5 Dinge, die in keinem modernen Haus fehlen dürfen

Elisabeth Liebing Elisabeth Liebing
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Ein wichtiger Aspekt der koreanischen Architektur ist es ein Umfeld zu schaffen, dass den Bewohnern dabei helfen soll, ein gesundes Leben zu führen. Das klingt zunächst einmal ein wenig absurd und weit hergeholt. 

Jedoch ist die Umsetzung absolut schlüssig, da man einfache Räume konzipiert, die alle eines gemeinsam haben: Sie strahlen vor Helligkeit. Dieses scheinbar einfache Mittel hat enormen Einfluss auf unser Wohlbefinden und so möchten wir euch heute ein besonderes Projekt zeigen, das von ADF Architects entwickelt wurde.

Flachdach

Drei Kuben stechen von der Straßenseite hervor und bilden das Ensemble eines koreanischen Einfamilienhauses. Die Volumen weisen unterschiedliche Größen auf und scheinen eine Stadt in einem kleineren Maßstab nachbilden zu wollen. Einschnitte sorgen für Freiraum und für Abwechslung in dem homogenen Erscheinungsbild. Das Grundstück wird mithilfe eines Betonzauns abgelöst, der in einen klassischen Edelstahlzaun übergeht.  

Materialien: Holz und Beton

Auf der Fotografie erkennt man die starke Wirkung der zum Einsatz kommenden Materialien. Holz und Beton stehen in einem starken Dialog zueinander und bilden eine gestalterische Symbiose. Die vertikal fixierten Holzstäbe erzeugen ein geradliniges Dekor, das Bewegung in den strikten Aufbau bringt. Und auch die Schalungsspuren des Betons kreieren eine Aktivität, die das strenge Bild belebt. 

Die Integration eines Hofes

Der Komplex verfügt über einen Hof, der von insgesamt drei Seiten eingerahmt wird. Bodentiefe Fenster schaffen tiefe Blickbeziehungen zu verschiedenen Partien des Hauses und sorgen somit für eine sich ergänzende Wechselbeziehung. Auf eine Begrünung wurde verzichtet, um urbanes Flair hervorzurufen. 

Weitere Anregungen zu Höfen findet ihr in dem Ideenbuch: Vom schäbigen Hinterhof zum stylishen Wohnraum

Offener Grundriss

Betreten wir den Innenraum, überrascht die Helligkeit, die das Innere auszeichnet. Grund dafür sind neben den vertikalen Fenstern ebenso die Oberlichter, die das Haus mit Sonnenlicht fluten. Unter einem Luftraum wurde das Esszimmer mit einer sich anschließenden Küche untergebracht. Absolut konträr zu den strahlend weißen Wänden und Decken wurde der Boden in einem rötlich schimmernden Holzton ausgelegt. Dieser sorgt im Handumdrehen für ein wohnliches Ambiente. 

Oberlichter

Das Obergeschoss gleicht dem gestalterischen Charakter des Erdgeschosses. Man machte Gebrauch von den gleichen Materialien, um ein fließendes und ruhiges Wesen zu schaffen. Mithilfe eines länglichen Oberlichts wird der Treppenaufgang erhellt. Direkt über der Bodenkante, zur rechten Seite des Bildes, wurde ein Fenster eingelassen, das aufgrund der Positionierung eine unkonventionelle Öffnung darstellt. 

Modell

Zu guter Letzt möchten wir noch ein Modell der Architekten zeigen, das bestens den Aufbau sowie die Struktur des Ensembles wiedergibt. Denn erst hier werden die verschiedensten Räume kenntlich, die sich aus den zusammengeschobenen Kuben entwickeln. Neben einem ebenerdigen Hof finden sich zudem Aussichtspunkte, die erhöht lagern und die einzelnen Module miteinander verbinden. Somit entstehen individuelle Räume, die dennoch stets den Kontakt zu anderen Bereichen suchen. 

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