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Ein Pool im Garten: Diese Faktoren gilt es zu beachten

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Langsam vergisst die Sonne ihre monatelange Abstinenz und kehrt in unseren Alltag zurück. Nur noch wenige Wochen bis Ostern, nur noch kurze Zeit bis der langersehnte Frühling beginnt und die Temperaturen wieder dauerhaft in den zweistelligen Bereich steigen. Warmes Sonnenlicht treibt uns nach draußen, für Sportbegeisterte beginnt langsam wieder die Saison, in der man sich an der frischen Luft betätigt. Handwerklich Begabte wiederum sind auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, sich kreativ zu auszuleben, das Werkzeug in die Hand zu nehmen und sich möglicherweise einen lang gehegten Traum zu erfüllen . 

Doch was machen Personen, die in beiden Disziplinen, also sowohl sportlich als auch handwerklich, aktiv sind? Sie verbinden ihre geliebten Leidenschaften natürlich miteinander und planen ein Projekt, von dem sie später nur profitieren können. Ein Pool im eigenen Garten ist zum Beispiel eine willkommene Herausforderung für jeden Hobby-Konstrukteur und wird nach seiner Fertigstellung zum sportlichen Treffpunkt für die ganze Familie. Doch Vorsicht, Projekte dieser Größenordnung bedürfen einem hohen Sachverständnis! Deshalb sollte man unbedingt einen Experten zu Rate ziehen! Im Folgenden nennen wir einige Faktoren, die man bei der Planung beachten sollte.

Die Kostenfrage

Foliebecken Sand pearl:  Pool von FKB Schwimmbadtechnik
FKB Schwimmbadtechnik

Foliebecken Sand pearl

FKB Schwimmbadtechnik

Sport, Erholung, Zeitvertreib: Ein eigener Pool hat so viele Vorteile, da fällt es fast schwer, die wichtigsten Faktoren auf den Punkt zu bringen. Deswegen folgen jetzt hier nicht ausschließlich positive Aspekte, sondern vielmehr einen Faktor, auf den besonders geachtet werden sollte: das Geld!


Natürlich spielt bei der Entscheidung, sich einen eigenen Pool zuzulegen die Geldfrage eine Rolle: Swimmingpools sind keine billige Anschaffung und erfordern zudem eine regelmäßige Wartung – sei es nur die Reinigung des Wassers oder die anfallenden Kosten für die Energieversorgung des Beckens. Deshalb sollte natürlich eine der Kernfragen zu Beginn sein, ob man sich das kostspielige Projekt und seinen späteren Unterhalt überhaupt leisten kann. Dazu kommt auch noch der Punkt, dass Veränderungen dieser Größenordnung einer Genehmigung des zuständigen Bauamtes benötigen – diese sollte in keinem Fall vergessen werden!

Die Größe

Die spätere Größe des eigenen Schwimmbeckens ist zunächst von zwei wichtigen Faktoren abhängig, namentlich dem vorhandenen Platz im eigenen Garten sowie der späteren Nutzung. Ein eigener Pool im Garten ist schon eine tolle Sache, er sollte sich aber auch in das bestehende Gesamtbild des Geländes stimmig einfügen, gerade in kleinen Gärten strahlt er sonst eine viel zu große Dominanz aus. Ein Pool benötigt nun einmal Platz und deshalb ist es auch wenig sinnvoll, ihn beispielsweise in der unmittelbaren Nähe zu Bäumen zu platzieren, nicht wegen der Atmosphäre, vielmehr weil er sonst zu schnell verschmutzt. Deshalb ist auch von einem begrünten Randbereich abzuraten, am besten platziert man ihn also freistehend, so wird er auch schneller von der Sonne erwärmt. Ebenso muss der Abstand zum Nachbarn eingehalten werden, sonst kann es zu rechtlichen Problemen kommen. 

Natürlich sollte man sich auch bewusst sein, für welche Arten der Nutzung man sich einen Pool in den eigenen Garten stellt – ebenfalls ein Einflussfaktor auf die Größe. Wer lediglich einen erholsamen Ort für die Familie möchte, hat weit weniger Ansprüche als Leute, die den Pool später vorwiegend für Sport nutzen wollen – sie benötigen per se mehr Platz zum Schwimmen und somit eine längere Bahn. Wer ein Schwimmbecken zur sportlichen Ertüchtigung auf engem Raum umsetzen will, kann die Anschaffung einer Gegenstromanlage überlegen, bei der unter Wasser auf Knopfdruck künstlich ein Schwimmstrom erzeugt wird. Diese technische Finesse ist zwar teuer in der Anschaffung, macht sich bei regelmäßiger Nutzung jedoch schnell bezahlt.

Die verschiedenen Materialien

Egal ob im privaten Bereich oder öffentlich begehbar: Swimmingpools sind längst keine schnöden Becken mehr, sondern sind in einer Vielzahl an Variationen umsetzbar. Der klassische uns bekannte Swimmingpool ist mit robusten Fliesen, oftmals in Mosaikoptik, verkleidet, doch auch andere Umsetzungen sind nicht mehr unüblich, wie in diesem Fall an der vom Design her außergewöhnlichen Glasfront zu erkennen.

Eine durchaus kostengünstige Lösung sind Poolbecken aus Stahl, die in Einzelteilen geliefert werden und relativ einfach aufgebaut werden können. Eine weitere Option sind Beckenschalen aus Polyester, die im Fachhandel in verschiedenen Formen und Größenoptionen erhältlich sind. 

Nicht zu vergessen ist eine passende Abdeckung für das Becken, sie schützt je nach verwendetem Material nicht nur vor Verunreinigungen, sondern verhindert auch Unfälle, zum Beispiel können Kleinkinder nicht mehr einfach ins Wasser fallen. Je nach Verwendung macht sogar der Kauf einer fest installierten Abdeckung Sinn, die sich einfach auf Knopfdruck ausfahren lässt. Einige dieser Produkte sind sogar so konstruiert, dass sie bei geschlossenem Zustand die Sonnenenergie aufnehmen und die Wärme an das Poolwasser weitergeben – praktisch!

Die Farbe

Foliebecken schwarz Mosaik:  Pool von FKB Schwimmbadtechnik
FKB Schwimmbadtechnik

Foliebecken schwarz Mosaik

FKB Schwimmbadtechnik

Die Atmosphäre eines Pools wird zu einem großen Teil durch dessen Farbe bestimmt. Eine der gängigsten Farben in Schwimmbecken ist natürlich blau, was in Verbindung mit der Spiegelung des Himmels ein sehr stimmiges Gesamtbild ergibt. Poolfarbe ist jedoch in vielen verschiedenen Kolorationen erhältlich. Diese Materialien sind speziell auf den Einsatz unter Wasser konzipiert und schaffen trotz der Chlorbelastung eine zusätzliche Schutzschicht im Becken. 

Doch nicht nur die Materialfarbe ist entscheidend, einen großen Einfluss hat natürlich auch die Wasserqualität: Bei unzureichender Reinigung und Pflege kann es schnell zu Algenbildung kommen, die das Wasser unschön verfärbt. Wird dem nicht entgegengewirkt, droht dem Pool eine ungewollte Umwandlung zum Biotop. Um das zu verhindern wird das Poolwasser deshalb mit Chlor angereichert, das die Bildung ebendieser Mikroorganismen einschränken soll. 

Die Wasserversorgung und ihre Qualität

Naturpoolanlage mitten in Berlin...:  Pool von Natur & Heim GmbH
Natur & Heim GmbH

Naturpoolanlage mitten in Berlin…

Natur & Heim GmbH

Die Wasserversorgung und -Qualität sind zwei der essentiellen Punkte, die bei der Planung eines Pools zur Sprache kommen sollten. Zum Beispiel darf das Wasser auf Grund der schnelleren Befüllung nicht einfach einem Hydranten entnommen werden, sondern muss immer aus der Wasserversorgung des eigenen Geländes stammen. Deshalb kann es beim Füllen des Swimmingpools auch manchmal mehrere Tage dauern, bis die gewünschte Schwimmlinie erreicht ist. Dafür wird Poolwasser aber für gewöhnlich nicht ständig gewechselt, sondern lediglich aufgefüllt. Eine Komplettentleerung ist aber durch den Bodenablauf kein Problem, jedoch fallen hier weitere Abwasserkosten an. 

Kommen wir zur Wasserqualität: Um diese zu gewährleisten muss die entsprechende Infrastruktur gegeben sein, sonst droht eine Verunreinigung des Beckens, nicht nur durch Laub und Dreck, auch Krankheitserreger können sich sonst bilden. Ein wichtiges Element ist die Filteranlage, die kleinen Dreck durch die eingebaute Pumpe zuverlässig einsaugt und das Wasser im gereinigten Zustand wieder ins eigentliche Becken befördert. Groben Schmutz sollte man trotzdem schon im Vorhinein mit einem Käscher entfernen, das schont die Pumpe. Trotzdem benötigt ein Pool regelmäßig die Zugabe von chlorhaltigem Reinigungsmittel. Das kann per Hand passieren, aber es gibt auch technische Lösungen, die vollautomatisch die Konzentration des Wassers messen und dementsprechend das Reinigungsmittel nachdosieren.

Die Sicherheit

Ein ganz großes Thema ist natürlich die Sicherheit, gerade wenn der Pool später verstärkt von Kindern genutzt werden soll. Ein Swimmingpool übt eine magische Anziehungskraft auf Kinder aus, gerade wenn er so leicht zu erreichen ist wie im eigenen Garten. Da heißt es aufpassen, dass die kleine Wasserratte nicht unbemerkt in das Becken hüpft. Wer wirklich auf Nummer sicher gehen will, sollte Kleinkinder bzw. Schwimmneulinge sowieso nur mit zertifizierten Hilfen, beispielsweise Schwimmflügeln, ins kühlende Nass springen lassen.

Doch auch der Pool selbst kann auf die Bedürfnisse von Kindern eingestellt sein. Sinnvoll ist beispielsweise ein flach absteigender Boden von einer Seite, so dass auch kleine Kinder zumindest in Teilbereichen des Pools locker stehen können. Eine schwimmende Begrenzung, die dem Kind signalisiert, dass an dieser Stelle für ihn Schluss ist, ist ein zusätzliches visuelles Zeichen. Auch eine rundum laufende Trittstufe am Beckenrand ist in tieferem Wasser sinnvoll – der Schutz des Kindes geht vor. Aber ganz ehrlich, es ist es wert, spätestens wenn man die leuchtenden Augen der mit Freude planschenden Kinder sieht.

Wünscht ihr euch einen Pool im Garten? Verratet es uns gerne in einem Kommentar!
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