Berlin Ratgeber: Wo muss ich Rauchmelder anbrigen?

Janin Istenits Janin Istenits
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Beim Thema Rauchmelder kennen sich noch immer die wenigsten Menschen wirklich aus. Wo muss man sie in Berlin anbringen? Und wie viele sind Pflicht? Die Rauchmelderpflicht in Berlin ist ein wichtiges Thema und wir möchten euch einen Überblick zu Kosten, Einbau, Anzahl und weiteren wichtigen Informationen verschaffen. Lest weiter und stattet euer Zuhause direkt entsprechend aktueller Vorschriften aus!

Rauchmelder an den richtigen Stellen anbringen

Sie sind klein, unauffällig, aber in den entscheidenden Momenten sehr nützlich: Rauchmelder. Denn sie retten Leben. Vorausgesetzt, sie wurden an der richtigen Stelle installiert. Denn wichtig ist es, dass sie schnell und klar erkennen, wenn es Rauchbildung in eurer Wohnung gibt. Wo also die Rauchmelder montieren? Von Bundesland zu Bundesland unterscheidet sich hier die Gesetzeslage. In Berlin ist 2017 eine Installationspflicht für Rauchwarnmelder in Kraft getreten, die sich zunächst auf Neu- und Umbauen bezieht. Für bestehende Wohnungen gilt derzeit noch eine Übergangsfrist, aber auch hier müssen bis Ende 2020 Rauchmelder in den vorgeschriebenen Räumen angebracht werden. Insgesamt ist es unabhängig von der Gesetzeslage ratsam, alle Räume mit Rauchmeldern auszustatten, mindestens jedoch auf jeder Etage. Ein zentraler Installationspunkt ist hierbei der Flur, welcher zentral gelegen ist und eventuell als Verbindung zwischen verschiedenen offen gestalteten Räumen dient.

Alle Aufenthaltsräume mit Rauchmeldern ausstatten

Die derzeitige Gesetzeslage schreibt vor, in allen Aufenthaltsräumen Rauchmelder zu montieren. Hierbei ist die Küche ausgenommen. Als Aufenthalts- beziehungsweise Wohnräume gelten weder Treppenhaus, noch das Dach, der Waschraum, die Toilette, Lager- und Nebenräume oder die Garage. Je einmal muss in allen Aufenthaltsräumen ein Rauchwarnmelder vorhanden sein. Dabei gilt es zu beachten, dass Rauchmelder für Zimmer ausgelegt sind, die bis zu 60 Quadratmeter groß sind.

Wer muss die Rauchmelder einbauen?

Grundlegend gilt in Berlin, dass der Eigentümer der Wohnung für den Einbau von Rauchmeldern verantwortlich ist. Derjenige, der Wohnungen vermietet, muss dafür sorgen, dass alle Wohnungen mit Meldern ausgestattet sind. Wenn es jedoch um die Wartung der Geräte geht, ist der Mieter in der Pflicht.

Wo im Raum muss der Rauchmelder genau installiert werden?

Da der Rauch im Fall eines Brands nach oben steigt, muss der Melder an der Zimmerdecke installiert werden. Insgesamt ist die Raummitte am empfehlenswertesten, die Faustregel besagt, dass hierbei ein Mindestabstand von rund 50 Zentimetern berücksichtigt werden sollte. Wenn ihr in Dachräumen Rauchmelder installiert, müsst ihr auch hierbei gut darauf achten, dass sie waagrecht angebracht werden – denn nur so ist gewährleistet, dass sie im Notfall anschlagen. 

Rauchmelder in Badezimmer & Küche

Badezimmer & Küche: In diesen Räumen sollten Spezialmelder installiert werden, die keine Fehlalarme auslösen und im Ernstfall sicher reagieren. Spezialmelder können zwischen Wasserdampf in Bad oder Küche und gefährlichem Rauch klar unterscheiden und sind dementsprechend die richtige Wahl für diese Räume. 

Und wie sieht es mit den Kosten für die Rauchmelder aus?

Zwar ist der Eigentümer einer Wohnung für die Installation zuständig, allerdings kann er die Kosten hierfür auf seine Mieter umlegen. Das kann die jährliche Miete um bis zu 11 Prozent erhöhen. 

Wie ihr seht, gibt es einige Dinge zu beachten, wenn ihr Rauchmelder in euren Berliner Wohnungen installiert. Stattet eure Wohnräume sicher aus, achtet auf eine fachgerechte Installation und prüft die Geräte regelmäßig!

Funktionieren alle Rauchmelder in euren Berliner Wohnungen?

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