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Aufräumen leicht gemacht – So spart man längerfristig Zeit und Energie

anne lomberg anne lomberg
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Aufräumen – Ein leidiges Thema, das jeder kennt und das gern Mal auf die lange Bank geschoben wird. Dabei muss es gar nicht so anstrengend sein, wie man es vielleicht gewohnt ist. Wenn man ein paar wichtige Tipps beachtet, können Aufräumarbeiten zum leichten Spiel werden. Wir verraten, wie man einen besseren Überblick über sein bestehendes Inventar bekommt, welche Sachen schon längst ausgedient haben und welche Gedanken man sich machen sollte, wenn man die nächsten Gegenstände kauft. Denn Fakt ist: Mit einem aufgeräumten Ambiente fühlen wir uns längerfristig wohler und bekommen ein Gefühl von Übersichtlichkeit sowie Klarheit. Es liegt in unseren Händen, die Wohnung so gemütlich zu gestalten, dass man nicht im Chaos verschwindet. Ein gutes Beispiel dafür liefert das minimalistische Einrichtungskonzept. Vielleicht wird es Zeit uns auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren, den Alten Adieu zu sagen und mit den essenziellen Elementen einen neuen Lebensabschnitt zu zelebrieren. So oder so, mit den richtigen Tricks kann man bei den nächsten Aufräumarbeiten bedeutungsvolle Zeit sparen.

1. Komplett ausräumen

 Esszimmer von URBANA 15
URBANA 15

Apartamento 45m2 en el Ensanche de Bilbao

URBANA 15

Beginnen wir mit einer Komplettentrümpelung! Dazu betrachten wir uns als Erstes jeden einzelnen Raum in der Wohnung und überlegen welche Gegenstände schon lange nicht mehr genutzt werden, und wie ich den Raum eventuell sogar anders gestalten könnte, aber dazu später mehr. Regal für Regal werden Bücher gewälzt, die Kommode im Schlafzimmer von ausgedienten Kleidungsstücken befreit, die Badezimmerschränke nach alten Pflegeprodukten durchkämmt und die abgelaufenen Lebensmittel aus der Küchenzeile entfernt. Man wird sich wundern, wie viele Sachen sich doch über so lange Zeit anhäufen und wie viel davon einfach aussortiert werden kann. Im besten Fall haben wir nun in jedem Zimmer einen Berg voll mit ausgedienten, abgelaufenen Dingen, die wir nicht mehr brauchen.  

Vielleicht hat man sich schon länger gedacht, dass die Couch an ihrem bisherigen Platz nicht so wirkungsvoll zur Geltung kommt, wie man es sich eigentlich wünschen würde. Eine gute Gelegenheit, um den Einrichtungsgegenständen einen anderen Ort zu schenken und so im gleichen Atemzug ein neues Ambiente zu gestalten. Im ersten Moment haben wir nun ein riesen Chaos erschaffen, das sich aber im Verlauf der nächsten Vorgehensweisen lüften wird. Schritt für Schritt bekommen wir eine aufgeräumte Wohnatmosphäre, die unser Ordnungssystem auf längere Sicht verbessert.

2. Verkaufen, Spenden, Wegwerfen

Die Sachen, die nun so vor uns liegen, können wir in drei Sparten unterteilen. Die Dinge, die wir verkaufen wollen, die die wir spenden wollen und die, die einfach weggeschmissen werden. Kleidungsstücke bieten eine gute Möglichkeit zum Verkauf auf verschiedenen Portalen im Internet, wie eBay oder Kleiderkreisel. Umso hochwertiger das Kleidungsstück, umso bessere Verkaufschancen. Auch technische Geräte, die wir nie genutzt haben, können wir auf solchen Seiten anbieten. Eine gute Gelegenheit im Frühjahr bis zum Winter zeigt sich mit dem Verkauf auf dem Flohmarkt. Hier zahlt man lediglich eine Standmiete und kann all seinen Krempel versuchen loszuwerden. Die Sachen, die nicht verkauft wurden, eignen sich hervorragend zum Spenden. Ein großes Thema Flüchtlingshilfe! Wer seine alten Kleidungsstücke nicht mehr braucht und diese gerne für einen guten Zweck spenden möchte, findet viele Möglichkeiten um diese mit gutem Gewissen zu vergeben. All die Gegenstände und Kleidungsstücke, die überhaupt keinen Wert darstellen, können getrost weggeschmissen werden. So einfach erhalten wir zusätzliches Geld für eventuelle Neuanschaffungen und gleichzeitig ein besonderes Gefühl, etwas Gutes geleistet zu haben.

3. Die wertvollen Sachen verstauen

schöner, vintage Koffer.:  Ankleidezimmer von susduett
susduett

schöner, vintage Koffer.

susduett

Oft findet man beim Entrümpeln den einer oder anderen wertvollen Schatz, mit dem man schon gar nicht mehr gerechnet hätte. Ob es sich dabei um Schmuckstücke handelt, vererbtes Bildmaterial oder kleine Kostbarkeiten in Form von alten Liebesbriefen, ist und bleibt Ansichtssache. In jedem Fall verdienen solche Wertgegenstände einen passenden Platz zur Aufbewahrung. Ein alter Koffer beispielsweise kann zur wahren Schatztruhe avancieren, um diese Gegenstände sicher und gleichzeitig stilvoll aufzubewahren. Manchmal verschwinden auch kostbare Einzelstücke in unserem Chaos, die lange Zeit verborgen geblieben sind und nun beim Entrümpeln um Aufmerksamkeit bitten. Vielleicht hat sich unser ästhetisches Bewusstsein nach ein  paar Jahren verändert und wir finden nun den geeigneten Ort zum Präsentieren dieses einzigartigen Gegenstandes. Mit dem Ausmisten und Neusortieren unseres Inventars kommen einige gut gehütete Schätze ans Tageslicht und eine Verwandlung durch Möbelverschieben sowie eine individuelle Anordnung der vorhandenen Gegenstände ist vorprogrammiert.

4. Lieber kurz und öfter aufräumen

Nachdem wir unsere Wohnung von Grund auf gereinigt haben, sollten wir uns ein bedeutendes Ziel ins Auge fassen. Lieber öfter aufräumen, um sich lange Arbeitszeiten zu ersparen. Mit dem richtigen Konzept einer Raumgestaltung und einer ordentlichen Aufbewahrung der einzelnen Gegenstände kann man dies leicht umsetzen. Wenn alles an einem geeigneten Platz zur Verfügung steht und der zentrale Mittelpunkt freigeräumt bleibt, vermeiden wir mühselige Aufräumarbeiten. Auch hier empfiehlt sich das Raumkonzept der minimalistischen Einrichtungsweise. Bücher in passende Regale verstauen, vielleicht sogar eine eigene Bibliothek kreieren, wenn die Buchauswahl dies hergibt. Für jeden Gegenstand einen geeigneten Platz zum Unterkommen gewährleisten, wie beispielsweise die Aufbewahrung in ästhetischen Kistenelementen. Unsere Inneneinrichtungsexperten finden für alles einen passenden Stauraum und ermöglichen so zum einen eine praktische Lebensweise und zum anderen erfüllen sie den Traum eines geschmackvollen Interieurs. Am Ende fallen die Aufräumarbeiten auf längere Sicht viel geringer aus und man kann wertvolle Zeit sparen. 

5. Vorausschauend denken beim nächsten Kauf

Die Welt in Euren Händen:  Wohnzimmer von Jana Mironowitz
Jana Mironowitz

Die Welt in Euren Händen

Jana Mironowitz

Oft kommen beim intensiven Aufräumen nicht nur wertvolle Gegenstände ans Tageslicht, sondern auch Dinge, bei denen man sich fragt, ob man sie je benutzt hat, warum diese Sachen überhaupt noch aufbewahrt werden und warum man sie eigentlich gekauft hat. Eine Erfahrung, die jeder kennt und mit dem das Ausmisten nach längerer Zeit schwerer fällt. Man kann sich nicht trennen, ein Problem, dessen man sich annehmen sollte. Oft hängen wir an nutzlosen Gegenständen, weil sie irgendwann mal etwas bedeutet haben, aber welche Bedeutung haben sie jetzt noch und ist es nicht vielleicht sogar an der Zeit, davon Abschied zu nehmen? Auch hier kann man nach einem einfachen Prinzip verfahren: Zwei Kisten besorgen und in eine Kiste die Gegenstände werfen, die wir behalten wollen, weil unser Herz daran hängt und in die andere Kiste die Sachen werfen, die getrost wegkönnen. Damit sich nach etlichen Jahren nicht zu viele Dinge anhäufen und wir zum Messie avancieren, empfiehlt sich eine gelegentliche Bestandsaufnahme von den vorhandenen Einrichtungselementen in unserer Wohnung. Dadurch bekommt man automatisch ein neues Kaufempfinden, bei dem genauer überlegt wird, welche Sachen eigentlich wirklich benötigt werden. So wird auf einfache Art und Weise der eigene Konsum veranschaulicht. Wenn wir ein bisschen bewusster nachdenken über unser Kaufverhalten im Allgemeinen werden wir nicht nur generell, sondern auch in Bezug auf unser Aufräumsystem dauerhaft positive Vorteile ziehen.

6. An einem Farbschema festhalten

 Wohnzimmer von Home Lifting

Eine gute Möglichkeit, um seiner Wohnung mit dem dazugehörigen Inventar auf längere Sicht mehr Übersicht zu verschaffen und somit mehr Zeit bei den nächsten Aufräumarbeiten zu sparen, bietet die Anordnung nach einem gewissen Farbschema. Generell ist es sinnvoll seine Sachen nicht quer durcheinander zu stapeln, sondern die Gegenstände die zusammengehören auch zusammenzustellen. Mit dem richtigen Farbkonzept kommt eine gewisse Stimmigkeit und Harmonie in den Raum und Ordnung ist leicht hergestellt. Wenn wir unsere Bücher alle in ein Regal verstauen und diese nicht nur nach Autoren ordnen, sondern auch farblich aufbewahren wirkt das Regal an sich viel übersichtlicher. Im Kleiderschrank oder auf der Kleiderstange in unserem Schlafzimmer lohnt es sich, die Kleidungsstücke nach Farben zu sortieren. Erstens finden wir so viel schneller das vermisste Shirt, das wir gerade dringend benötigen und zweitens wirkt die Ecke dieses Raumes viel aufgeräumter. Mit ein bisschen Weitblick und dem dazugehörigen kreativen Verständnis können wir in unserer Wohnung nicht nur ein aufgeräumtes Ambiente erzeugen, welches uns beim nächsten Mal viel Zeit und Energie erspart mit lästigen Aufräumarbeiten, sondern gleichzeitig auch ein neues Gesamtkonzept für ein besonderes Wohnfeeling kreieren.

Welche Tipps würdet ihr zukünftig beherzigen, um wertvolle Zeit bei den nächsten Aufräumarbeiten zu sparen?
VIO 302 - Terrasse:  Terrasse von FingerHaus GmbH

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