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Welche Farbe für Shabby Chic Möbel?

Sabine Neumann Sabine Neumann
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Es muss nicht immer glattpoliert und brandneu sein. Auch wenn der reduzierte Minimalismus in seiner reinsten Form gerade extrem angesagt ist, gibt es doch auch eine Gegenbewegung für alle, die mit zu viel Schlichtheit und Perfektionismus nichts anfangen können. Der Shabby Chic feiert das Unperfekte, Alte und Gebrauchte. Hier werden Kratzer, Macken, Kerben und andere „Schönheitsfehler“ bewusst in den Mittelpunkt gerückt, denn gerade diese Gebrauchsspuren sind es, die den Möbelstücken und Accessoires bei diesem beliebten Einrichtungsstil den besonderen Charakter verleihen.

Was ist Shabby Chic?

Wie bereits erwähnt, geht es beim Shabby Chic nicht darum, dass alles möglichst perfekt und auf Hochglanz poliert aussieht. Ganz im Gegenteil: Der Shabby Look hat Ecken und Kanten und somit jede Menge Persönlichkeit. Im Fokus stehen also Flohmarktfunde genauso wie alte Erbstücke oder Möbel von Omas Dachboden, echte Vintage-Teile, aber auch ganz bewusst auf alt getrimmte Dinge. So oder so: Es geht darum, Gemütlichkeit zu kreieren und sich mit individuellen Unikaten zu umgeben, genauso wie mit Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen, die eine Geschichte zu erzählen haben und echte Originale sind.

Farben und Muster im Shabby Chic

Wer im Shabby Chic Farbe in Szene setzen möchte, sollte dabei möglichst helle Töne wählen. Weiß, Creme und Beige bilden die Grundlage, dazu gesellen sich sanfte Pastellnuancen wie Rosé, Mint oder Flieder sowie neutrales Grau. Allzu dunkel wird es im Shabby Chic Stil nicht, und auch knallige, schrille Farben müssen draußen bleiben. Muster orientieren sich gerne an vergangenen Zeiten und bringen eine ordentliche Portion Vintage-Charme in die Einrichtung. Zarte florale Designs, Karos, Streifen, Paisley und Punkte sowie opulente Ornamente und viel aus Flora und Fauna bestimmen den Look.

Materialien und Stoffe im Shabby Chic

Alters- und Gebrauchsspuren sind das A und O im Shabby Chic, und daran orientieren sich auch die Materialien. Alt- und Treibholz, abgegriffenes Metall, blindes Glas, altes Porzellan und Holz mit abgeblättertem Lack – all das findet in der Shabby Chic Deko großen Anklang. Plastik, Chrom, Beton und Co. hingegen werden, wenn überhaupt, nur spärlich eingesetzt. Die Stoffe geben sich so natürlich wie möglich: Zu Wolle, Leinen und Leder gesellen sich Vintage-Elemente wie alte Spitze, Samt, Tüll und Seide.

Shabby Chic: DIY mit Kreidefarben

Im Shabby Chic kommen nicht nur Vintage-Möbel und alte Einrichtungsgegenstände zum Zug, sondern auch neue, die man bewusst alt aussehen lässt. So können langweilige 08/15-Teile aus dem Möbelhaus oder andere Fundstücke auf nostalgisch getrimmt und individuell in Szene gesetzt werden. Den gewünschten Used-Look kann man zum Beispiel mit Kreidefarbe erzeugen. Für das perfekt unperfekte Shabby Chic DIY das entsprechende Möbelstück zunächst abschleifen und grundieren, dann die Kreidefarbe gleichmäßig auftragen und über Nacht trocknen lassen. Zum Schluss kann man mit Schleifpapier an einigen Stellen den erstrebten Abnutzungseffekt erzielen.

Shabby Chic: DIY mit Lasur

Shabby Chic Möbel kann man auch mit Lasuren selbst erzeugen. Dafür nach dem Reinigen des entsprechenden Möbelstücks die Oberfläche mit grobem Schleifpapier anrauen und anschließend mit der gewünschten Lasur streichen. Das Ganze über Nacht trocknen lassen und mit einem Finish versehen. Dieses ebenfalls trocknen lassen und zum Schluss Flächen, Ecken und Kanten mit Schleifpapier bearbeiten. Fertig ist das Shabby Chic Möbel DIY.

Würdet ihr euer Zuhause auch im Shabby Chic einrichten?
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