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Kleine Gärten gestalten – 10 Tipps und Tricks

Sabine Neumann Sabine Neumann
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Ein eigener Garten ist für viele von uns das Sahnehäubchen auf dem Traumhaus, doch bei den aktuellen Grundstückspreisen fällt gerade in größeren Städten und Ballungsgebieten der Außenbereich meist eher klein aus. Für parkähnliche Rasenflächen, riesige alte Bäume, Pool, Teich und ein wahres Blumenmeer ist da einfach kein Platz. Doch auch kleine Gärten können zur grünen Wohlfühloase werden und alles mitbringen, was wir von einem perfekten Garten erwarten. Wenn ihr bei der Planung einer solchen knapp bemessenen Fläche einige Regeln beachtet, entsteht auch auf wenig Raum im Handumdrehen ein traumhaftes Gartenparadies. Wir haben euch zehn Tipps und Tricks mitgebracht, die euch dabei helfen, kleine Gärten zu gestalten und optisch größer wirken zu lassen.

1. Grenzenlose Freiheit

Gerade Reihenhausgärten sind oft extrem schmal. Für mehr Weitläufigkeit und Großzügigkeit, sollte man sich beim Gestalten der kleinen Gärten mit seinen Nachbarn zusammentun. Voraussetzung ist natürlich eine gute Nachbarschaft, aber wenn auf Grundstücksgrenzen wie Zäune, Mauern oder Hecken verzichtet werden kann, wird für alle mehr Raum gewonnen und die gesamte Fläche erscheint optisch größer. Offen gestaltete Seiten lassen schmale Gärten nämlich perspektivisch breiter wirken. Wer dennoch Wert auf die Akzentuierung der Grundstücksgrenzen legt, kann dort niedrige Stauden setzen oder ein Beet anlegen.

2. Weniger ist mehr

Aus dem Garten wird eine Oase :  Garten von Paul Marie Creation
Paul Marie Creation

Aus dem Garten wird eine Oase

Paul Marie Creation

Mit kleinen Gärten ist es wie mit kleinen Räumen: Sind sie zu vollgestellt beziehungsweise vollgepflanzt, erscheinen sie noch kleiner, als sie wirklich sind. Deshalb gilt beim Gestalten kleiner Gärten die Regel: Weniger ist mehr! Beschränkt euch bei der Wahl der Pflanzen, Materialien, Möbel und Accessoires auf einige wenige Lieblingsstücke. Somit erzeugt ihr ein harmonisches, aufgeräumtes und stimmiges Gesamtbild und euer Garten wirkt optisch größer, einheitlich und wie aus einem Guss.

3. Der Weg zur optischen Tiefe

Von den Neunzigern in ein kontemplatives Gartenerleben 2015 - Privatgarten im ZEN - Stil:  Garten von Kokeniwa Japanische Gartengestaltung
Kokeniwa Japanische Gartengestaltung

Von den Neunzigern in ein kontemplatives Gartenerleben 2015 – Privatgarten im ZEN – Stil

Kokeniwa Japanische Gartengestaltung

Im kleinen Garten geht es darum, optische Tiefe zu erzeugen, um dem Auge Weitläufigkeit und Großzügigkeit vorzugaukeln. Erreichen kann man dieses Effekt unter anderem mit geschickt geplanten Gartenwegen. Bei der Wahl des optimalen Weges kommt es auf die Form der zur Verfügung stehenden Fläche an. Experten empfehlen zum Beispiel für sehr schmale Gärten Pfade, die in sanften Bögen verlaufen, für quadratische Flächen diagonal angelegte Wege und für sehr breite, aber kurze Außenbereiche einen Pfad, der die Längsachse hervorhebt. Wenn möglich lässt man den Weg am Ende des Gartens ein wenig schmaler werden und dann auslaufen, um die gewünschte Tiefenwirkung noch zu unterstreichen.

4. Dezentralisierte Plätze

 Garten von Earth Designs
Earth Designs

Party garden in Sevenoaks, Kent

Earth Designs

Wer seine knapp bemessene Gartenfläche nicht nur möglichst großzügig erscheinen lassen will, sondern auch die Gemütlichkeit in den Fokus rücken möchte, sollte über eine Dezentralisierung der Sitzecken nachdenken. Anstelle eines einzigen Sitzbereiches auf der Terrasse direkt vorm Haus empfehlen Experten noch einen zweiten weiter hinten im Garten einzurichten. Auf diese Weise kann man auch in kleinen Garten mit der Tageszeit gehen und je nach Geschmack Sonne oder Schatten aufsuchen. Übrigens lassen runde Sitzplätze die Gartenfläche noch größer wirken.

5. Hinten dunkel, vorne hell

Wenn es darum geht, kleine Gärten zu gestalten, ist ein einfacher und dennoch äußerst effektiver Trick, mit Farben zu spielen. Kunterbunt bepflanzt wirken kleine Flächen meist noch beengter und schnell überladen. Stattdessen sollte man versuchen, optisch Tiefe zu erzeugen, indem man im hinteren Teil des Gartens dunkle, gerne auch kräftige Pflanzen einsetzt und für den vorderen Teil eher helle, filigranere Blumen wählt, die Weite und Großzügigkeit vermitteln.

6. Tiefergelegt

Hausgarten Peek - Cube Garden:  Garten von SUD[D]EN Gärten und Landschaften
SUD[D]EN Gärten und Landschaften

Hausgarten Peek – Cube Garden

SUD[D]EN Gärten und Landschaften

Schon mal darüber nachgedacht, einen Teil des Gartens tieferzulegen? Verschiedene Eben vermitteln immer den Eindruck von Großzügigkeit. Dabei kann zum Beispiel die Terrasse höher liegen als der restliche Garten oder man legt an einigen Stellen gemauerte Hochbeete an. Auch die Gestaltung eines Senkgartens ist eine super Option, die der kleinen Gartenfläche dank des cleveren Höhenunterschieds mehr Tiefe verleiht. Wer sich dabei für die klassische Version mit Hängen entscheidet, gewinnt außerdem zusätzliche Fläche zum Bepflanzen hinzu.

7. Die Wahl der Pflanzen

Gartenoase inmitten der Großstadt:  Garten von neuegaerten-gartenkunst
neuegaerten-gartenkunst

Gartenoase inmitten der Großstadt

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Wenn ihr kleine Gärten gestalten wollt, ist die Wahl der Pflanzen ein entscheidender Faktor. Wie bereits erwähnt, sollte eine kleine Fläche nicht zu üppig und dicht bepflanzt werden, um ein überladenes Gesamtbild zu vermeiden. Auch kunterbunt sollte es in den Beeten lieber nicht zugehen, Ton in Ton wirkt die Bepflanzung hingegen edel und ruhig. Da man sich im kleinen Garten auf wenige Pflanzen beschränken muss, ist es natürlich ideal, Arten zu wählen, die zu jeder Jahreszeit eine Zierde für den Außenbereich sind. Es versteht sich von selbst, dass ausladende Büsche oder riesige Bäume keine gute Wahl bei der Gestaltung kleiner Gärten sind. Schmale und zierliche Gewächse hingegen gehen immer. Mit Kletterpflanzen und Kletterrosen kann man gut die Höhe nutzen, wenn in der Breite und Länge Platz fehlt.

8. Geschickt gegliedert

Hier ein Secret Garden Sichtschutz mit 2-reihigem Pflanzkasten:  Garten von Designwerkstatt-Kirk
Designwerkstatt-Kirk

Hier ein Secret Garden Sichtschutz mit 2-reihigem Pflanzkasten

Designwerkstatt-Kirk

Ein weiterer Trick beim kleine Gärten gestalten ist die Gliederung in sinnvolle Abschnitte. So bringt man Ordnung und Struktur in den Außenbereich und kann verschiedene Funktionsbereiche nutzen, wie zum Beispiel eine Ruheoase, ein Gemüsebeet und einen Spielbereich für die Kinder. Diese unterschiedlichen Sektionen sollte man unbedingt optisch voneinander trennen, allerdings nicht mit massiven Mauern, Zäunen oder hohen Hecken. Stattdessen empfehlen sich kleine Gehölze, Minihecken oder niedrige Mäuerchen, Gräser, bewachsene Rankgitter oder auch ein kurzer, bepflanzter Sichtschutz. Der Effekt dahinter: Der Garten lässt sich so nicht in seiner Gesamtheit überblicken. Das Auge des Betrachters weiß nie, ob es vielleicht hinter der nächsten Abgrenzung noch weiter geht. So wirkt die Gartenfläche größer, als sie tatsächlich ist.

9. Geometriestunde

Geometrische Formen sind immer eine gute Idee für alle, die kleine Gärten gestalten wollen. Bodenplatten, Sitzbereiche, Beete, Skulpturen und Co. bringen in Kreis-, Quadrat-, Kugel- oder Pyramidenform Ruhe und Struktur in den Garten. Auch die Pflanzen kann man in die Geometriestunde mit einbeziehen. Buchsbaum und andere Gewächse eignen sich besonders gut für kugelige oder eckige Schnitte und lassen den Garten ordentlich und stylish wirken. Noch dazu verleiht das Spiel mit einfachen Figuren dem Außenbereich Persönlichkeit und Individualität.

10. Eyecatcher inszenieren

Im kleinen Garten gilt es, gestalterische Akzente zu setzen und Blickpunkte zu schaffen. Hingucker wie besondere Skulpturen, ein Wasserspiel oder andere Accessoires ziehen die Blicke auf sich und lenken das Auge von der kleinen Gartenfläche ab. Ein guter Trick sind auch Spiegel oder Fenster in der Hecke, die den Raum optisch weiten und ihm Tiefe verleihen.

Mit welchen Tipps und Tricks lasst ihr euren Garten größer wirken?
VIO 302 - Terrasse:  Terrasse von FingerHaus GmbH

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