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Barrierefreies Wohnen: Die wichtigsten Tipps

Sabine Neumann Sabine Neumann
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In Sachen Hausbau und Wohnungsgestaltung lohnt es sich durchaus, früher schon an später zu denken und das Thema Barrierefreiheit nicht außer Acht zu lassen. Schließlich möchte man auch im Alter oder bei eventuellen zukünftigen Einschränkungen der eigenen Mobilität möglichst selbstständig in den eigenen vier Wänden wohnen können. Damit dies problemlos möglich ist, sind einige entsprechende Vorkehrungen nötig, die das barrierefreie Wohnen erleichtern und für besonderen Komfort in jeder Lebenslage sorgen.

1. Die optimale Hausart

Das Thema Barrierefreiheit fängt bereits bei der Auswahl des zukünftigen Zuhauses an. Wer vorhat, eine Immobilie zu kaufen oder ein Eigenheim zu bauen und dabei entweder für das Alter oder aus anderen Gründen barrierefreies Wohnen miteinplanen will, sollte dieses zum zentralen Kriterium machen. Es versteht sich von selbst, dass zum Beispiel Split-Level-Häuser mit vielen Treppen oder eine Wohnung im fünften Stock ohne Aufzug sowie Gebäude, die man nicht oder nur mit großem Aufwand barrierefrei umbauen kann, hinsichtlich dieses Gesichtspunkts eher ungeeignet sind. Optimal eignen sich hingegen Bungalows, in denen aufgrund der Ebenerdigkeit alle Räume erreicht werden können, ohne dafür Treppen überwinden zu müssen.

2. Großzügige Maße

Auch die Gestaltung der Räume im neuen Zuhause spielt eine wichtige Rolle in Sachen Barrierefreiheit. Es ist also auf eine entsprechende Raumaufteilung und Größe der Zimmer zu achten sowie auf ausreichend breite Durchgangswege. Dabei sollte man immer im Hinterkopf haben, dass ein bequemes Drehen und Wenden mit einem Rollstuhl oder Rollator möglich ist. In diese Kategorie fallen auch sämtliche Türen und Durchgänge, die mit herkömmlichen Maßen oft zu eng ausfallen und eine größere Breite benötigen können.

3. Treppenlifte und Rampen

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Wenn man nicht gerade in einem Bungalow wohnt, dann gilt es in den meisten Häusern mehr oder wenigere Treppenstufen zu überwinden. Bei mehrstöckigen Gebäuden ist der Einbau eines Treppenlifts die beste Option, um barrierefreies Wohnen zu gewährleisten und vor gefährlichen Stürzen zu schützen. Je nachdem, wie bewegungseingeschränkt man ist, kann entweder ein normaler Sitzlift oder ein spezieller Plattformlift nötig sein. Ist der Hauseingang selbst aufgrund von Stufen nicht mit einem Rollstuhl oder Rollator passierbar, kann man ihn mithilfe einer Rampe erschließen.

4. Das barrierefreie Bad

Im Badezimmer sind umfassende Maßnahmen zur Barrierefreiheit besonders wichtig. Dazu gehören bodengleiche Duschen und leichtzugängliche Badewannen, Haltegriffe an sämtlichen sanitären Anlagen sowie rutschfreie Bodenbeläge. Hinzukommen können dann noch unterfahrbare oder absenkbare Waschtische und spezielle Sitzmöglichkeiten sowie Griffschienen. Noch mehr Informationen findet ihr in diesem Artikel.

5. Die barrierefreie Küche

Auch in der Küche kann man mit verschiedenen Maßnahmen für selbstbestimmtes, barrierefreies und komfortables Wohnen sorgen. Wichtig ist hier eine leichte Zugänglichkeit und Erreichbarkeit sämtlicher Küchengeräte und Schränke. Voll ausziehbare Fronten und Schubladen sind ebenso eine Hilfe wie absenkbare Flächen, welche das Arbeiten im Sitzen ermöglichen. Mit unterfahrbaren Arbeitsplatten bleiben Rollstuhlfahrer flexibel, ebenso wenn weitestgehend auf Oberschränke verzichtet und alles Notwendige möglichst unterhalb der Arbeitsplatte positioniert wird.

6. Funktionale Möbel

Im barrierefreien Zuhause sollte auf ein unnötiges Zustellen der Räume mit Möbeln verzichtet werden. Weniger ist in diesem Fall ganz klar mehr. Darüber hinaus sollten Sitzmöbel eine Höhe haben, die ein bequemes Hinsetzen und Aufstehen ermöglicht. Auch körpergerechte Arm- und Nackenstützen versprechen Komfort, genauso wie sichere Ablageflächen in greifbarer Nähe. Dass sämtliche Möbel stand- und kippsicher sein müssen, versteht sich von selbst.

7. Smarte Elektronik

 Boden von Smart Homes Company
Smart Homes Company

Smart Home System Design

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Neben durchdacht konzipierten Räumen und einem komfortablen Mobiliar erleichtert auch innovative Technik das barrierefreie Wohnen. Bei Elektrogeräten ist darauf zu achten, auf möglichst schnurlose Modelle zu setzen, damit keine störenden Kabel im Weg liegen, welche Unfälle verursachen könnten. Fernbedienungen für Fernseher, Stereoanlage und Radio, aber auch für Rollläden und Lampen sind unverzichtbare Helfer. Die Beleuchtung sollte generell so hell sein, dass mögliche Stolperfallen und Unfallverursacher erkennbar bleiben.

Wie barrierefrei ist euer Haus?
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