Aus verlumpter Wohnung wird moderner Wohntraum

Elisabeth Liebing Elisabeth Liebing
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Immer wieder dienstags zeigen wir euch spektakuläre Verwandlungen von Wohnungen oder Häusern, die eigentlich nicht mehr zu retten sind. Aber immer wieder schaffen es unsere Experten, aus den scheinbaren Bruchbuden, das Beste herauszuholen. 

Und auch heute möchten wir euch den Innenraum eines solches eben beschriebenen Gebäudes zeigen, das bereits im Jahr 1934 erbaut wurde. Mit viel Liebe zum Detail und hohen Materialanforderungen wurde der Innenraum aufpoliert, sodass der Bau in neuem Glanz erstrahlt!

Vorher: Stube

Wie es sich für Häuser eines älteren Baujahres gehört, fand sich in dem ehemaligen Esszimmer auch eine Sitzecke in Form einer Eckbank mit passendem Tisch und Stuhl. Ja, schick ist etwas anderes. Wobei fairerweise gesagt werden muss, dass diese Art von Bänken extrem bequem ist. Dennoch ist das Design längst überholt und es gibt weitaus bessere Lösungen, die keine Abstriche in der Gestalt machen.

Wenn ihr Anregungen braucht, dann schaut gerne hier vorbei: Moderne Bänke

Vorher: Küche

Die einstige Küche erinnert stark an eine Kulisse eines Heimatfilms, der allerdings vor über 50 Jahren gedreht wurde. Heruntergewohnte, völlig aus der Mode gekommen und minderwertige Materialien tragen zu dem bescheidenen Gesamtbild bei. 

Wie das Ergebnis geworden ist, könnt ihr beim übernächsten Bild bestaunen.

Nachher: Wohnen

Die Trennung der beiden Räume Küche und Esszimmer wurde aufgelöst. Stattdessen entschied man sich für einen fließenden Grundriss, der die beiden Zimmer in einem großzügigen Raum integriert. Die düsteren Farben und drückenden Dekore wurden gegen klassische Nichtfarben ausgetauscht. Der Küchenblock wurde so platziert, dass man während des Kochens einen ungehinderten Blick auf die Limmat, einem Fluss, genießen kann. Die enorme Fläche und die besondere Aufteilung ermöglichen bis zu sechs Personen eine Arbeitsfläche, ohne sich gegenseitig zu behindern. 

Vorher: Treppe

Meliertes Knallrot in Kombination mit tiefschwarzen Kanten war das einstige Farbschema des Treppenhauses. Die Farbwahl ist etwas für Liebhaber, die die Dunkelheit zu schätzen wissen. Mit der Zeit hat auch die einst weiße Wand gelitten und trägt unschöne Gebrauchspuren, die dringend ausgebessert werden mussten, um ein ordentliches Gesamtbild zu schaffen. 

Nachher: Treppe

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​Nachher: Treppe

Neue Treppe über der bestehenden und sanierten Treppe:  Flur & Diele von Beat Nievergelt GmbH Architekt
Beat Nievergelt GmbH Architekt

Neue Treppe über der bestehenden und sanierten Treppe

Beat Nievergelt GmbH Architekt

Beide Treppen des Hauses wurden vollständig saniert, sodass sich die Gestalt sich grundlegend verändert hat. Die grellen Farben sind gewichen. Stattdessen ist ein hochwertiger Holzboden eingezogen, der für warmes Ambiente sorgt. Die Wände erhielten einen frischen Weißanstrich und erzeugen somit eine enorme Aufhellung des zuvor düsteren Bereichs. Der hölzerne Handlauf der unteren Treppe ist geblieben. Für die höherliegende Treppe setzte man eine Edelstahlbrüstung ein, die sich schlank an die Wand drängt.

Nachher: Untergeschoss Zimmer

Auch in der tiefsten Etage waren die Zimmer von der Renovierung betroffen. Deutlich wird auf der Fotografie, dass der Einrichtungsstil sich durch das gesamte Haus erstreckt. Zudem entschied man sich für natürliche sowie gedeckte Farben, an denen man lange Zeit Freude hat! Integrierte Einbauschränke sorgen für ein strukturiertes Bild. 

Wie gefällt euch der neue Innenraum? Verratet es uns in den Kommentaren!
VIO 302 - Terrasse:  Terrasse von FingerHaus GmbH

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