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Die coolsten Upcycling-Ideen

Thomas Hauser | Copywriter | Editor Thomas Hauser | Copywriter | Editor
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Wir entstammen einem Volk von Jägern und Sammlern, was man manchen Wohnungen auch ansieht: Die Abstellkammer quillt über, alle Regale sind voll, wir wissen nicht mehr wohin mit all dem Zeug. Viele dieser Dinge liegen schon lange an ihrem Platz und verstauben, sie wurden irgendwann aus fadenscheinigen Gründen angeschafft und unter dem Aspekt einer möglichen späteren Weiterverwendung dann aus dem Weg geräumt. Doch was machen wir in den seltensten Fällen damit? Genau, sie weiterverwenden! Stattdessen versauern sie in der Ecke, tauchen irgendwann auf und werden dann entsorgt, weil man beispielsweise eine neue Lampe angeschafft hat und für die alte Platz in der Rumpelkammer sucht. 

Doch war die neue Lampe wirklich nötig? Hätte man nicht aus den tollen, farbenfrohen Flaschen, die man schon so lange ungenutzt rumstehen hat, eine neue, individuell gestaltete Lichtquelle schaffen können? Wir alle kennen die Antwort, sie lautet zu 100 Prozent: Ja, natürlich hätten wir das, man nennt so etwas Upcycling! Und genau mit diesem Thema haben sich einige unserer Experten beschäftigt. Sie zeigen mit ihren Kreationen, wie clever man ungenutzte Sachen wieder aufwerten kann.

Möbel aus Paletten

Paletten Schreibtisch 'Office':  Arbeitszimmer von S.L. Loftart
S.L. Loftart

Paletten Schreibtisch 'Office'

S.L. Loftart

Ideen muss man haben! Viele Dinge kaufen wir mit dem Hintergedanken, einen bestimmten Nutzen aus ihnen zu ziehen. Oftmals beschränken wir dieses Produkt dann auf seine ursprüngliche Bestimmung, ohne an eine mögliche Weiterverwendung zu denken.

Es geht auch anders, es gibt doch so vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für manche Dinge, wie hier zum Beispiel bei S.L. LOFTART aus Berlin zu sehen: Die Designer sind auf die Umgestaltung von Transportpaletten spezialisiert und zaubern aus den aus Holz oder Pressspan hergestellten alltäglichen Transporthilfen tolle Möbel. Diese zeichnen sich nicht nur durch ihren ungewöhnlichen Look aus, sondern sind nebenbei auch extrem stabil – die Grundkonstruktion der Palette macht's möglich. Tolles Detail sind natürlich die Schubladen, die perfekt in die Aussparungen der Palette passen und für zusätzlichen Stauraum schaffen – Design und Funktionalität, vereint in einem Objekt! Das macht sich perfekt im Arbeitszimmer, besonders bei kreativen Berufsbildern!

Glasflaschen als Lichtspender

In vielen Formen und Farben erhältlich gehört Glas zu einem der ältesten und vielfältigsten von Menschenhand geschaffenen Materialien. Manche aus Glas hergestellten Behältnisse sind – obwohl sie oft nur profane Lebensmittel oder Getränke enthalten – so gelungen, dass wir sie, nachdem wir sie entleert haben, nicht wegschmeißen wollen, sondern sie ins Regal stellen. Dort verbleiben sie dann meist ungenutzt, dabei kann man so vieles aus ihnen basteln – und das mit wenig Aufwand!

Was nur wenige wissen: Glas zu bearbeiten ist wirklich einfach! Je nach Wanddicke lassen sich Gläser, Flaschen und Co. problemlos mit einer feinen, dünnen Säge durchschneiden und bearbeiten. Verbunden mit ein wenig Ideenreichtum und einem Teelicht plus schön gestaltetem Standfuß lassen sich so sehr atmosphärische Beleuchtungen basteln – wie hier zu sehen. Besonders toll wird die Angelegenheit, wenn man auf besonders gefärbte gläserne Behältnisse zurückgreifen kann, die mit einer Lichtquelle versehen für ein außergewöhnliches Lichtverhältnis sorgt.

Jette Scheib Design zaubert aus Holz und Glas beispielsweise die hier zu sehenden, kunstvollen Windlichter.

Regale aus Karton

Kartonregale:  Arbeitszimmer von kartondesign.ch
kartondesign.ch

Kartonregale

kartondesign.ch

Bei wenig Stauraum sind sie ein toller Helfer, ihr Design liegt gerade voll im Trend: Minimalistische Regalsysteme bieten genügend Platz für all jene Dinge, die man gerade nicht zur Hand haben muss, für Bücher und CDs, in Wohnzimmer oder Küche. Beim Material des Regals liegt der Fokus dabei oft auf Holz oder Metall, ein Werkstoff wird jedoch in den seltensten Fällen genannt: Karton! 

Diese Nichtbeachtung des papierbasierten Materials ist vollkommen grundlos, wie wir meinen: Kartonagen sind nicht nur absolut umweltschonend in der Herstellung und der Entsorgung, richtig konstruiert sind sie auch überraschend stabil! Sie sind sogar so massiv, um eben nützliche Regale aus ihnen herzustellen. Natürlich ist diese Idee nicht neu, passende Baupläne finden wir zuhauf im Internet. Trotz alledem haben sie sich aus unerfindlichen Gründen noch nicht als sinnvolle Alternative durchgesetzt. 

Einen guten Grund zum Umdenken liefern nun die Kartonregale von Kartondesign, die mit ihrer Stabilität und vielen
Farbvarianten überzeugen.

Flexibel Einsetzbar: Alte Bücher

 Flur & Diele von Studiod3sign
Studiod3sign

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Studiod3sign

Wir alle haben sie zuhauf rumliegen, wohl wissend, dass wir sie nie mehr aufschlagen werden: Die Rede ist natürlich von alten Büchern. Manche von ihnen sind ja wirklich schon rein optisch so gelungen, ein schöner Einband, eine besonders leuchtende Farbgebung – viel zu schade zum Wegwerfen! Stattdessen können wir sie ja locker einer neuen Bestimmung zuführen – die Anwendungsmöglichkeiten sind fast unbegrenzt. Beispiele gefällig? Bücher eignen sich wunderbar für den Aufbau eines individuell gestalteten Regals! Einfach die Bücher in 2 gleich große Stapel teilen, ein massives Brett auflegen – schon sind wir fertig! Diese Konstruktion lässt sich in der Höhe beliebig fortführen, bei größeren Regalbauten sollte man jedoch als stützende Elemente auf Hardcover-Bücher zurückgreifen, sie tragen mehr Gewicht!

Allgemein eignen sich Bücher gut als Unterlagen oder als Ablagefläche für andere Dinge. Wie wäre zum Beispiel diese Idee: Große Bücher kann man mit Schraube und Dübel auch an einer Wand befestigen. Durchbohrt mit Kleiderhaken wird aus einem langweiligen Bildband so zum Beispiel eine tolle Garderobe für Jacken und Mäntel! Anwendungsmöglichkeiten gibt es wirklich zu Genüge, auf die eigene Kreativität kommt es an!

Waschwannen: Perfekt für Bepflanzungen

Wir kennen sie noch aus Omas Zeiten: Als Überbleibsel aus vergangenen Tagen habe viele von uns noch in Garage und Schuppen alte Wannen aus Metall herumstehen, in denen früher beispielsweise noch ohne maschinelle Hilfe die Wäsche geschrubbt wurde, bis der Stoff zu glänzen begann und die Hände ganz rot und verschrumpelt waren. Diese altertümlichen Relikte wegzuwerfen wäre doch viel zu schade! 

Doch warum sie nicht einfach einer neuen Bestimmung zuführen und aus ihnen praktische Blumentöpfe für Garten oder Terrasse machen? Je nach Größe des Behälters lassen sich sogar kleine Gemüsegärten in den Wannen anlegen. Alles was man dazu braucht sind Setzlinge, Knollen oder bereits gewachsene Stöcke und natürlich frische Erde – fertig ist der neue Hingucker. 

Doch nicht vergessen: Pflanzenkübel brauchen Löcher, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Kein Problem! Die Wannen sind normalerweise nicht so dick und lassen sich mit einem Metallbohrer locker durchstechen. Dann einfach eine biologische Auffangmatte (gibt´s im Gartenbedarfshandel oder dem Baumarkt) zwischen Wannenboden und die Erde legen – schon kann das Wasser gut ablaufen, während die Erde sicher im Behälter verbleibt!

Eine Menge solcher schönen Modelle für euren Garten findet ihr bei Menzel & Bauer GbR.

Plastikboxen: Günstige Aufbewahrungsmöglichkeiten

Jedes Spielzeug bekommt seinen eigenen Korb:  Kinderzimmer von Elfa Deutschland GmbH
Elfa Deutschland GmbH

Jedes Spielzeug bekommt seinen eigenen Korb

Elfa Deutschland GmbH

Beim letzten Punkt geht es nicht wirklich um Upcycling, trotzdem erwähnen wir es hier noch kurz, denn es wird oft vergessen: Stapelbare Plastikboxen sind perfekt zur Aufbewahrung von kleineren Dingen – gerade bei wenig Wohnraum. Beispiel Kinderzimmer: Ein geschlossener Kleiderschrank ist sowieso ein Muss, doch wohin mit dem ganzen Spielzeug? Damit am Ende des Tages der Boden des Zimmers nicht mit Stofftieren, Puppen & Co. übersät ist, sollten genügend Aufbewahrungsmöglichkeiten vorhanden sein. Natürlich würde sich in diesem Fall ein Regal anbieten, doch bleiben in jungen Jahren die höheren Fächer für das Kind unerreichbar und für Kleinsachen wie beispielsweise Lego muss eine andere Lösung her, nämlich Plastikboxen!

Neben der geringen Verletzungsgefahr durch abgerundete Ecken zeichnen sich diese durch ihre Robustheit aus, können also problemlos beim Spielen mit einbezogen werden. Gleichzeitig nehmen sie übereinander gestapelt weit weniger Raum ein als ein entsprechendes Regal – bei größerem Stauraum. Sind die Behälter zudem noch transparent, findet das Kind schnell die Sachen, mit denen es sich beschäftigen möchte und muss nicht auf der Suche nach seinem Lieblingsspielzeug alles ausräumen. Natürlich machen die praktischen Helfer auch in späteren Jahren Sinn – ist das Kind zu alt, kann ausrangiertes Spielzeug einfach ohne zu verdrecken im Keller oder auf dem Speicher gelagert werden.

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VIO 302 - Terrasse:  Terrasse von FingerHaus GmbH

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