Alte Balken im Mädchenzimmer: ausgefallene Kinderzimmer von raumatmosphäre pantanella

Tipps für ein richtig gemütliches Kinderzimmer

Sabrina Werner Sabrina Werner
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Ein gemütliches Kinderzimmer ist der perfekte Rückzugsort für Kinder. Hier können sie spielen, träumen, kuscheln und ganz in ihre eigene Vorstellungswelt abtauchen. Nicht selten jedoch sehen Kinderzimmer alles andere als gemütlich aus. Spätestens, wenn das Chaos überhandnimmt und das Kind mit seinen Siebensachen lieber ins Wohnzimmer zieht, statt das eigene Zimmer zu nutzen, sind praktische Lösungen gefragt. Mit ein wenig Farbe, der optimalen Lichtgestaltung, einem gemütlichen Bett oder einer Kuschelecke sowie genügend Stauraum wird aus jedem Chaosraum ein Kinderzimmer, in dem sich die ganze Familie gern aufhält.

Platz für das Spielzeug

Kaum etwas ist ungemütlicher als ein verkramtes, chaotisches Kinderzimmer. An einer solchen Unordnung sind selten allein die Kinder schuld. Vielmehr ist nach intelligenten Stauraum-Lösungen gefragt. Kinder lieben Kleinkram. Dieser kann in passenden Schachteln oder Behältern mit vielen kleinen Fächern aufgehoben werden. Selbst beim Sortieren und Einräumen ihrer Kleinigkeiten haben Kinder dann Spaß. Zudem sind Möbel, die per se viel Stauraum in Form von Kästen, Boxen oder Schubladen bieten, ideal. Zusätzlicher Stauraum kann bei vielen Möbeln mit eingeplant werden. Ein Schreibtisch sollte beispielsweise immer mit Schubladen versehen werden und auch eine Unterbettkommode bietet viel Stauraum.

Accessoires und Textilien

Accessoires und Textilien machen das Kinderzimmer zu einem individuellen Rückzugsort, an dem Kinder die Erlebnisse des Alltags verarbeiten können und in dem die Kinder ganz in ihre Welt abtauchen können. Kissen in den Lieblingsfarben und eine Kuscheldecke, die auch auf Reisen mitkommt, gehören zur absoluten Grundausstattung. Haken und Garderoben erleichtern nicht nur den Kindern, sondern auch den Eltern den Alltag. Hier können nicht nur Kleidungsstücke ihren Platz finden, sondern auch alles andere, was angehängt werden kann – angefangen beim Turnbeutel bis hin zu Kopfhörern und Sonnenbrille. Ein begehrtes Accessoire im Kinderzimmer sind auch Wimpelketten aus Stoff, die gemütlich und farbenfroh zugleich sind und nach Lust und Laune schnell und einfach ausgetauscht werden können. Wer noch nach passenden Accessoires und Textilien fürs Kinderzimmer sucht, wird bei unseren Experten sicher schnell fündig. 

Ein Bett zum Schlafen und Kuscheln

Das richtige Bett ist im Kinderzimmer ein großes Thema. Nicht selten klaffen die Vorstellungen der Kinder und der Eltern hierbei weit auseinander. Jungs sind begeistert von riesigen, knallroten Betten, die wie Autos aussehen oder von wahren Klettertürmen, die in luftige Höhen ragen und an denen man herunterruschten kann. Mädchen wünschen sich dagegen oft einen Traum aus Tüll oder eine kuschelige Höhle. Der Nachteil an diesen Versionen ist, dass die Betten spätestens dann ausgetauscht werden müssen, wenn die Kinder ins Jugendalter kommen. Wer dagegen nach einer Lösung für die Dauer sucht, findet hier ein tolles Beispiel. Der Schlafbereich und das Bett sind durch ein Regal als Raumtrenner vom Rest des Zimmers abgetrennt und kann schön gemütlich eingerichtet werden. Ein sanftes Licht gehört in diesen Raum ebenso, wie eine dem Alter entsprechende Dekoration. Der Trennwandbereich kann beispielsweise mit schönen Wandstickern gestaltet oder mit dem begehrten Feuerwehrauto angemalt werden. Oder er wird in eine wahre Märchenlandschaft verwandelt. Träumen und kuscheln lässt es sich in dieser schönen Schlafecke auf jeden Fall zur Genüge und wenn die Kinder älter werden, kann im Handumdrehen ein moderner Jugendbereich mit frischer Bettwäsche in modischen Farben daraus werden!

Den passenden Teppich finden

Kinder verbringen unglaublich viel Zeit am Boden. Sie spielen hier, legen sich zum Anschauen von Büchern auf den Boden oder tollen auf ihm herum. Teppiche sind ein optimales Mittel, um den Boden darauf vorzubereiten. Ein kleines Schaffell am Schreibtisch, wie in diesem Beispiel, verhindert kalte Füße und sorgt dafür, dass das Erledigen der Hausaufgaben mit ein wenig Gemütlichkeit verbunden wird. Für kleinere Kinder unerlässlich ist dagegen ein Spielteppich. Dieser kann schlicht und einfach gestaltet sein und zum Farbkonzept des Zimmers passen. Er kann aber auch richtige Themenwelten beinhalten und so selbst zum attraktiven Spielzeug werden. Egal ob Teppich oder Auslegware – beide sollten schadstofffrei sein und vor dem Auslegen ausgelüftet werden. Für Asthmatiker und Allergiker hält der Allergie- und Asthmabund besondere Empfehlungen für Teppiche parat. 

Farben im Kinderzimmer

Farben machen ein Kinderzimmer fröhlich und gemütlich. Was Eltern als stimmungsvoll empfinden, entspricht dabei allerdings nicht immer dem Geschmack der Sprösslinge. Kinder mögen es oft knallig und bunt. Schimmern und glitzern darf es. Gleichzeitig ist es wichtig, die Farben so zu gestalten, dass die Kinder in ihrem Zimmer abends zur Ruhe finden und, sobald sie ins Schulalter kommen, sich am Schreibtisch konzentrieren können. Gefragt ist also das Gleichgewicht zwischen harmonischen Grundfarben und spannenden Farbakzenten. Für Gemütlichkeit sorgen gedeckte Farben, wie Ocker, Beige oder ein zartes Terrakotta. Aber auch pastellige Töne, wie ein sonniges, leichtes Gelb, ein zartes Rosé, ein frisches, helles Grün oder ein Himmelblau passen als Grundton. Für Abwechslung kann dann mit Wandstickern oder mit farbigen Motiven an der Wand gesorgt werden. Diese können vor allem den Spielbereich bunt und fröhlich gestalten. Möglich ist auch, einzelne Bereiche im Kinderzimmer farblich unterschiedlich zu gestalten. Den Bereich des Schreibtisches in einem frischen Grün für mehr Konzentration, den Schlafbereich in einem ruhigen Blau und den Spielbereich in einem sonnigen Gelb. Wer das Zimmer, beispielsweise in einer Mietwohnung, nicht streichen möchten, kann bunte Möbel und passende Accessoires für die Wand wählen, um Farbe ins Kinderzimmer zu bringen. 

Das passende Licht

Das Licht im Kinderzimmer ist entscheidend. Schließlich verbringt das Kind hier einen großen Teil seines Tages und führt die verschiedensten Tätigkeiten aus. Eine gute Allgemeinbeleuchtung an der Decke, beispielsweise durch Spots, ist Basis. An das Bett gehört zudem ein Nachtlicht, am besten mit Dimmer zum Einstellen verschiedener Helligkeitsstufen. Schließlich ist zum Einschlafen ein anderes Licht gefragt als zum Wachwerden. Das bekommen Eltern spätestens dann zu spüren, wenn das Kind sich morgens partout nicht wecken lassen möchte. Für Kuschelecken, wie dieses gemütliche Sofa, in denen gelesen oder einfach, dick in eine Decke gehüllt, geträumt werden kann, ist eine indirekte Beleuchtung ideal. Die deckt den Kuschelbereich in einen sanften Lichtschein. Diese schwenkbaren Leuchten bieten die optimale Lösung für diesen Bereich. Sie ermöglichen eine indirekte Beleuchtung, wenn sie zur Wand oder zur Decke gedreht werden. Wird direktes Licht gebraucht, zum Lesen oder für Handarbeiten zum Beispiel, können die Schirme zum Sichtbereich gedreht werden und leuchten diesen aus.

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