Putztipps für die ganze Wohnung

Jonas Sudberg Jonas Sudberg
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Putzen gehört zu den Tätigkeiten, die den allermeisten Menschen keinen Spaß machen, aber dennoch in aller Regelmäßigkeit verrichtet werden müssen. Auch, wenn man eine Putzhilfe beschäftigt, kommt man nicht umhin, die eigenen vier Wände ab und an zu reinigen. Die Mühe lohnt sich immer: Wenn die Wohnung frisch geputzt ist, bereitet sie uns in der Regel eine besonders große Freude.

Dabei hält jeder Raum seine ganz eigenen Herausforderungen bereit: Während im Schlafzimmer vor allem Hausstaub zu einem echten Problem werden kann, hinterlässt in der Küche der regelmäßige Umgang mit Lebensmitteln die größten Verschmutzungen. In diesem Artikel werden verschiedene Tipps vorgestellt, die das Putzen des Eigenheims erleichtern sollen – von der Küche über das Schlaf- und das Badezimmer bis hin zum Wohnbereich und zum Kinderzimmer.

Putzen zu verschiedenen Jahreszeiten

Schlafzimmer einer der Wohnungen: moderne Schlafzimmer von Stockwerk Orange
Stockwerk Orange

Schlafzimmer einer der Wohnungen

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Jede Jahreszeit stellt ihre eigenen Anforderungen an den Haus- und Wohnungsputz. Während im Sommer zum Beispiel auch der Außenbereich gepflegt und mitunter sogar ein Gärtner engagiert werden muss, kann man sich im Winter voll und ganz auf den Innenbereich konzentrieren.

Vor allem aber bietet der Jahresverlauf praktische Anlässe für eine Grundreinigung der Wohnung bzw. des Hauses. Dazu zählt einerseits der klassische Frühjahrsputz, aber auch die Vorbereitung der eigenen vier Wände auf die Weihnachtsfestivitäten. Die Woche vor dem Sommerurlaub schließlich kann ebenfalls einen weiteren sinnvollen Zeitpunkt für die „Grundreinigung“ markieren: Denn wenn man die Wohnung bei der Rückkehr aus der Ferne sauber und aufgeräumt vorfindet, fällt die Ankunft besonders leicht.

Insofern kann es sinnvoll sein, größere Putzaktivitäten vorab für das ganze Jahr zu planen: Drei bis vier intensive Putzaktionen wie der Frühjahrsputz legen eine verlässliche Basis für ein gutes und sauberes Wohngefühl.

Tipps für das Schlafzimmer

Staub im Schlafzimmer kann nicht nur für Allergiker zu einem Problem werden. Das An- und Ausziehen der Kleidung wirbelt ebenso Staub auf wie das Aufschütteln der Bettdecken. Staubsaugen ist im Schlafzimmer deshalb besonders wichtig: Nur so kann man das Staubaufkommen auf einem niedrigen Niveau halten. Glatte Oberflächen sollte man darüber hinaus abwischen.

Ein weiteres Argument für die regelmäßige Säuberung des Schlafzimmers ist das Auftreten von Ungeziefer, das sich in staubigen Schlafzimmern besonders wohl fühlt – und eine eklatante Gefahr für liebgewonnene Kleidungsstücke darstellt.

Zusätzlich zur wöchentlichen Reinigung sollte man den Raum und das Bettzeug deshalb täglich ausreichend lüften. Auch hilft es, Kleidungsstücke grundsätzlich im Kleiderschrank aufzubewahren, anstatt sie auf Stühlen oder Kommoden aufzutürmen.

Darüber hinaus empfehlen Experten, die Matratze mindestens einmal im Monat abzusaugen. Dieses Intervall ist auch geeignet, um die Bettwäsche zu wechseln.

Tipps für das Badezimmer

Badezimmer:   von StageBella
StageBella

Badezimmer

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Toilette und Badezimmer gelten beim Putzen als die aufwändigsten Räume. Obwohl sie flächenmäßig meistens nicht so sehr ins Gewicht fallen, ist hier am meisten zu tun.

Grundsätzlich gilt, dass man im Badezimmer stets mit reichlich Wasser arbeiten sollte, um einen ungewünschten Transport von Keimen zu verhindern. Das gilt auch für den Boden, den man am besten großzügig und nass wischt.

Aus hygienischen Gründen werden in der Regel mindestens zwei verschiedene Lappen eingesetzt: einer für die Toilette, einer für alle anderen Armaturen. Viele Hausmänner und-frauen nutzen unterschiedliche Farben, um sie unterscheiden zu können. Besonders schonend sind Mikrofasertücher, die im Gegensatz zu manchen härteren Schwämmen keine Kratzer auf Metalloberflächen hinterlassen.

Übrigens: Die meisten schlechten Gerüche entstehen in einer Toilette unter dem Beckenrand. Es kann deshalb sinnvoll sein, diesen Bereich mit Hilfe einer Klo- oder Zahnbürste besonders intensiv zu reinigen.

Tipps für die Küche

Die Küche ist in vielen Wohnungen und Häusern ein Lebensmittelpunkt: Hier trifft sich die Familie, um gemeinsam zu kochen und zu essen. Kein Wunder also, dass hier besonders viel Dreck anfällt: insbesondere mit Blick auf die Arbeitsbereiche, z.B. die Spüle, den Herd und den Ofen.

Grundsätzlich ist es sinnvoll, nach jeder Kochaktion die Arbeitsflächen zu säubern. Hier erweisen Allzweckreiniger in aller Regel sehr gute Dienste. Regelmäßig abgetrocknete Armaturen und frisch gesäuberte Herdplatten tragen ebenfalls zu einem schönen Anblick bei. Bei hartnäckigen Kalkflecken kann der Einsatz von Essigreinigern helfen.

Neben den wöchentlichen Putzaktionen sollten einige Teile der Küche in größeren Intervallen gereinigt werden. Dazu gehört zum Beispiel der Ofen, die Dunstabzugshaube und der Kühlschrank.

Tipps für das Wohnzimmer

Das Wohnzimmer soll ein Wohlfühlort sein. Da sich auf Tisch und Sofa bereits nach wenigen Tagen vieles ansammelt, steht vor dem eigentlichen Putzen oft zunächst das Aufräumen auf dem Programm: Nicht mehr benötigte Zeitungen und Unterlagen befördert man am besten direkt in den Müll, Tassen, Gläser und anderes Geschirr in die Küche.

Anschließend macht man sich das Prinzip „von oben nach unten“ zu Nutze. So gilt es zunächst, Staub und Spinnenweben von der Decke, den Deckenleuchten und aus den Ecken zu entfernen – zum Beispiel mit einem Staubsauger, einem Staubwedel oder einem Besen.

Anschließend benutzt man ein feuchtes Tuch, um alle Oberflächen zu wischen (zum Beispiel den Fernseher, die Fensterbänke, Tische und Regale). Dann kann gesaugt werden – zunächst die Sofas, Stühle und Sessel, anschließend der Boden. Bei Holzböden sollte man darauf achten, einen nicht zu harten Staubsaugeraufsatz zu benutzen, der die Oberfläche beschädigen könnte.

Abschließend empfiehlt es sich, den Raum gut durchzulüften – so sieht das Wohnzimmer nach der Putzaktion nicht nur frisch aus, sondern riecht auch gut.

Tipps für das Kinderzimmer

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Das Putzen im Kinderzimmer nimmt eine Sonderrolle ein. Hier mischen sich Reinigungsaktivitäten und die pädagogischen Aufgaben, die Eltern wahrnehmen müssen: Schließlich will man seine Kinder dazu erziehen, ihr Zimmer selbständig sauber zu halten. Insofern hängt es stark vom Alter des Kindes ab, wie das Putzen des Kinderzimmers gehandhabt werden sollte.

Kleine Kinder, die noch nicht zur Schule gehen, kann man spielerisch an das Thema „Aufräumen und Putzen“ führen. Typischerweise formulieren Eltern zunächst die Regel, dass die Kinder alle ihre Spielsachen zusammenräumen müssen, bevor sie mit einem neuen Spiel beginnen dürfen – ein guter erster Schritt, mit dem Kinder lernen, in Zukunft selbstständig Ordnung zu halten. Schulkinder sollten von Eltern dazu angehalten werden, ihr Zimmer regelmäßig aufzuräumen und zu saugen – mindestens einmal pro Woche. Teenager schließlich können die komplette Verantwortung für ihr Zimmer übernehmen. Eltern sollten allerdings eingreifen, wenn chaotische Zustände drohen.

Es ist außerdem hilfreich, im Kinderzimmer regelmäßig auszumisten: Gerade mit jüngeren Kindern kann man durchaus einmal pro Monat die verschiedenen Kisten und Regale durchgucken und nicht mehr benötigtes Spielzeug aussortieren.

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