Warum es sich lohnt, alte Häuser zu modernisieren

Sabine Neumann Sabine Neumann
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Wenn es darum geht, ein altes Haus zu modernisieren, stellen sich Architekten und Bauherren viele Fragen. Nicht zuletzt die, ob sich ein Umbau wirtschaftlich überhaupt lohnt oder ein Abriss und Neubau nicht doch rentabler wären. In Bristol wünschten sich die Bewohner eines Einfamilienhauses aus den 1950er Jahren nichts sehnlicher, als ihr altes Zuhause zu erhalten, aber den Ansprüchen an modernes, zeitgemäßes Wohnen anzupassen. Nach reiflicher Überlegung und langem Hin- und Herrechnen entschied man sich für eine Zwischenlösung zwischen Um- und Neubau. Der vordere Teil des Hauses sollte erhalten und modernisiert werden, während man auf der Rückseite einen komplett neuen Anbau hinzufügte. Wir zeigen euch das beeindruckende Ergebnis, das von unseren britischen Experten Designscape Architects stammt.

Straßenfassade

Hier sehen wir die Vorderseite des Hauses, die zwar erhalten blieb, aber deutlich modernisiert wurde. Jetzt verbinden sich traditionelle Merkmale mit zeitgemäßen Details. Das Haus bekam einen schlichten, weißen Putz, der perfekt mit der reduzierten Formensprache, den vergrößerten Fenstern und dem neuen, dunkelgrauen Schieferdach harmoniert. Den alten Steinzaun, der den Vorgarten begrenzt, ließen die Architekten unangetastet. Er verleiht dem Grundstück historischen Charakter und bildet außerdem eine optische Verbindung zu den Nachbarhäusern.

Moderne Haustür

Wir nähern uns dem Eingang und werden von einer modernen Haustür willkommen geheißen. Hier erinnert nichts mehr an das alte Haus aus den 50er Jahren. Stattdessen vereinen sich helles Holz und Milchglas zu einem freundlichen, frischen und zeitgemäßen Ensemble, das den Blick freigibt auf den offenen Grundriss im Inneren bis hinein in den Garten, der sich hinter dem Haus befindet.

Gartenseite

Und so präsentiert sich das Haus auf der Rückseite. Kaum zu glauben, dass es sich tatsächlich um dasselbe Gebäude handelt, das wir auf der Vorderseite betreten haben, oder? Hier wirkt der Bau mit seiner kubistischen, reduzierten Formensprache durch und durch modern. Mit großen Fenstern öffnet er sich dem idyllischen Garten und bietet seinen Bewohnern auch im Außenbereich jede Menge Platz und Wohnkomfort.

Küche

Hier sehen wir die offene Küche, die sich im neuen Teil des Hauses befindet und durch große Fenster mit Tageslicht versorgt wird. Zu den strahlend weißen Fronten gesellen sich graue Granitoberflächen und glänzende Edelstahlgeräte und -armaturen.

Essbereich

Die offene Küche geht nahtlos in den Essbereich über, der dank der doppelten Deckenhöhe und riesigen Fensterfronten großzügig und luftig wirkt und zusätzlich durch Oberlichter mit natürlichem Licht geflutet wird. Die Holzmöbel und das Holzelement an der oberen Wand bringen eine natürliche und warme Note in den modernen Innenraum.

Wohnzimmer

Auf der anderen Seite des Essbereichs befindet sich das Wohnzimmer, das dank des offenen Grundrisses und der großen Fensteröffnungen ebenfalls hell und großzügig wirkt, durch die normale Deckenhöhe, den Kamin und die große, samtige Couch aber einen gemütlichen Touch erhält und mit dem bunten Teppich und dem farbenfrohen Bild an der Wand eine persönliche, fröhliche Ausstrahlung hat.

Wie gefällt euch das neue Gesicht des alten Hauses? Hinterlasst uns einen Kommentar.
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