht dieser durch seine hohe, mit Holzstreben verzierte Decke, die dem Raum seine nötige Größe gibt, um nicht gedrungen zu wirken. Holz wurde ebenso für den Boden sowie die Möbel der Essecke eingesetzt, was für Behaglichkeit sorgt. Die Gestaltung des Innenbereichs und die Wahl des Mobiliars wurde vorwiegend in hellen Tönen sowie in schlichter Formensprache gehalten. Diese Geradlinigkeit sorgt für Harmonie, passend zur japanischen Lebensart. 

Wohnraum mit freiem Zugang

In der zweiten Etage des Hauses befindet sich der viel versprochene Balkon, der in dem Bauglied integriert und somit überdacht ist. Die Freifläche kann dadurch auch bei wechselhaftem Wetter genutzt werden. Vom Hauptzimmer aus zugänglich, werden die inneren Deckenstreben im Außenbereich weitergeführt. Die fließende Gestaltung sorgt für ein harmonisches Wohnverhältnis.

Dekoration mit Zweck

Im sich zum Hauptraum seitlich befindenden Gang sorgt ein an die Wand befestigter Waschtisch für Aufsehen. Was in unseren Graden eher untypisch ist oder in Form von einem Raumbrunnen Gestaltung findet, hat hier einen ganz normalen funktionalen Charakter. Für die nötige Privatsphäre sorgt das ebenso seitlich vom Gang abführende Badezimmer. 

Funktionale Nische

Im Gang des Untergeschosses befindet ich eine Nische, die nicht ungenutzt geblieben ist. Durch die simple Anbringung eines dunklen, länglichen Holzbrettes wurde ein viel funktionaler Platz geschaffen, der als Ablagefläche für Sonnenbrille, Schlüssel und Briefe oder als Leseecke genutzt werden kann. Die an die Wand befestigten Lampen setzen dabei warmes, indirektes Licht. 

Weitere Ideen, wie ihr euren Flur auch gestalten könnt, haben wir hier für euch! 

Wie gefällt Euch die moderne Wohnbauweise Japans? 
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