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Was sind die beliebtesten Häuserstile?

Jonas Sudberg Jonas Sudberg
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Denkt man über den Bau eines eigenen Hauses nach, stellt sich unweigerlich die Frage, welcher Hausstil am ehesten den eigenen Vorstellungen entspricht. Denn egal, ob man sich für die Massivbauweise oder für ein Fertighaus entscheidet: In jedem Fall gibt es eine Vielzahl verschiedener Möglichkeiten, eine Architektur zu gestalten. Die Wahl des Hausstils ist in diesem Zusammenhang eine grundlegende Entscheidung, die Einfluss auf alle weiteren Planungsschritte hat.

Dabei ist nicht nur der persönliche Geschmack für die Entscheidung ausschlaggebend; auch praktische Erwägungen spielen eine Rolle. Holzhäuser etwa sind aktuell nicht nur deshalb beliebt, weil sie schön aussehen, sondern auch, weil sie hervorragende Werte hinsichtlich der Energieeffizienz bieten. Individuelle Häuser in Massivbauweise hingegen eignen sich besonders gut, um moderne Infrastruktur für die Smart Home-Technologie zu integrieren. Dieser Artikel stellt die wichtigsten Häuserstile und ihre Vor- und Nachteile vor.

Amerikanischer Stil

Der beliebte amerikanische Stil hat seinen Ursprung im Kolonialstil, welcher auf die Häuser zurückgeht, die Europäer in vergangenen Jahrhunderten in ihren Kolonien errichteten. Zumeist handelt es sich hierbei um klassizistisch anmutende Bauwerke, die um kleine exotische Elemente ergänzt werden. Historisch sind Großbritannien, Portugal, die Niederlande und Spanien die wichtigsten Heimstätten des Kolonialstils; im Neubaubereich ist dieser Haustyp heute allerdings vor allem in den USA populär.

Typisch für moderne Häuser im Kolonialstil ist die Holzverkleidung und der Portikus mit Säulen – zu sehen auf dem abgebildeten Beispiel. Weitere gängige Eigenschaften sind die rechteckige Grundform, zwei Geschosse und ein Giebeldach, das ausgebaut sein kann.

Häuser im Kolonialstil bringen damit zwei verschiedene Aspekte zusammen: die Eleganz klassischer europäischer Architektur und die Natürlichkeit schlichter Holzfassaden. Obwohl dieses Konzept eigentlich für viele Familien und Paare interessant sein dürfte, sind Häuser im Kolonialstil in Deutschland noch relativ selten zu sehen – nur wenige Unternehmen haben sich auf diesen Hausstil spezialisiert.

Zeitgenössischer Stil

manufaktur haus NUR-HOLZ:  Häuser von Kasper&Neininger GmbH
Kasper&Neininger GmbH

manufaktur haus NUR-HOLZ

Kasper&Neininger GmbH

Der zeitgenössische Stil bezeichnet in der aktuellen Architektur keinen einheitlichen Haustyp. Stattdessen existiert ein breit gefächertes  Nebeneinander an unterschiedlichsten Entwürfen, Konzepten und Ideen. Das Haus aus dem abgebildeten Foto etwa formuliert eine ganz eigene Interpretation des klassischen Einfamilienhauses: Seine Form entspricht traditionellen Architekturen, wird jedoch von einer ungewöhnlichen großflächigen Fassadengestaltung gebrochen. Die Front im Erdgeschoss ist außerdem – der modernen Statik sei Dank – verglast und lässt so jede Menge Licht ins großzügige Wohnzimmer.

Andere zeitgenössische Häuser verabschieden sich vollkommen von der klassischen Form. Sie setzen voll auf Funktionalismus und das Diktum „Form Follows Function“. Gerade Stadthäuser, die mit begrenztem Baugrund auskommen müssen, können auf diese Weise ein Maximum an Wohnfläche aus dem Grundstück herausholen. Dieser Funktionalismus steht  dabei nicht im Widerspruch zu extravaganten Elementen: Die Fassaden beispielsweise können individuelle Ausrufezeichen setzen.

Der Vorteil der zeitgenössischen Stile ist also ihre Vielseitigkeit: Dank verschiedener Architektur-Schulen finden Bauherren häufig genau das Haus, das zu ihnen passt.

Minimalistischer Stil

„Weniger ist mehr.“ Dieser simple Satz gilt gemeinhin als Motto des minimalistischen Stils – in der Mode, im Design und auch in der Architektur. Ebenso wie beim zeitgenössischen Stil ist die Ausgestaltung dieses Konzepts sehr flexibel, und mittlerweile haben ganz unterschiedliche Architekten ihren jeweils eigenen Minimalismus realisiert.

Eine Variante des minimalistischen Stils kann sein, eine traditionelle Bauform als Ausgangspunkt zu nutzen und sie auf ihre wesentlichen Eigenschaften zu reduzieren. Das Ergebnis ist häufig eine moderne Interpretation bekannter Architekturen, die durch Schlichtheit und eine Konzentration auf bestimmte Eigenschaften – etwa das Material oder die Form – bestechen und sich häufig überraschend gut in traditionelle Umgebungen einfügen.

Die wohl populärste Interpretation des minimalistischen Stils sind Häuser wie das abgebildete, die vor allem auf eine kubusartige Form setzen. Durch klare Linien und den weitgehenden Verzicht auf verzierende Elemente entstehen Gebäude, die von außen den modernen Design-Trends in der Inneneinrichtung entsprechen.

Holzhäuser

Holzhäuser galten lange Zeit als wenig schick: Im Vergleich zur Massivbauweise erschienen sie zu empfindlich gegen Wind und Wetter. In den letzten Jahren hat sich das geändert. Gerade junge Familien schätzen das Material für seine Natürlichkeit: Vielen Menschen gilt Holz als Garant für ein außergewöhnlich gutes Wohngefühl im Einklang mit Umwelt und Natur. Dieser subjektive Eindruck lässt sich auch mit Fakten belegen: Denn Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der oft aus der Region kommt – die kurzen Anfahrtswege wirken sich positiv auf seine Ökobilanz aus. Darüber hinaus gilt Holz als Baustoff mit guten Schall- und Wärmeschutzeigenschaften. Dadurch kann sich nicht nur der Wohnkomfort erhöhen: Auch der Energieverbrauch sinkt in der Regel in einem Holzhaus.

Nachteilig wirkt sich aus, dass mangelhaft errichtete Holzhäuser nach wie vor Probleme mit der Witterung verursachen können. Außerdem verändert sich eine Holzfassade über die Jahre: Wird sie nicht regelmäßig behandelt, „ergraut“ sie mit der Zeit. Das muss aber kein Nachteil sein: Viele Menschen mögen es, wenn ihr Haus mit ihnen gemeinsam und natürlich altert.

Mediterraner Stil

Mit dem mediterranen Stil haben Menschen die Möglichkeit, sich ein Stück Urlaub in die Heimat zu holen. Inspiriert von verschiedenen Konzepten aus dem Mittelmeerraum, sind bei diesen Häusern Dächer mit einem möglichst geringen Gefälle typisch. Sie ragen weit über das Mauerwerk hinaus; auf diese Art wird in wärmeren Gefilden üblicherweise verhindert, dass zu viel Sonne in die Wohnfläche gelangt und diese aufheizt. Auch finden sich vor Häusern im mediterranen Stil oft Vorbauten, die die Sonneneinstrahlung zusätzlich reduzieren. Eine weitere typische Eigenschaft mediterraner Häuser sind die verputzten Wände, die klassischerweise mit warmen Rot- und Gelbtönen gestaltet werden.

In kälteren Gefilden wird der mediterrane Hausstil in der Regel den klimatischen Bedingungen angepasst. Das gilt insbesondere für den Bereich der Wärmedämmung: Während in Südeuropa auf diesen Aspekt nur wenig Wert gelegt wird, bieten deutsche Architekten und Fertighausanbieter angepasste Dämmungskonzepte, so dass Häuser im mediterranen Stil auch im Winter höchsten Wohnkomfort bieten können.

Tudor-Stil

ELK Kundenhaus:  Häuser von ELK Fertighaus GmbH
ELK Fertighaus GmbH

ELK Kundenhaus

ELK Fertighaus GmbH

Der Tudor-Stil kommt aus Großbritannien und wird auch Tudor-Gotik genannt. Er bezeichnet eigentlich eine Epoche in der Kunstgeschichte um das 15. Jahrhundert: Damals entstand unter der Herrschaft des Tudor-Hauses eine eigenartige Architektur, die von Spitzbögen, kleinen Türmchen, Erkern und hohen Fenster dominiert war. Auch Fachwerkhäuser im Tudor-Stil entstanden in dieser Zeit. Im 19. Jahrhundert erlebte dieser Tudor-Stil ein Revival, das teilweise bis heute anhält – man spricht in diesem Zusammenhang vom Neu-Tudorstil.

Heute steht der Tudor-Stil für Behaglichkeit und hohen Wohnkomfort. Orientiert an den Häusern des englischen Landadels, begeistern Tudor-Häuser durch eine einzigartige Balance aus Ursprünglichkeit und Luxus, rustikalem Charme und höchstem Wohnkomfort. Übrigens: Auch wenn neue Häuser im Tudor-Stil mitunter wie aus einer anderen Zeit wirken, besteht natürlich die Möglichkeit, innen modernste Technik zu verbauen.

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