So richtest du dein Zuhause minimalistisch ein

So richtest du dein Zuhause minimalistisch ein

Cornelia Wilhelm Cornelia Wilhelm
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Eine minimalistische Einrichtung spielt für viele Menschen in der heutigen Zeit eine große Rolle. Jetzt, wo der Alltag häufig durch Stress geprägt ist, macht es Spaß, nach Feierabend eine Wohnung zu betreten, die nicht durch Dekoration, sondern durch einen ansprechenden Mix aus Gemütlichkeit und Modernität begeistert. Wer seine Wohnung minimalistisch einrichten möchte, sollte dennoch einige Richtlinien beachten, damit die geschaffenen Räume weder zu trist noch zu leer wirken. So geht es beim Minimalismus vor allem um ein gekonntes Zusammenspiel der Farben, klare Linien und eine Einrichtung, die sowohl funktional als auch einladend zugleich wirkt. Besonders ansprechend sind Wohnungen, in deren Zusammenhang nicht nur ein Raum, sondern gleich die gesamte Fläche einem minimalistischen Make-Over unterzogen wurde. Damit euch Letzteres gelingt, solltet ihr unbedingt unsere Tipps beachten.

Bearbeitet ein Zimmer nach dem anderen

Gerade dann, wenn ihr über ein minimalistisches Einrichten nachdenkt, eure Wohnung jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch einem vollkommen anderen Stil entspricht, solltet ihr mit Bedacht vorgehen! Legt euch selbst eine Reihenfolge fest, in der ihr euch den unterschiedlichen Zimmern widmen möchtet. Andererseits, wenn ihr zu schnell zu viel wollt, entsteht lediglich Chaos, das nicht selten in Frust endet. Für welches Zimmer ihr euch in diesem Zusammenhang entscheidet, spielt keine Rolle. Wichtig ist es vielmehr, dass ihr im Raum selbst die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit trefft. Hier hat sich in der Vergangenheit vor allem eine Herangehensweise etabliert, die zunächst die größeren Möbelstücke in den Fokus der Aufmerksamkeit stellt. Gerade beim neuen, minimalistischen Einrichten eurer Wohnung gilt: von groß nach klein! Inspirationen für euren minimalistischen Schlafbereich findet ihr hier!

Fangt bei den Möbelstücken an

Minimalistische Möbelstücke zeichnen sich einerseits durch klare Linien, andererseits durch helle, freundliche Farben aus. Dieser Umstand bietet euch den klaren Vorteil, dass ihr eine minimalistische Einrichtung in der Regel auch vollkommen problemlos in kleinen Räumen umsetzen könnt. Die hellen Farben helfen euch dabei, einen Raum etwas transparenter bzw. einladender aussehen zu lassen. Möbelstücken wie der Couch kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Diese erfreut sich vor allem in Weiß bzw. Grautönen einer ungebrochenen Beliebtheit und passt sich perfekt an den Rest eurer minimalistischen Einrichtung an. In Bezug auf weitere Möbelstücke, wie beispielsweise Kommoden oder Schränke, solltet ihr ebenfalls nach der Farbe Weiß Ausschau halten. Viele Hersteller bieten ihre Möbel heutzutage auf der Basis von Holz in Kombination mit einer hellen Lackierung an.

Behaltet nur das, was wirklich wichtig ist

Auch wenn es schwer fällt: der Minimalismus zeichnet sich unter anderem durch den bewussten Verzicht auf unnötige Gegenstände aus. Dies soll natürlich nicht bedeuten, dass Dekorationsartikel per sé als unnötig angesehen werden sollten! Dennoch entsprechen sie definitiv nicht dem klassischen, minimalistischen Stil. Daher ist es nun an der Zeit, Deko und andere kleine Staubfänger beiseite zu legen und stattdessen eure eigenen vier Wände in einer vollkommen neuen Art zu erleben. Es ist wichtig, gerade im Zusammenhang mit dem minimalistischen Einrichten den sprichwörtlichen Mut zur Lücke zu beweisen. Es ist durchaus gewollt, bewusst leere Räume zu erzeugen und diese somit sowohl in optischer, jedoch auch in psychologischer Hinsicht zu nutzen. Durch die Leere wird die Fantasie angeregt. 

Freier Boden

Egal, ob ihr euch im Zuge der minimalistischen Einrichtung für Fliesen oder klassisches Laminat entscheidet: achtet auch beim Boden darauf, dass dieser nicht unnötig durch Läufer oder andere Wohnaccessoires in Beschlag genommen wird! Falls ihr dennoch nicht auf einen Teppich bzw. einen kleinen Läufer verzichten möchtet, sollte dieser natürlich auch in einer hellen Farbe, am besten in Weiß, gehalten sein. Wenn euch die Wohnung allein mit einem Läufer auf dem Boden dennoch zu kahl vorkommt, könnt ihr eure Einrichtung noch um eine Topfpflanze ergänzen. Noch mehr Wohnaccessoires sind jedoch – besonders im Bereich auf dem Boden – im Zuge der minimalistischen Einrichtung nicht empfehlenswert und sollten, sofern dieser Stil verfolgt werden soll, nicht eingesetzt werden.

Freie Oberflächen

Gerade dann, wenn ihr über eine große Kommode verfügt, ist die Versuchung sicherlich groß, verschiedene Dekoelemente hier ihren Platz finden zu lassen. Hier gilt es jedoch auch wieder, den Mut zu haben, bewusst nicht auf Glasfiguren oder andere Accessoires zurück zu greifen und stattdessen die Ruhe auf den Besucher und die Bewohner wirken zu lassen. Die somit entstehenden leeren Oberflächen ziehen jedoch definitiv auch die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Daher solltet ihr natürlich tunlichst immer darauf achten, dass diese weder staubig, noch anderweitig verschmutzt sind. Noch mehr Anregungen zum minimalistischen Einrichtungsstil gibt's hier!

Freie Wände

Das minimalistische Einrichten zeichnet sich auch durch den Verzicht bzw. das beschränkte Einsetzen von Bildern, Postern und anderem Wandschmuck aus. Falls ihr nicht ohne Wandschmuck leben könnt, solltet ihr euch einen Favoriten aus eurem Portfolio heraus picken und diesen gekonnt in Szene setzen. Damit er eurem neuen Stil entspricht, sollte dieser natürlich auch in hellen Farben daher kommen, um das ansonsten einheitlich geschaffene Bild nicht unnötig aufzuwühlen. Im Idealfall finden sich die Farben an der Wand selbstverständlich auch in der Einrichtung wieder. Auf große, ausladende Bilderrahmen solltet ihr dennoch in jedem Falle verzichten. Sie passen ebenso wenig zu eurem neuen Wohnzimmer wie eine Flut an Postern oder anderen „Störern“. Genießt stattdessen die Leere der Wände und lasst eure Gedanken schweifen!

Lagert manche Gegenstände und Accessoires aus

Die Tatsache, dass ihr euch im Zusammenhang mit dem minimalistischen Einrichten wahrscheinlich von einigen eurer Dekoaccessoires trennen müsst, bedeutet natürlich nicht, dass ihr diese nie mehr wieder sehen werdet. Daher ist es selbstverständlich, dass ihr die Einrichtung, die nicht dem minimalistischen Stil, nicht entsorgen müsst. Am sinnvollsten ist es daher, alles was nicht mehr zu eurer Einrichtung passt, entweder im Keller oder auf dem Dachboden zu lagern, und bei Bedarf wieder hervor zu holen. Nur die Erfahrung kann euch zeigen, ob ihr euch wirklich über einen längeren Zeitraum hinweg für den Minimalismus, der sich vor allem in Norwegen einer ungebrochenen Beliebtheit erfreut, begeistern könnt, oder ob es sich bei eurer Austauschaktion eher um ein kurzweiliges Unterfangen handelte. So oder so: der minimalistische Einrichtungsstil ist es definitiv wert, ausgetestet zu werden.

Was fasziniert euch am minimalistischen Einrichtungsstil? 
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