Öder Bungalow wird Traumhaus mit tropischem Flair

Lisa – homify Lisa – homify
Google+
Loading admin actions …

So viele Vorteile Bungalows auch haben, meistens entsprechen bestehende Modelle nicht den heutigen Wünschen und Bedürfnissen. Häufig viel zu klein und oft kein schöner Anblick, sind sie den Ansprüchen an modernes Wohnen meistens nicht gewachsen. So war es auch im Falle dieses Exemplares aus den 70ern. Die französische Architektin Helene Lamboley erhielt die Gebäudestruktur in Teilen, setzte aber im wahrsten Sinne des Wortes noch einen drauf… Seid gespannt!

Traurig und düster

Auf diesem Bild sehen wir das Gebäude in seinem ursprünglichen Zustand. Ein einfaches Haus mit nur einer Etage, welches aber über einen schönen großen Garten verfügt. Das für einen Bungalow typische Flachdach mit grünem Abschluss und die verwendeten Pastellfarben der Fassade ließen keinen Zweifel daran, dass dieses Haus im Trend der 70er gestaltet wurde und sich seitdem auch nichts geändert hat. Insgesamt wirkte die Immobilie recht schmucklos und nüchtern und verschenkte ihr gesamtes Potenzial.

Willkommene Abwechslung!

Unglaublich! Dank der Umbauarbeiten herrscht jetzt ein ganz anderes Bild. Zwar wurden Teile der alten Struktur erhalten, Auf- und Anbauten geben dem Haus aber ein ganz neues Gesicht und deutlich mehr Wohnfläche. Auf zwei Etagen lassen sich nun mehr Räume ansiedeln. Auch Materialien und Farben erinnern in keinster Weise an den 70er Jahre-Schreck. Warmes Holz und ein kräftiger Rotton bestimmen das Farbkonzept. Das kleine Bäumchen und die trostlose Rankpflanze an der Hauswand mussten weichen. Die große tropische Palme passt auch viel besser ins Bild.

Brillante Transparenz

Anders als das ursprüngliche Haus zeigt sich der Bau jetzt mit großen Glasflächen. Im Erdgeschoss garantieren bodengleiche Scheiben mit Schiebefunktion den Tageslichteinfall und auch oben entschied man sich für die langgezogene Fenstervariante. In der Dämmerung kommt der umgekehrte Effekt zum Tragen und künstliches Licht aus dem Inneren strahlt in die dunkle Umgebung hinaus. Der Bau verfügt jetzt auch über einen großen Balkon, den wir uns im nächsten Bild genauer ansehen.

Terrasse aus Holz

 Terrasse von HELENE LAMBOLEY ARCHITECTE DPLG
HELENE LAMBOLEY ARCHITECTE DPLG

Vue sur la terrasse de l'étage avec pergola bois et bardage red cedar

HELENE LAMBOLEY ARCHITECTE DPLG

Mit Wänden, Boden und einer Dachkonstruktion aus Holz setzte man auf der Terrasse nahezu alles auf ein Material. Das filigrane Metallgeländer und die großen Glasscheiben brechen etwas mit dem Look und sorgen dafür, dass es nicht zu überladen wirkt. Mit dem fabelhaften Ausblick in den herrlich grünen Garten und dem faszinierenden Schattenspiel an der Wand durch die Pergola ist das grandiose Holzdeck ideal zum Entspannen und Sonnetanken.

Wie ihr eine Pergola ganz leicht selber bauen könnt, erfahrt ihr übrigens in unserer Anleitung.

Moderne Küche

Selbstredend kann das Innere mit der Außenhülle des Hauses mithalten. So zeigt sich die Küche in zeitgenössischem Design mit klassischem Weiß und aufregendem Flaschengrün an den Wänden. Gemischt mit schwarzen und holzfarbenen Elementen entsteht so ein sehr erhabenes Farbkonzept, das man nicht alle Tage in einer Küche sieht. Der Esstisch ist als Insel ausgebildet, um welche sich eine Vielzahl an Barhockern ringt. Ein modernes Lichtkonzept aus edler Hängeleuchte und Deckenspots rundet alles perfekt ab.

Trifft das neue Haus euren Geschmack? Wir sind gespannt!
VIO 302 - Terrasse:  Terrasse von FingerHaus GmbH

Sie suchen einen Architekten? Schreiben Sie uns! Wir helfen Ihnen gerne.

Nach passenden Wohnideen stöbern