Top Tipps zum Kosten minimieren

Jonas Sudberg Jonas Sudberg
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Fixkosten mindern die finanzielle Flexibilität: Jeden Monat fließt Geld vom Konto, das man eigentlich für Investitionen ins Hobby oder in den nächsten Urlaub investieren könnte. Die Wohnung bzw. das Haus nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Neben der Miete oder der Rate für den Kredit sind es unter anderem die Heiz- und Stromkosten, die die Haushaltskasse in schöner Regelmäßigkeit belasten. Daneben fällt bei den meisten Menschen das Auto ins Gewicht: Steuern, die Versicherung  und die Finanzierung – hier kommen jeden Monat schnell Kosten im dreistelligen Bereich zusammen.

Um Ausgaben zu minimieren, muss man deshalb an verschiedenen Stellschrauben drehen: Nur wer seine Kosten in sämtlichen Bereichen im Blick behält, kann sein Haushaltsbudget auf Dauer schonen. Dieser Artikel zeigt einige Vorschläge auf, die dabei helfen, dauerhaft Geld zu sparen – insbesondere, wenn man sie miteinander kombiniert.

Schon einmal über einen Mitbewohner nachgedacht?

Wer alleine wohnt, muss viele der regelmäßig anfallenden Kosten ganz alleine tragen: von der Miete über die Abschläge für Heizung und Strom bis hin zum Rundfunkbeitrag und zu den Gebühren für Telefon und Internet.

Wenn man genügend Platz in seiner Wohnung oder seinem Haus hat, sollte man deshalb darüber nachdenken, sich einen Mitbewohner bzw. eine Mitbewohnerin zu suchen. Denn je mehr Menschen in einem Haushalt leben, auf desto mehr Schultern lässt sich die Last der Fixkosten verteilen. Auch das Essen kann günstiger werden, wenn man gemeinsam kocht und einkauft. Bei der Wahl des passenden Mitbewohners sollte man natürlich sorgfältig vorgehen: Versteht man sich nicht gut, kann das regelmäßig für schlechte Stimmung in den eigenen vier Wänden sorgen.

Eine Wohngemeinschaft ist übrigens nicht nur für Studenten und junge Menschen interessant. Viele ältere Paare, deren Kinder aus dem Haus oder der großen Wohnung ausgezogen sind, entscheiden sich mittlerweile ebenfalls, andere Menschen bei sich einziehen zu lassen. Auf diese Weise wird der vorhandene Platz effizient genutzt.

Versicherungspakete nutzen

Auf Versicherungen will in Deutschland heute niemand mehr verzichten: weder auf die gesetzlich vorgeschrieben wie die Krankenversicherung, noch auf die vielen optionalen Versicherungen, mit denen sich praktisch jedes Risiko absichern lässt.

Bei dem großen Angebot wundert es allerdings nicht, dass viele Menschen regelmäßig den Überblick über ihre abgeschlossenen Verträge verlieren: fürs Auto, für die Reise, für den Hausrat. Ebenso schwer fällt es den meisten Verbrauchern, die Kosten ihrer Versicherungen im Blick zu behalten. In der Regel werden verschiedene Leistungen von unterschiedlichen Anbietern in Anspruch genommen, was es zusätzlich erschwert, die Kosten zu kontrollieren.

Ein einfacher Trick, seine Fixkosten zu verringern, ist deshalb, verschiedene Versicherungsleistungen als Versicherungspaket bei einem Anbieter zu nutzen. Hier ergeben sich oft enorme Kostenvorteile: beispielsweise, wenn man die Kfz-Versicherung mit der Haftpflicht- und der Hausratsversicherung kombiniert. Testportale im Internet geben einen Überblick über die günstigsten Angebote.

Ungenutzte Möbel und Geräte verkaufen

Waschmaschine W1 und Trockner T1 :  Haushalt von Miele & Cie. KG
Miele & Cie. KG

Waschmaschine W1 und Trockner T1

Miele & Cie. KG

Dieser Tipp hat zwar nichts mit laufenden Kosten zu tun; er hilft aber trotzdem, sich einen kleinen finanziellen Puffer zu schaffen.

Über die Jahre sammelt sich in vielen Haushalten eine enorme Anzahl an Möbeln und Geräten an. Viele dieser Gegenstände haben jedoch mittlerweile keine wirkliche Funktion mehr: Manche dienen nur noch als Staubfänger, andere stehen schon seit langer Zeit im Keller. Im Falle eines finanziellen Engpasses bietet es sich deshalb an, den Hausrat auszumisten und nicht mehr benötigte Gegenstände zu verkaufen. Müssen die alten Esszimmer-Stühle und der Plattenspieler aus den 1970er Jahren wirklich noch aufbewahrt werden? Würde der originalverpackte Eierkocher in einem anderen Haushalt nicht vielleicht öfter zum Einsatz kommen?

Ein gutes Mittel zum Verkauf von ungenutzten Möbeln und Geräten ist immer noch der klassische Garagenflohmarkt. Alternativ besteht natürlich die Möglichkeit, die Gegenstände einzeln über das Internet zu verkaufen – über entsprechende Handelsportale sogar auch überregional.

Den eigenen Fuhrpark verkleinern

Für Menschen, die ein oder mehrere Autos haben, gibt es eine einfache Möglichkeit, die laufenden Ausgaben zu verringern: Denn Kraftfahrzeuge sind echte Kostentreiber. Das liegt nicht nur an den Ausgaben für die Autos selbst – im Rahmen von Leasingverträgen können sich diese mittlerweile in Grenzen halten – und für den notwendigen Kraftstoff, sondern auch an den Kosten für Versicherungen und Steuern. Selbst, wenn ein Auto die meiste Zeit seines Daseins im Carport oder in der Garage fristet, fallen die beiden letztgenannten Kosten an. Zumindest beim Zweitwagen sollte man sich also überlegen, ob sich die monatlichen Ausgaben wirklich lohnen.

Insbesondere in Ballungszentren und großen Städten kann der Nahverkehr eine echte Alternative zum Auto sein: Größere Strecken lassen sich mit S- und U-Bahn gerade zu Stoßzeiten deutlich schneller zurücklegen als mit dem PKW. Auch das Fahrrad ist ein kostengünstiges Transportmittel, mit dem sich dauerhaft Zeit und Geld sparen lässt.

Nicht in allen Zimmern heizen

Eckscheibe: moderne Wohnzimmer von Chiemsee Öfen
Chiemsee Öfen

Eckscheibe

Chiemsee Öfen

In früheren Zeiten galt es als ganz normal, dass nicht alle Räume beheizt waren. Stattdessen konzentrierte sich das tägliche Leben in der kälteren Jahreszeit auf das Wohnzimmer: Hier sorgte ein Ofen für die notwendige Wärme. Dieses Prinzip kann man sich auch in modernen Häusern und Wohnungen zu Nutze machen: Wer auf das Heizen zum Beispiel in den Schlafzimmern verzichtet, reduziert seine laufenden Heizkosten deutlich – das Wohnzimmer kann trotzdem den ganzen Winter über gemütlich warm bleiben. Wer auf einen Kamin setzt, sorgt zusätzlich für eine ganz besondere, heimelige Stimmung. Auch andere häufig genutzte Räume, wie zum Beispiel Arbeitszimmer, sollte man natürlich weiterhin heizen – andernfalls wird der Wohnkomfort zu sehr beeinträchtigt..

Auch unter ökologischen Gesichtspunkten ist diese Sparmaßnahme zu begrüßen. Denn sie hilft nicht nur, Kosten zu reduzieren, sondern führt auch zu einem nachhaltigeren Umgang mit natürlichen Ressourcen.

Selbst Gemüse anbauen

Sommergarten: rustikaler Garten von Pflanzenfreude.de
Pflanzenfreude.de

Sommergarten

Pflanzenfreude.de

Gärtner sein liegt voll im Trend. Nicht nur in Kleinstädten und auf dem Land wird wieder privat Gemüse angebaut; unter dem Stichwort „Urban Gardening“ entstehen auch in Großstädten ganz neue Gärtnerei-Konzepte. Wer also etwas Geld sparen und zugleich seine Ernährung bewusster gestalten möchte, sollte darüber nachdenken, sein eigenes Gemüse anzubauen. Selbst eine kleine Parzelle kann große Erträge abwerfen: Mit 20 Quadratmetern lässt sich beispielsweise über den Sommer eine vierköpfige Familie ernähren. 

Neben dem Kostenvorteil bietet das Gärtnern einen neuen Zugang zur Nahrung. So lernen Kinder über den Anbau, woher ihr Essen eigentlich kommt. Erwachsene hingegen schätzen die konkurrenzlose Frische von selbst angebautem Gemüse: Kein Salat schmeckt so lecker wie der, den man kurz vorher selbst geerntet hat.

Online gibt es zahlreiche Ratgeber zum Thema gärtnern. In Großstädten helfen außerdem diverse Initiativen bei der Einrichtung eines eigenen Gemüsegartens.

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