Gedenkstätte: Memory Wound

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Gedenkstätte: Memory Wound

Jessica Labbadia – homify Jessica Labbadia – homify
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In Norwegen soll ein Monument zu Ehren der Opfer von Utøya errichtet werden. Die Jury hat sich für den Entwurf des schwedischen Künstlers Jonas Dahlberg entschieden: Dabei soll eine Felswand quer durchschnitten werden und die klaffende Lücke somit den tragischen Verlust symbolisieren. Bei den Breivik-Anschlägen am 22. Juli 2011 waren sowohl in Oslo als auch auf der Insel Utøya insegsamt 77 Menschen ums Leben gekommen.

Klaffende Wunde

Mit seinem Vorschlag habe Dahlberg sich gegen sieben andere Entwürfe durchgesetzt, wie Svein Bjørkåsde, der Leiter der Behörde für Kunst im öffentlichen Raum, kurz Koro, mitteilte. Insgesamt sollen für die Umsetzung des Ehrenmals 1.000 Kubikmeter Gestein entfernt werden.

Auch ein zweites Ehrenmal ist geplant

Eine offene Wunde, die nie wieder zusammenwächst. Geplant ist, das herausgebrochene Gestein ins Regierungsviertel nach Oslo zu bringen, um es dort als Fundament für ein zweites Ehrenmal zu verwenden – so sollen beide schicksalhaften Orte symbolisch miteinander verknüpft werden.

Unüberbrückbare Lücke

Der klare Schnitt soll verdeutlichen, wie abrupt den Opfern damals das Leben genommen wurde. Gleichzeitig weist der große Spalt die unüberquerbare Distanz auf, welche die Angehörigen seit diesem schicksalhaften Tag empfinden müssen.

Kosten und Fertigstellung

Die Kosten für das Projekt sollen voraussichtlich bei umgerechnet rund 3,3 Millionen Euro liegen. Die Fertigstellung ist zum 22. Juli 2015 geplant.

Zeichensetzung

Die überlebensgroße Felslücke steht symbolisch für die Unersetzlichkeit. Gleichsam gibt sie Trauernden eine Plattform. Vor allem wird mit der Umsetzung dieses Entwurfs ein Zeichen gesetzt: Dass die Opfer niemals in Vergessenheit geraten werden.

Ort der Erinnerung

Das Ehrenmal soll den Opfern gedenken und den Angehörigen gleichzeitig einen Aufenthaltsort schenken. Einen Ort der Trauer und der Erinnerungen – damit dieses furchtbare Ereignis auch nachfolgenden Generationen immer ein Negativbeispiel sein wird.

Gedenktafeln

Mit dieser Gedenkstätte wird dem schlimmsten Tag in Norwegens Geschichte erinnert. Die Namen der Opfer sollen dabei in Stein gemeißelt werden – allerdings können die Schriftzüge nicht berührt werden, denn dazwischen liegt ein Wassergraben. Das soll nochmal zusätzlich die Unerreichbarkeit verdeutlichen.

Fotos: Modell-Bau© Jon Benjamin Tallerås, Illustrationen© Jonas Dahlberg Studio; KORO / Public Art Norway.

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