Haushaltsgeräte: Wichtige Tipps zu Pflege und Reinigung

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Zur Einrichtung eines modernen Heimes gehört neben entsprechendem Mobiliar auch die passenden elektronischen Geräte, die uns zum Glück gewisse typische Haushaltsarbeiten erleichtern oder sogar komplett abnehmen. Dem gesellschaftlichen Fortschritt sei gedankt, denn ohne die stetige Weiterentwicklung der Technik würden wir wohl heute immer noch ständig einen Blick auf den Herd haben müssen, damit das mühselig entzündete Feuer nicht ausgeht und wir beim Kochen keine Zeit verlieren. Das benutzte Geschirr musste nach der mühseligen Kocherei natürlich auch gesäubert werden, am besten im selben Waschzuber, in dem normalerweise die Wäsche geschrubbt wurde – so wurde damals Zeit und Ressourcen gespart. 

Diese Tage sind zum Glück passe, in unserer fortschrittlichen Gesellschaft verfügt annähernd jeder Haushalt über einen gewissen Grundstock an kleinen elektrischen Helfern, ohne die wir sonst den ganzen Tag mit der Hausarbeit beschäftigt wären. Doch unsere zuverlässigen Freunde dürfen nicht zu grob behandelt werden, benötigen regelmäßige Pflege und Reinigung, sonst droht ein Schaden und der Elektriker muss sie reparieren!

Weshalb ist Pflege so wichtig?

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Die Vorteile der regelmäßigen Pflege unserer elektrischen Helfer liegen auf der Hand: Ob Küche oder Badezimmer – Hygiene ist selbstverständlich immer ein Thema und gerade an diesen beiden Orten sollte auf ein gewisses Maß an Sauberkeit geachtet werden. Da kann man natürlich auch selbst dazu beitragen – regelmäßiges Händewaschen gehört sicherlich dazu, aber auch Oberflächen und anfällige Stellen sollte besonders Beachtung geschenkt werden. An den elektrischen Geräten sollten besonders die Stellen gereinigt werden, an denen sich verstärkt Keime bilden können – zum Beispiel die Düsen der Kaffeemaschine.   

Auf keinen Fall – und das gilt für jede Maschine im Haushalt – sollten stark chemiehaltige Putzmittel wie zum Beispiel Chlorreiniger für die Säuberung der Geräte benutzt werden. Sie greifen schnell die Bauteile an und können an besonders wunden Punkten wie Leitungen oder Dichtungen aus Gummi einen irreparablen Schaden verursachen! In ganz schweren Fällen wird dadurch sogar die komplette Maschine ein Fall für den Müll. Genau diese Kurzlebigkeit soll ja durch unsere regelmäßige Pflege verhindert werden, so haben wir länger Spaß an unseren Geräten und müssen nicht unnötig Geld für neue ausgeben.

Die Waschmaschine

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Zu den unbestritten sinnvollsten Erfindungen unserer Zeit gehört die Waschmaschine. Heutzutage ist es beinahe undenkbar für uns, mit welchem Aufwand unsere Vorfahren ihre Wäsche gesäubert haben – wenn überhaupt. Da haben wir es in unserer Zeit deutlich besser, die Waschmaschine erleichtert uns das Leben doch enorm. Gerade deshalb benötigt sie regelmäßige Pflege, zum Beispiel sollte man sie nicht zu schwer beladen, das schont die empfindlichen Bauteile der Trommel. Auch das Waschpulverfach sollte man ab und zu reinigen, es lässt sich bei modernen Modellen einfach herausnehmen und mit Wasser abspülen

Der einfachste Tipp in punkto Hygiene ist mit Sicherheit wenn man der Maschine alle paar Monate einen Leerlauf mit hoher Temperatur spendiert – so wird unter anderem der Ansiedelung von Bakterien entgegengewirkt, die nicht nur üble Gerüche verursachen können, sondern sonst möglicherweise auch beim nächsten Waschgang auf die frische Wäsche übergehen. Besonders Gewissenhafte greifen dabei auf ein spezielles Reinigungsmittel zurück, welches Kalk und Ablagerungen im Inneren der Maschine entfernt. Der zweite Tipp ist ähnlich einfach zu realisieren: Der Flusensieb ist an jeder herkömmlichen Maschine herausnehmbar und sollte auch einer regelmäßigen Reinigung unterzogen werden – er verhindert das Eindringen von Fremdkörpern in die Pumpe. 

Die Spülmaschine

Auch die Spülmaschine ist ein wichtiger Helfer im Haushalt, durch den Einsatz von Wasser jedoch auch anfällig für Kalkablagerungen. Deshalb sollte das Spülmaschinensalz auch regelmäßig nachgefüllt werden, es beugt möglichen Verstopfungen vor. Wie bei der Waschmaschine auch kann auch die Spülmaschine mit einem speziellen Reiniger gesäubert werden – entsprechende Produkte findet man im Fachhandel. Per se ist eine Spülmaschine aber bei korrekter Benutzung relativ selbstreinigend und bedarf wenig Aufmerksamkeit, trotzdem kann man ihre Lebensdauer relativ einfach erhöhen.

Der Sieb sollte regelmäßig gereinigt werden – er lässt Fremdkörper erst gar nicht in die Nähe von empfindlichen Bauteilen wie der Pumpe. Auch die Türdichtungen aus Gummi sind potentielle Bakterienherde – ein nasses Tuch zur Reinigung reicht jedoch aus. Ein weiterer Faktor sind lange Standzeiten ohne Benutzung – in diesem Fall sollte man bei der Inbetriebnahme der Maschine zunächst einen Leerlauf mit hoher Temperatur durchführen um grob Keime und Bakterien zu entfernen.

Stark verdrecktes Geschirr gehört sowieso nicht sofort in die Maschine, vielmehr sollte man den groben Rest unter dem Wasserhahn entfernen oder das schmutzige Objekt zunächst einmal einweichen lassen, bevor man es zur Endreinigung in die Maschine gibt. Die entsprechende Benutzung und Reinigung sorgt dann auch für strahlende Ergebnisse.

Der Kühlschrank

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Als Lagerplatz für Lebensmittel ist der Kühlschrank immer ein potentieller Gefahrenherd für Bakterien und Keime. Empfindliche Punkte in Kühlschränken sind schnell gefunden, sammeln sich doch besonders in den Dichtungen und am Boden gerne die ein oder anderen Essensreste an, die bei zu langer Verweildauer auch hygienisch ein Problem werden können. Lassen wir es erst gar nicht dazu kommen – es ist kein Hexenwerk die betreffenden Stellen schnell und gründlich zu reinigen. Der am Boden der Kühlkammer liegende Ablauf für das Kühlwasser kann man einfach mit einem Wattestäbchen säubern, für den restlichen Bereich ist ein normaler Allzweckreiniger zur Reinigung ausreichend. Auf ätzende Flüssigkeiten sowie raue Putzschwämme sollte man allerdings verzichten – sie verkratzen möglicherweise die Oberfläche und schaffen so mehr Raum für potentielle Keimablagerungen.

Anders ist das beim Eisfach oder bei Gefrierschränken – sie sollten regelmäßig abgetaut werden – sowohl aus hygienischer als auch finanzieller Sicht! Je dicker die Eisschicht ist, desto mehr Energie wird nämlich auch verbraucht. Deshalb sollte ab 5 Millimeter Dicke das Abtauen des Faches auf der Hausputz-Agenda stehen. Was man wirklich nie machen sollte, ist mit spitzen Gegenständen das Eis herauszukratzen – es kann sonst zu Schäden kommen. Besser wir lassen es über Nacht abtauen – in diesem Fall muss man allerdings an das schmelzende Wasser denken – oder wir stellen eine warme Schüssel Wasser hinein, die die harte Kruste löst.

Man kann der Eisbildung auch entgegenwirken – zum Beispiel wenn man das Fach immer ordentlich verschliesst und nie lange geöffnet hält. 

Der Backofen

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Küppersbusch Hausgeräte GmbH

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Kommen wir zum Backofen: Jeder kennt dieses Problem, eingebrannte Speisereste und Fett werden gerne mal vergessen, der Bequemlichkeit zuliebe. Doch wann entdecken wir die Verschmutzungen wieder? Genau, wenn wir das nächste Mal in der Küche stehen und etwas im Ofen zubereiten wollen. Wer sich nicht die Mühe der Reinigung macht und immer noch glaubt, dass Essensreste hier einfach rückstandslos verbrennen, der sei eines Besseren belehrt. Ganz im Gegenteil können verbrennende Reste den Geschmack des Essens verderben oder es können sich sogar giftige Dämpfe bilden.

Gerade bei der Reinigung des Backofens gibt es eine Vielzahl an Tipps und Tricks – ein kontroverses Thema. Einige schwören beispielsweise auf den Einsatz von Rasierschaum als Reinigungsmittel, den man erst kurz einziehen lässt und danach mit einem Schwamm entfernt. Auch eine Paste bestehend aus mit Wasser vermischtem Backpulver wird von vielen zur Reinigung empfohlen. Natürlich gibt es im Handel auch spezielles Backofenspray – dabei handelt es sich allerdings um reine Chemie – lieber greifen wir auf altbewährte Hausmittel zurück. Egal welches Mittel zum Einsatz kommt, der Backofen sollte danach auf jeden Fall bei einer hohen Temperatur ausgetestet werden, um mögliche Rückstände zu entfernen. Am besten man lässt es gar nicht erst zu schwer zu reinigendem Dreck kommen – Backofenpapier ist nicht teuer und verhindert schonmal viele grobe Verschmutzungen. 

Kaffeemaschine, Mikrowelle & Co.

Was für die etwas größeren Helfer des heimischen Haushaltes gilt, kann für ihre kleineren Geschwister per se nicht verkehrt sein. Auch Kaffeemaschine, Mixer & Co. sollten regelmäßig gepflegt und gereinigt werden – natürlich ohne den Einsatz von stark chemischen Mitteln. Im Gegensatz zu den oben genannten elektrischen Geräten können beispielsweise viele Teile des Mixers – die elektrischen einmal ausgeschlossen – einfach in der Spülmaschine gereinigt werden. Das gilt natürlich auch für die Kaffeemaschine, jedoch sollte grober Dreck vorher per Hand beseitigt werden.   

Die Kaffeemaschine ist sowieso ein heikles Thema, sie ist einfach sehr anfällig für Störungen. Deshalb sollte man bei der Zubereitung des Kaffees auf entkalktes Wasser zurückgreifen – es schont die Maschine und hält sie länger am Leben. Die Düsen für den Kaffee und den Milchschäumer gehören sowieso nach jeder Benutzung abgewischt, bei händischen Maschinen natürlich auch der Siebträger und die für ihn vorgesehene Öffnung.    

Allgemein lässt sich sagen, dass keine der oben genannten Reinigungsoptionen technisches Verständnis voraussetzt – wir können sie alle einfach per Hand ohne jede Vorkenntnis durchführen. Der Aufwand lohnt sich allerdings, unsere Geräte werden es uns danken und ihren Dienst wesentlich länger zuverlässig erfüllen.

Welche Pflegetipps kennt ihr? Schreibt es in die Kommentare!
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