So klappt's mit der Karriere als Innenarchitekt!

Nora Heinz Nora Heinz
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Ist das Studium erfolgreich bestanden, so freut man sich, endlich den Abschluss in der Tasche zu haben und sich offiziell als Innenarchitekt bezeichnen zu dürfen. Aber es heißt auch, dass jetzt die erste Prüfung im realen Geschäftsleben bevorsteht: die Akquise des ersten Kunden.

Die ersten Kunden und damit Aufträge an Land zu ziehen, ist keine leichte Angelegenheit – ganz egal in welcher Branche. Doch lasst euch nicht entmutigen, auch wenn es damit etwas länger dauert! Wir haben ein paar Tipps für euch, damit ihr bald ins Geschäft kommt und mit eurem ersten Auftrag als Innenarchitekt loslegen könnt.

Erstelle ein überzeugendes Portfolio

Ein überzeugendes Portfolio ist das A und O, wenn es darum geht, als Innenarchitekt den oder die ersten Kunden zu finden. Gerade als Einsteiger, wenn ihr eben noch nicht auf Empfehlungen durch ältere Kunden setzen könnt, hängt alles von der Präsentation eurer Arbeitsproben im Portfolio ab.

Nutzt dafür Designs, Modelle und Arbeiten aus dem Studium oder dokumentiert gestalterische Arbeiten, die ihr im Haus von Familie oder Freunden durchgeführt habt. Ihr könnt auch ein paar Probedesigns speziell für den potentiellen Kunden anfertigen und hinzufügen. Nehmt euch genügend Zeit, um euer Portfolio zu erstellen und fügt nur eure besten Arbeitsproben ein. Bringt in eurem Portfolio die Bandbreite eures Könnens rüber, aber steht auch zu euren besonderen Stärken und eurem eigenen Stil. Das Portfolio sollte euch und eure Arbeiten gut und überzeugend repräsentieren und ihr solltet euch mit dessen Darstellung wohlfühlen.

Biete deinen Service für ein Projekt an

Gerade als Neuling unter den selbstständigen Innenarchitekten benötigt man zum einen mehr Erfahrung und zum anderen einen guten Ruf und persönliche Empfehlungen. Versucht dafür, einen ersten größeren Auftrag an Land zu ziehen, auch wenn dieser unbezahlt ist. Ein erster Job kann helfen weitere Aufträge zu bekommen und auf sich aufmerksam zu machen. Hört euch im Verwandten- und Bekanntenkreis um, ob es jemanden gibt, der gerade ein Projekt in Haus oder Büro realisieren möchte.

Recherchiert auch, ob es in eurer Stadt Vereine, gemeinnützige Organisation oder ähnliches gibt, denen ihr eure Hilfe für ein gestalterisches Projekt in ihren Räumlichkeiten anbieten könnt. Bei dem freiwilligen Engagement sammelt ihr wertvolle Projekterfahrung und ihr könnt zugleich auf euch aufmerksam machen. Vielleicht erhaltet ihr euren ersten bezahlten Auftrag schneller als ihr denkt – durch eine persönliche Weiterempfehlung basierend auf eurem freiwilligen Engagement!

Recherchiere potentielle Kunden

Macht euch im Internet auf die Suche nach Aufträgen und haltet auch im Alltag Augen und Ohren offen, um mit potentiellen Kunden in Kontakt zu kommen. Wenn es sich anbietet, so stellt euch persönlich vor oder versendet Bewerbungen mit eurem Lebenslauf und Portfolio. Wenn ihr zu einem Gespräch eingeladen seid, dann solltet ihr aber nicht aufhören zu recherchieren!

Informiert euch ausgiebig über den Auftraggeber oder das Unternehmen. Was ist die Firmengeschichte und welche Philosophie steht hinter dem Unternehmen? Findet auch heraus, welche Designer oder Architekten in der Vergangenheit beauftragt wurden. Sammelt so viele Informationen wie möglich, damit ihr im Vorstellungsgespräch euer spezielles Interesse und eure Motivation zeigen könnt. Außerdem könnt ihr durch eure Vorbereitung beweisen, dass ihr gestalterische Ideen und Konzepte entwickeln könnt, die auf den Auftraggeber zugeschnitten sind.

Überzeuge im Interview

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DIE RAUMPIRATEN®

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Wenn ihr mit eurer Bewerbung und eurem Portfolio überzeugt habt und zu einem persönlichen Interview eingeladen seid, dann habt ihr die erste Hürde geschafft! Jetzt geht es darum, auch in der persönlichen Präsentation mit eurer Erfahrung und eurem Können zu überzeugen.

Bei jedem Vorstellungsgespräch ist Pünktlichkeit ein absolutes Muss, um die eigene Professionalität nicht in Frage zu stellen. Kommt lieber etwas zu früh und spaziert vor eurem Termin noch eine Runde um den Block. Wenn ihr den Kunden ausreichend recherchiert habt, solltet ihr auch wissen, welche Kleidung in etwa angemessen ist: Ist der Auftraggeber lässig drauf oder doch eher förmlich, solltet ihr euch dem entsprechend anpassen. Generell gilt jedoch darauf zu achten, dass man nicht zu over- oder underdressed ist. 

Hat die Begrüßung stattgefunden, nimmt man nach Aufforderung Platz. Betont im Interview eure Stärken und eure persönliche Motivation für den Auftrag, verweist dabei auch auf Arbeiten aus eurem Portfolio und stellt besonders interessante und innovative Aspekte heraus. Ob es zur Sprache kommt oder nicht: Einen Mangel an Erfahrung (den jeder neue Innenarchitekt erst einmal hat), müsst ihr mit den Fähigkeiten, die ihr durch eure Ausbildung erhalten habt, durch eure Motivation und durch euren besonderen Stil wettmachen. Bereitet euch schon zu Hause gezielt darauf vor, diese Punkte mündlich zu präsentieren. Scheut euch nicht – vor Freunden oder allein vor dem Spiegel – wichtige Aspekte mündlich auszuformulieren. Wenn euch die Gedanken klar sind und ihr sie schon einmal formuliert habt, werdet ihr sie auch später im Live-Gespräch schneller zur Hand haben und überzeugender vortragen!

Mache durch cleveres Marketing auf dich aufmerksam

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Wenn kein riesiges Budget für Marketing zur Verfügung steht, ist Kreativität gefragt. Nutze dabei alle Möglichkeiten, sowohl online als auch offline! Wer ein kleines Budget frei machen will, kann Printwerbung in lokalen Zeitungen schalten, wenn die Anzeigenpreise dies zulassen, oder im Internet verschiedenste Arten von Anzeigen inserieren. Probiert verschiedene Medien und Kanäle aus und schaut, wo ihr die beste Resonanz erhaltet.

Nutzt Social-Media, Blogs und eure Webseite um Arbeiten zu präsentieren und postet gute Fotos eurer Projekte. Auch mit einem eigenen Blog über Innenarchitektur oder ein verwandtes Themenfeld könnt ihr auf euch aufmerksam machen und eure Auffindbarkeit im Internet erhöhen. Eine weitere Möglichkeit ist die Teilnahme an Wettbewerben. So zeigt ihr eure Designs einer Öffentlichkeit und könnt euren Namen in der Branche bekannter machen. Besucht auch einmal Networking-Veranstaltungen oder Messen eurer Branche, um Kontakte zu knüpfen.

Legt los, werdet kreativ und findet eure persönliche Marketingstrategie!

Erstelle ein Expertenprofil auf homify

Als Innenarchitekten könnt ihr homify professionell nutzen und euch als Experten eintragen lassen. Stellt euch und eure Projekte auf der Plattform vor – die Erstellung des Profils ist kostenlos und geht ganz schnell. Die Nutzer von homify können euch so unter der Kategorie der Innenarchitekten finden oder über die Bildersuche auf eure Projekte stoßen. Die Reichweite ist groß, denn homify ist national und international tätig.

Legt ein aussagekräftiges Profil mit einer Firmenbeschreibung und mit Bildern eurer Projekte an, so werdet ihr von potentiellen Kunden gut gefunden. Das Expertenprofil kann auch mit euren Social-Media-Profilen und eurer Webseite verlinkt werden, sodass die Besucher, denen eure Arbeiten gefallen, direkt zu euch gelangen können. Informationen, wie ihr Step-by-Step ein Expertenprofil bei homify anlegen könnt, erfährt ihr unter dem Link.  

Wie ergeht es euch auf der Suche nach (neuen) Kunden? Teilt uns eure Erfahrungen mit, wir sind gespannt!
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