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So gelingt das eigene Smart Home

Jonas Sudberg Jonas Sudberg
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Der Begriff Smart Home ist seit einigen Jahren in aller Munde. Er bezeichnet eine Vielzahl unterschiedlicher Technologien, die das Leben in den eigenen vier Wänden komfortabler und einfacher machen: etwa automatische Heizungs- und Belüftungssysteme, über das Smartphone steuerbare Alarmanlagen oder eine intelligente Beleuchtung. Dabei ist der Smart Home-Trend Teil des so genannten „Internets der Dinge“: Einzelne technische Geräte können über das Netz miteinander kommunizieren und sorgen damit für eine intelligentere Nutzung vorhandener Ressourcen. Für Verbraucher besonders interessant: Auf diese Weise lassen sich beispielsweise die Energiekosten deutlich senken.

Da das Smart Home noch eine vergleichsweise junge Entwicklung ist, sind sich Bauherren und Hausbesitzer jedoch oft unsicher, ob sich die Investition in entsprechende Technologien lohnen. Dieser Artikel zeigt, wie sowohl neue Immobilien als auch ältere Häuser vom Internet der Dinge profitieren können – und welche Chancen moderne Smart Home-Technologien aktuell bieten.

Vorteile eines Smart Homes

Der wichtigste Vorteil eines Smart Homes liegt für Verbraucher in seiner hohen Effizienz: Moderne Informationstechnologie tragen dem neuen, nachhaltigen Bewusstsein Rechnung und helfen so dabei, die Umwelt und den Geldbeutel zu schonen. Ein Beispiel hierfür sind die so genannten Smart Meter: Die Stromzähler sind an das Informationsnetz des jeweiligen Stromanbieters angebunden und geben regelmäßig Aufschluss darüber, wann Energie besonders günstig zu haben ist. So kann es sich etwa lohnen, die Waschmaschine vorm Schlafengehen in Betrieb zu nehmen, um den günstigen Nachtstrom zu nutzen.

Ein weiterer Vorteil ist der hohe Wohnkomfort, der durch Smart Home-Technologien realisiert werden kann. Moderne Haushaltsgeräte etwa können per Timer gesteuert werden: Das ist praktisch, wenn man den Backofen vorm Aufstehen vorwärmen möchte, um zum Frühstück frische Brötchen zu backen. Automatische Jalousien hingegen richten sich nach der aktuellen Sonneneinstrahlung; mit der Beleuchtung gekoppelt, bieten sie so ein exzellentes Lichtmanagement. Auch die Sicherheit kann von Smart Home-Technologien profitieren: So sorgen verschiedene Sensoren dafür, dass Eigentümer im Falle eines Brandes oder eines Einbruchs via Smartphone informiert werden.

Erwartungen an ein Smart Home

Die Erwartungen an das Smart Home sind mittlerweile enorm. Das liegt nicht nur an den vielen Vorteilen, die die Kombination verschiedener Technologien verspricht, sondern sicherlich auch an dem Marketing-Aufwand, den Hersteller dieser Tage betreiben: Auf fast jeder Technologiemesse ist „Smart Home“ eins der bestimmenden Themen.
Für Verbraucher ist es in diesem Zusammenhang wichtig, zu bedenken, dass es keine All-in-one-Lösungen auf dem Markt gibt: Das konkrete Smart Home richtet sich immer nach den räumlichen Gegebenheiten, den Ansprüchen seiner Bewohner und nicht zuletzt auch nach dem Budget. Insofern gilt es, im Vorfeld Prioritäten abzustecken und die eigene Bedürfnisse genauer zu beleuchten: Möchte man seinen Fokus eher auf den Bereich Multimedia und Entertainment legen, oder stehen Sicherheits- oder Effizienzgedanken im Mittelpunkt der Überlegungen? Sind die eigenen Prioritäten geklärt, hilft oft die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Innenarchitekten. Verschiedene Büros haben sich bereits auf das Thema Smart Home spezialisiert und kennen kompetente Ansprechpartner für die diversen Bereiche.

Smart Home-Technolgien in alte Häuser integrieren

Wer denkt, das Smart Home ausschließlich ein Thema für Neubauten ist, der irrt sich: Auch in alten Häusern lässt sich Smart Home-Technologie nachrüsten.

Besonders problemfrei ist die Umrüstung, wenn man sie im Rahmen einer Altbau-Entkernung durchführt. In diesem Fall werden sowieso neue Leitungen verlegt – Elektriker können ohne Probleme auch die für die Smart Home-Technologie notwendige Infrastruktur installieren. Vorab solltet ihr mit eurem Innenarchitekten allerdings genau klären, welche Funktionalitäten später durch moderne Informationstechnologie gesteuert werden sollen.

Will man auf die Entkernung verzichten, müssen in der Regel diverse Wände aufgerissen werden, um die Leitungen auszutauschen. Oft gilt es, zusätzlich zum Elektriker einen Maler und Tapezierer zu engagieren. Hier wird die Nachrüstung damit schnell teuer und aufwändig.

Alternativ zu den speziellen Smart Home-Kabeln können bestimmte Smart Home-Geräte auch über das bestehende Stromnetz miteinander kommunizieren. Will man seinen Altbau nicht entkernen, ist diese Variante besonders interessant: Die Verlegung neuer Leitungen fällt weg, da lediglich spezielle Schalter installiert werden müssen.

Smart Home-Technologien im Neubau

Straßenansicht :  Häuser von in_design architektur
in_design architektur

Straßenansicht

in_design architektur

Wer als Bauherr Wert auf Energieeffizienz und hohen Wohnkomfort legt, kommt an der Installation von Smart Home-Technologie nicht vorbei – kein Wunder also, dass die moderne Haussteuerung gerade bei Neubauten sehr verbreitet ist. Hier kann man die Infrastruktur von vornherein mit dem Architekten planen, so dass die entsprechenden Geräte und Leitungen direkt eingebaut werden: Sind automatische Jalousien geplant? Sollen die einzelnen Multimediageräte im Haus miteinander kommunizieren können? Und ist eine intelligente Alarmanlage geplant? Oft lassen sich verschiedene Komponenten zu einer individuellen Komplettlösung kombinieren.

Doch das Smart Home ist nicht nur für das vom Architekten geplante Einfamilienhaus interessant: Mittlerweile haben auch die Hersteller von Fertighäusern und Häusern in Modulbauweise einzelne Smart Home-Komponenten im Programm. Damit ist die jüngste Technologie des „Internets der Dinge“ nicht nur ein Gadget im Premiumsektor, sondern hält dank transparenter Pauschalpreisen auch Einzug in vergleichsweise günstige Eigenheime.

Die Kosten im Blick

Wie teuer ein Smart Home im Einzelfall ist, lässt sich nicht pauschal beantworten: Es kommt ganz darauf an, welche Komponenten man verbauen möchte, wie hoch die eigenen Ansprüche sind und ob es sich um einen Neubau oder um einen Altbau handelt. Grundsätzlich kann man aber festhalten, dass es mittlerweile Smart Home-Technologien für jeden Geldbeutel gibt.

Den aktuellen Stand der Technik markieren kabelgebundene Lösungen: Sie bieten zur Zeit den höchsten Komfort. Der Preis für eine Komplettinstallation liegt dabei im fünf- bis sechsstelligen Bereich. Das mag auf den ersten Blick nach einer hohen Summe klingen. Beabsichtigt man aber, viele Jahre in seinem Haus oder in seiner Wohnung zu leben, kann sich diese Investition schnell lohnen: Anbieter versprechen bis zu 30 Prozent Einsparpotenzial beim Energieverbrauch durch den Umstieg auf Smart Home-Technologien. Es gilt also, beim eigenen Smart-Home-Projekt den Bleistift zu spitzen – und mit kühlem Kopf zu rechnen.

Generell ist es empfehlenswert, sich von einem Dienstleister beraten zu lassen, der auf Smart Homes
spezialisiert ist. Einer davon ist das Unternehmen CASAIO. Bei ihnen hat man die Möglichkeit, sich komplette Smart Home-Konzepte in allen Preisklassen erstellen und sich unverbindlich zum Thema Haussteuerung und
Multimedia beraten zu lassen.

Tipps für Smart-Home-Einsteiger

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Will man sein Eigenheim langsam zum Smart Home ausbauen, bieten sich die vergleichsweise kostengünstigen Sets von Energieversorgern oder aus dem Baumarkt an, die auf Funktechnologie basieren. Sie sind oft für wenige hundert Euro zu haben und können auch von Laien mit einem gewissen technischen Grundverständnis installiert werden. Enthalten sind typischerweise Sensoren für die Fenster sowie Heizkörperthermostate: So kann die Heizung automatisch gedrosselt werden, wenn die Fenster offen stehen.

Apps für Kontrolle und Steuerung sind mittlerweile auch in diesem Preissegment Standard – die Bedienung ist also ziemlich komfortabel. Nachteilig wirkt sich lediglich aus, dass eine Funkverbindung grundsätzlich störungsanfälliger ist als eine Verbindung über Kabel. Auch müssen regelmäßig die Batterien gewechselt werden.

Wäre so eine Smart Home-Lösung etwas für euch? Teilt es uns gerne mit!
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