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Grüne Oase in luftigen Höhen: Tipps für den Dachgarten

Sabine Neumann Sabine Neumann
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Dachgärten boomen. Gerade in Großstädten werden immer mehr freie Dachflächen dafür genutzt, nicht nur schlichte Dachterrassen, sondern ganze Gärten in luftigen Höhen anzulegen. Gemüsebeete, Obstbäumchen, Palmenkübel, Lounge-Bereich, Grill, Swimmingpool und Co. – auf dem Dach muss man auf nichts verzichten, was man im klassischen Garten genießen kann. Wichtig ist jedoch eine professionelle Planung und Umsetzung, welche sich an den Besonderheiten des Dachaußenbereichs orientieren.

1. Aufbau in drei Schichten

Bei der Planung eines Dachgartens gibt es einiges mehr zu bedenken als bei einem normalen Garten. Die Statik muss geprüft und das Dach auf die Bepflanzung und Bebauung vorbereitet werden. Grundsätzlich wird ein Dachgarten in drei unterschiedlichen Schichten aufgebaut: Die erste Schicht dient der Abdichtung und dem Schutz des Gebäudes. Zum Zuge kommen hier Folien, Bitumenbahnen, wurzelfeste Dachgartenplanen und ähnliches mehr. Darauf wird dann die Drainageschicht aufgebracht, die Staunässe verhindert und überschüssiges Wasser ableitet. Als dritte Schicht wird schließlich Erde aufgebracht beziehungsweise der Boden aus Steinen, Fliesen oder Holzbohlen verlegt.

2. Welche Pflanzen für den Dachgarten?

Bei der Bepflanzung des Dachgartens sollte man beachten, dass nicht jede Pflanze mit den Bedingungen in luftigen Höhen zurechtkommt. Hier herrschen ganz andere Windbedingungen und Lichtverhältnisse als auf dem Boden. Entsprechend pflegeleicht, robust und unempfindlich sollten die Pflanzen sein, die im Dachgarten zum Einsatz kommen.

3. Verschiedene Bereiche

Die meisten Dachgärten bieten jede Menge Platz zur freien Entfaltung und sollten für eine bessere Übersicht und auch aus optischen Gründen klar strukturiert und gegliedert werden, zum Beispiel in eine Nutz- und Ziergartenfläche, in einen Sitzbereich und einen kleinen Spielplatz für die Kinder. Noch mehr Luxus holt man sich mit Outdoor-Küche, Whirlpool und Co. aufs Dach.

4. Wind- und Sonnenschutz

Eine wichtige Rolle spielen aufgrund der exponierten Lage des Dachgartens Wind- und Sonnenschutzelemente, um den Außenbereich über den Dächern der Stadt so geschützt und angenehm wie möglich zu gestalten und ihn bei jedem Wetter in vollen Zügen genießen zu können.

5. Alles gut befestigt?

Das zentrale Thema Sicherheit sollte bei der Planung eines Dachgartens nicht zu kurz kommen. Durch die veränderten Windverhältnisse auf dem Dach ist es besonders wichtig, sämtliche Kübel, Pflanzen, Möbel und Utensilien gut zu befestigen und gegen mögliches Wegwehen zu sichern.

6. Weniger ist mehr

Weniger ist nicht nur in ästhetischer Hinsicht mehr, sondern auch praktisch betrachtet. Je mehr Möbel und Gerätschaften auf dem Dach zum Einsatz kommen, desto mehr Gedanken muss man sich bezüglich der Sicherheit machen. Experten empfehlen also lieber weniger Möbel etc., die dafür gerne großformatiger, massiver und schwerer daherkommen dürfen.

Wäre so ein Dachgarten auch etwas für euch?
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