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Ein Holzhaus bauen – ja oder nein?

Janin Istenits Janin Istenits
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Sie haben eine jahrhundertealte Tradition, sind ökonomisch und zudem wieder absolut im Trend: Immer mehr Menschen setzen beim Hausbau auf den natürlichen und nachwachsenden Rohstoff Holz. Das ist auch kaum verwunderlich, denn positive Öko-Bilanz und warme Ausstrahlung sprechen definitiv für den Bau eines Holzhauses. 

Und dieses muss keineswegs altbacken sein. Nein, im Gegenteil, die Holzhäuser von heute können genauso modern wirken wie jedes andere Haus – zudem sind sie auch im Hinblick auf die Wärmedämmung und das gesunde Raumklima der Geheimtipp schlechthin. 

Seid ihr gerade mit der Planung des neuen Hauses beschäftigt? Und ein Holzhaus gehört definitiv zu euren Favoriten? Dann seid ihr hier genau richtig, denn wir haben alles Wissenswerte zum Bau mit dem natürlichen Rohstoff Holz gesammelt. Vor- und Nachteile, Kosten & Co., hier erfahrt ihr alles, was ihr wissen müsst!

Wissenswertes

Fassaden und Terrassen aus Red Cedar + Gartengestaltung :  Häuser von Paul Marie Creation
Paul Marie Creation

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Beim Bau eines modernen Holzhauses steht natürlich stets das Argument der Ressourcenschonung im Vordergrund. Die Tradition des Hausbaus mit Holz hat sich eben aus guten Gründen über Jahrhunderte weiterentwickelt. Und heute ist es nicht mehr nur das traditionelle Holzhaus, das von Architekten gebaut wird, sondern vielmehr das multifunktionale Eigenheim, das in Sachen Technik, Design und Bau komplett an moderne Standards angepasst wurde. 

Und im Grunde genommen zählen nicht nur Häuser, die komplett aus Holz bestehen, zu diesem Typ, sondern auch Häuser, deren Tragwerk zu großen Teil aus Holz besteht. Zusätzliche Elemente, wie Ziegel oder Stein, werden oftmals eingesetzt, aber dennoch ist das tragende Elemente hier immer noch der ressourcenschonende Rohstoff Holz. 

Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie der Bau eines solchen Holzhauses aussehen kann. Mit dem Blockbohlensystem werden verschiedene Balken, Stämme und Bretter zusammengefügt und bilden so Decken, Wände und Gerüst des zukünftigen Haues. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, ein Holzhaus im klassischen Fachwerkstil zu bauen. Hier steht das Stabtragwerk im Vordergrund, bei dem senkrechte Hölzer in Kombination mit waagrechten für die Stabiltät des Hauses angebracht werden. 

Für wen eignet sich ein Holzhaus?

Wenn der Neubau eines Hauses ansteht, solltet ihr verschiedene Überlegungen treffen, bevor ihr euch entscheidet. Natürlich sollten sich die Bewohner des Hauses in den neuen vier Wänden rundum wohl fühlen – und das möglichst über mehrere Jahrzehnte. 

Besonders geeignet sind Holzhäuser für Menschen, die beim Hausbau großen Wert auf Nachhaltigkeit legen. Mit dem Bau eines Holzhauses setzt der Bauherr auf den Schutz der Umwelt und den Klimaschutz. Zudem gibt es auch die Möglichkeit, ein Systemhaus zu bauen. Das bedeutet, das euch Experten verschiedene Haustypen vorstellen, die bereits gebaut wurden. Dadurch habt ihr einen hervorragenden Überblick über das Budget und den bevorstehenden Zeitplan. Zudem können beim Bau eines Holzhauses auch klassische Bauformen umgesetzt werden und somit werden zum Beispiel auch Liebhaber von Fachwerkhäusern glücklich. 

Formales & Kosten

Zugangsfront:  Holzhaus von k² Architektur
k² Architektur

Zugangsfront

k² Architektur

Jedes Bundesland und jede Stadt hat ihre eigenen Regeln und Vorschriften, was den Hausbau betrifft. Je nach Örtlichkeit müssen also vor der Grundsteinlegung auch bestimmte Genehmigungen eingeholt werden, die die Errichtung erlauben. In Deutschland ist zudem vorgeschrieben, dass Holzhäuser als Energiesparhäuser erbaut werden müssen. 

Natürlich können sich die Preise für Holzhäuser je nach Ausstattung und Größe stark unterscheiden. Zentrale Faktoren, die den letztendlichen Preis für ein Holzhaus bestimmen, sind Bauweise, Größe und Energieeffizienz-Standard. Bei einem massiven Holzhaus wird entsprechend mehr Holz benötigt – daher fallen hier natürlich höhere Kosten an. Im Vergleich dazu gibt es die günstige Variante der Holzrahmen-Bauweise. Hier werden die Außenwände des neuen Heims mit Putz oder einer Holzverschalung verkleidet und somit wird weniger Holz verbaut.  

Aber auch wenn ein Holzhaus beim Bau mehr kostet als andere Haustypen – auf lange Sicht sparen die Bauherrn garantiert. Denn auf Dauer fallen weniger Energiekosten an. Zudem gibt es auch Förderungen vom Staat, die den Bau eines Holzhauses begünstigen. 

Instandhaltung

Der romantische Landhausgarten:  Garten von Planungsbüro STEFAN LAPORT
Planungsbüro STEFAN LAPORT

Der romantische Landhausgarten

Planungsbüro STEFAN LAPORT

Die ökologische Bauweise ist auf jeden Fall auch ökonomisch, denn moderne Holzbauten haben eine technische Lebensdauer von bis zu 200 Jahren. Und gerade im Hinblick auf die Instandhaltung zeigen sich Holzhäuser auch noch Jahre nach der Erbauung sehr flexibel. 

Wenn bei der Planung auf qualitativ hochwertiges Holz gesetzt wird, kann bereits früh ungeplanten Renovierungen und Instandhaltungen vorgebeugt werden. Damit das Holzhaus auch über mehrere Jahre gegen Wind und Wetter geschützt ist, empfiehlt es sich, das Haus regelmäßig zu lackieren. Wenn zudem widerstandsfähige Holztypen wie Lärche oder Zeder beim Bau verwendet wurden, dann übersteht das Haus über Jahrzehnte alle möglichen Witterungsverhältnisse. 

Regelmäßige Instandhaltung sorgt außerdem dafür, dass ihr nicht gezwungen seid, das Holz auszuwechseln. Dies kann nämlich auch mit hohen Kosten für die Entsorgung der Gebäudeteile auf den Sondermüll einhergehen. 

Nachteile

 Flur & Diele von エヌ スケッチ

Der Bau eines Holzhauses kann auch mit Nachteilen verbunden sein. Wenn auf die oben genannten Instandhaltungen oder die hochqualitativen Holztypen verzichtet wird, dann sind vor allem Regen und Wind große Feinde des Holzhauses. Zugige Räume, marodes Holz oder gar Schimmelbefall können hier die größten Nachteile sein.

Zudem gehört auch Schädlingsbefall zu den Schwachstellen beim Hausbau mit Holz. Wenn die Hausfassade außerdem nicht regelmäßig behandelt und erneuert wird, ergraut das Holz nach einigen Jahren und der gemütliche und warme Rohstoff wirkt kalt und nicht mehr so einladend. Bauherrn sollten daher damit rechnen, die Fassade etwa alle drei Jahre neu zu lackieren. 

All diese Nachteile hängen natürlich mit der Planung zu Beginn und der regelmäßigen Instandhaltung zusammen. Wenn die nötigen Renovierungsarbeiten und Erneuerungen getätigt werden und hochwertige Holztypen verwendet wurden, kann effektiv gegen undichte Wände, Feuchtigkeit und Schädlinge vorgegangen werden, bevor diese das Wohnambiente im Haus angreifen. 

Vorteile

Aber es gibt noch viel mehr Vorteile, die für den Bau eines Holzhauses sprechen. Jedes Material verändert sich im Hinblick auf das Volumen, wenn die Temperatur sich verändert. Stahl dehnt sich aus und schrumpft daraufhin wieder, wenn er Hitze ausgesetzt wird. Holz dehnt sich im Gegensatz dazu nicht durch Hitze aus, sondern verengt sich und gewinnt dadurch an Stärke und Stabilität. Zudem verhindert Holz auch Echos im Haus – Geräusche werden verschluckt und somit wird das Holzhaus zur Oase der Ruhe. Zudem kann der Bau eines Holzhauses bei guter Planung im Vergleich zum Bau mit klassischen Bausubstanzen um bis zu 30% günstiger sein.

Oben wurden bereits die Vorteile im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Klimaschutz & Co. genannt, aber auch die laufenden Kosten auf lange Sicht sprechen definitiv für den Bau eines Holzhauses. Die hervorragende Wärmedämmung, und eine große Gestaltungsfreiheit beim Bau gehören ebenso zu den großen Vorteilen eines Holzhauses. Wenn Allergiker mit der Planung des Eigenheims beginnen, sollten sie auch wissen, dass Haustaub im Holzhaus stark vermindert auftritt und zudem das Holzaroma perfekt für die Atemwege von Allergikern geeignet ist.

Wissenswertes, Instandhaltung, Vor- und Nachteile – beim Bau eines neuen Holzhauses ist einiges zu beachten. Mit diesem Überblick solltet ihr nun bestens vorbereitet sein, um direkt in die Planung zu starten! 

Wie steht ihr nun zum Thema Holzhaus? Seid ihr überzeugt oder habt ihr noch Zweifel? 
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