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BIO-Qualität im eigenen Garten – so geht's!

Nora Heinz Nora Heinz
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Ein ökologischer Garten ist ein Biotop für heimische Wildblumen und Gehölze und er ist Lebensraum und Futterquelle für Vögel und Insekten. Ökologische Gartenpflege bedeutet naturnahe und umweltfreundliche Sorgfalt. In vielerlei Hinsicht heißt dies, zurück zu den Basics oder im wahrsten Sinne des Wortes, zurück zur Natur und zurück zu den Wurzeln des Gärtnerns – denn neu sind die Methoden an sich nicht.

Einen ökologischen Garten anzulegen und zu pflegen bedeutet nicht unbedingt mehr Aufwand. In mancher Hinsicht ist es sogar einfacher, denn durch das natürliche Gleichgewicht reguliert sich vieles von selbst und auf teure Dünger oder giftige Pflanzenschutzmittel kann verzichtet werden. Der Anbau von Kräutern, Obst- und Gemüsesorten erfolgt im ökologischen Garten auf schonende, natürliche Weise und entlohnt einen mit einer Ernte in Bio-Qualität.

Möchtet ihr noch mehr aus eurem Garten machen? Dann schaut euch unsere acht Tipps an, mit denen euer Garten von der reinen Grünfläche zum Nutzgarten für euch und zum Lebensraum für Tiere werden kann.

Verzicht auf Chemikalien

Ökologisches Gärtnern heißt, auf Kunstdünger und chemische Schädlingsbekämpfung zu verzichten. Der Boden wird stattdessen auf verschiedene Arten naturgemäß gepflegt und gedüngt. Lockert, gießt und düngt den Boden in Maßen und mit natürlichen Mitteln. Baut ihr Obst oder Gemüse an, so achtet auf den Fruchtwechsel und das Anwenden von Mischkulturen. So gedeihen die Pflanzen auf schonende Weise gut.

Anstelle von Kunstdünger kann der Boden durch Mulchen, Tiermist oder Kompost mit Nährstoffen versorgt werden. Auch auf Torf sollte zum Schutz der Moore verzichtet werden. Setzt stattdessen auf umweltfreundlichere und nachhaltigere Alternativen wie Kompost aus eigener Herstellung, Rindenhumus, Holzfasern oder Flachsfasern.

Um ein gutes ökologisches Gleichgewicht herzustellen ist zum einen die naturgemäße Bodenpflege wichtig und zum anderen die Förderung von Nützlingen. Setzt auf heimische Gehölze und Wildpflanzen und mäht nur wenige Male pro Jahr, denn Wildpflanzen sind Lebensraum für nützliche Insekten und Vögel, die auf natürliche Weise Schädlinge bekämpfen. Bei Naturschutzverbänden oder bei Experten für Gartenbau erfahrt ihr, welche Blumen und Pflanzen euren Garten zu einem besonders guten Lebensraum für Schmetterlinge, Bienen oder Vögel machen.

Hecken

Hecken können viele Funktionen erfüllen: Sie sind Sicht- oder Windschutz, Gestaltungselement, Grenze oder Lebensraum. Mit Hecken und Sträuchern bietet ihr im ökologischen Garten vor allem vielen Vogelarten einen schönen Nistplatz und gute Versteckmöglichkeiten. Es sollten dabei möglichst heimische Sträucher gepflanzt werden, da sie der natürliche Lebensraum und die bessere Nahrungsquelle für heimische Tierarten sind.

Eberesche, Eibe oder Hagebutte liefern den Vogelarten Leckerbissen, im Gegensatz zu Rhododendron oder Forsythiee, von denen sie sich kaum ernähren können. Auch der heimische Wachholder ist gut geeignet: 43 heimische Vogelarten können sich von ihm ernähren. Vom inzwischen sehr oft gepflanzten chinesischen Wachholder hingegen kann sich nur eine einzige der Vogelarten ernähren.

Ein weiterer Pluspunkt der heimischen Sträucher: Sie sind oft weniger anspruchsvoll in der Pflege, denn Düngen und Gießen entfällt hier meist ganz.

Teich

asiatischer Garten mit Teich und Felslandschaft:  Garten von jwgartendesign
jwgartendesign

asiatischer Garten mit Teich und Felslandschaft

jwgartendesign

Ein Teich im Garten ist schön anzusehen und wirkt entspannend. Er ist aber auch ein tolles Feuchtbiotop und somit eine gute Ergänzung des ökologischen Gartens. Der ideale Standort dafür ist größtenteils sonnig, an einem möglicht ebenen Ort des Gartens gelegen und erhält idealerweise nur zwei bis drei Stunden Schatten pro Tag. Im Prinzip muss zunächst nur ein Loch ausgehoben und der Boden mit Ton, Beton, Hartplastik und verschiedene Kunststofffolien abgedichtet werden. Ist dies geschehen, werden Wasser und ein paar wenige Pflanzen hinzugegeben. Anschließend ist etwas Geduld notwendig, damit sich das Biotop selbstständig entwickeln kann.

Gegen Algenbildung helfen zum Beispiel Seerose oder Wasserlinse, da diese an der Oberfläche wachsen und Schatten spenden. Dadurch wird die Algenbildung auf natürliche Weise verhindert. Außerdem können sich Wasserschnecken oder Fische von den Algen ernähren und ein Gleichgewicht herstellen. Heimische Schwarmfische fühlen sich in so einem Teich wohl, müssen nicht zusätzlich gefüttert werden und sind pflegeleichter als Goldfische.

Regionaltypische Pflanzen

Viele Obst- und Gemüsesorten, die über Jahrhunderte hinweg in unserer Region ganz normaler Bestandteil der Bauerngärten waren, sind inzwischen verschwunden. Mit dem Anpflanzen alter Obst- und Gemüsesorten in eurem Garten leistet ihr einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der genetischen Vielfalt der Kulturpflanzen. Alte, zum Teil weniger ertragreiche Sorten sind nicht nur auf ökonomische Aspekte von Saatgutkonzernen hin optimiert, sondern bieten uns eine geschmackliche Vielfalt, die im Großhandel leider verschwindet.

Das Anpflanzen von heimischen Sträuchern, Hecken und Wildblumen bietet darüberhinaus unseren regionalen Tierarten einen Lebensraum und sind ideale Futterstelle. Sie können auch den Vorteil bieten, robuster und widerstandsfähiger zu sein, was wiederum den Vorteil hat, dass die Pflege des Gartens einfacher und weniger kostspielig ist. Beim Kauf der Samen oder Pflanzen solltet ihr darauf achten, dass es sich um ökologische Erzeugung und tatsächlich um die gewünschte Sorte – und nicht eine Züchtung mit ähnlichem Namen – handelt.

Kompost

 Garten von Dal Ben Giardini
Dal Ben Giardini

I nostri servizi di manutenzione: CONCIMAZIONI DEL PRATO.

Dal Ben Giardini

Kunstdünger muss nicht sein – Tiermist oder Kompost eignen sich sehr gut zur organischen Düngung. Aus Garten- und Küchenabfällen hergestellter Kompost enthält alle wichtigen Pflanzennährstoffe und sorgt dafür, dass der Boden mit ausreichend Mikroorganismen versorgt wird. Dieser selbsthergestellte organische Dünger spart Geld und ist gut für die Umwelt. Der gute, alte Komposthaufen reicht dabei völlig aus. Wer alle Essensreste verwerten will, der kann aber auch in ein geschlossenes Kompostiergerät investieren.

Kräutergarten

Sommergarten:  Garten von Pflanzenfreude.de
Pflanzenfreude.de

Sommergarten

Pflanzenfreude.de

Kräuter wachsen schnell, sind pflegeleicht und leicht zu kultivieren. Frisch geerntet erhaltet ihr aus dem ökologischen Garten tolle Zutaten in Bio-Qualität für die eigene Küche. Ökologisches Saatgut oder Pflanzen gibt es im Fachhandel für Bio-Gartenbedarf, in Öko-Lebensmittelgeschäften oder auf Bio-Höfen. Zieht eure Kräuter am besten in natürlichen Erden bzw. mit organischen Komposten heran. Pflegeleichte heimische Kräuter und auch mehrjährig sind zum Beispiel: Schnittlauch, Pfefferminze, Zitronenmelisse, Estragon und Gartensauerampfer.

Gemüsegarten

Der Anbau vom eigenen Gemüse ist gleich aus mehreren Gründen ökologisch vorteilhaft: der Anbau im eigenen Garten erfordert keine Transportwege nach der Ernte und spart so eine Menge des klimaschädlichen Kohlenstoffdioxids. Außerdem habt ihr die Aufzucht in der eigenen Hand und könnt euch sicher sein, dass auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel verzichtet wird. Der eigene Komposthaufen ist auch hier wieder eine besonders geeignete Methode der organischen Düngung. Damit auf Pestizide verzichtet werden kann ist es wieder wichtig, dass der Garten insgesamt durch seine Vegetation Nützlinge anlockt.

Noch mehr Gemüse erntet ihr, wenn ihr euren Garten um ein Gewächshaus ergänzt. In diesem Ideenbuch erfahrt ihr, worauf ihr beim Bau achten solltet.

Welche ökologischen Methoden lassen euren Garten gut gedeihen? Wir sind gespannt auf weitere Tipps!
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