6 Fakten, die du noch nicht über deine Mikrowelle wusstest!

Janin Istenits Janin Istenits
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Mikrowellen haben vor einigen Jahrzehnten die Möglichkeiten in der heimischen Küche vollkommen revolutioniert und noch heute gehören diese praktischen Küchengeräte zu den liebsten in deutschen Haushalten. Ganz gleich, ob ihr Gemüse dünsten, Butter schmelzen, Wasser kochen oder gefrorenes Essen schnell auftauen möchtet – die Mikrowelle ist ganz sicher die schnellste Option im Vergleich zu Ofen, Wasserkocher oder Kochfeld. 

Aber dennoch gibt es einige Dinge, die ihr über Mikrowellen wissen solltet, wenn ihr sie benutzt. Dadurch bleiben euch unschöne Küchenunfälle erspart und ihr könnt so viel wie möglich aus eurer praktischen Mikrowelle herausholen. Wir haben für euch die 6 wichtigsten Fakten zu Mikrowellen gesammelt, die ihr garantiert noch nicht alle gekannt habt!

1. Wie gefährlich ist die Strahlung?

Es gibt zahlreiche verschiedene Meinungen zum täglichen Gebrauch von Mikrowellen in der Küche. Die Menschen, die absolut gegen Mikrowellen sind, argumentieren oft mit der schädlichen Strahlung, die bei der Nutzung entsteht und somit einen erheblichen Schaden für die Gesundheit darstellen kann. Es gibt hierfür keine handfesten Beweise, die belegen, dass Mikrowellen euer Essen mit radioaktiver Strahlung belastet. Die Art von Strahlung, die Mikrowellen produzieren sind nicht-ionisierend wie beispielsweise Radiowellen. Das bedeutet, dass euer Körper durch diese Strahlung keine bleibenden Schäden davonträgt, da diese Strahlung weniger energiereich ist und keine Moleküle zerstört. 

Die Strahlung von Mikrowellen ist sogar sehr wichtig für das einwandfreie Funktionieren, denn die nicht-ionisierende Strahlung wird von Wassermolekülen in eurem Essen aufgenommen. Danach beginnen sie, sich zu bewegen und zu vibrieren – dieser Vorgang sorgt dafür, dass Hitze entsteht. Diese Hitze wird verwendet, um das Essen zu kochen und dabei lässt sich keine Veränderung an der chemischen Struktur der Nahrungsmittel und der Nährstoffe feststellen. Wichtig ist es allerdings, die Hinweise zum Gebrauch der Mikrowelle genau zu beachten – benutzt ihr die falschen Gefäße zum Erhitzen, können hier giftige Stoffe freigesetzt werden, die wiederum schädlich sind. Wendet euch bei dem Kauf einer neuen Mikrowelle unbedingt an Experten für Haushaltsgeräte die euch rundum beraten können, was die Qualität eures Lieblingsmodelles angeht.

2. Überhitzen vermeiden

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Bei der Zubereitung aller Speisen solltet ihr verhindern, dass es zu einer Überhitzung kommt. Das kann eure Mikrowelle nachhaltig beschädigen, sodass euer Essen nicht mehr richtig oder zu extrem erhitzt wird. Moderne Mikrowellen werden heutzutage mit einer automatischen Funktion ausgestattet, die das Überhitzen verhindert. Falls ihr noch eine alte Mikrowelle ohne eine solche Funktion besitzt, solltet ihr dringend über einen Neukauf nachdenken. Damit euer Essen auch wirklich gut gekocht und vollständig aufgetaut wird, solltet ihr daher genau darauf achten, dass die Mikrowelle tadellos funktioniert und nicht durch Überhitzung beschädigt wurde. 

3. Geschirr mit Goldrand in der Mikrowelle

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Geschirr mit Goldrand gehört nicht in die Mikrowelle! – Diesen Satz habt ihr bestimmt schon von eurer Mutter oder Großmutter gehört und das ist auch ein wahrer Fakt. Denn die charmanten Tassen & Teller sollten auf keinen Fall in der Mikrowelle zum Aufwärmen von Nahrungsmitteln oder Getränken verwendet werden. Die magnetischen und elektrischen Felder der Mikrowelle werden durch Metalle wie Gold stark beeinflusst und besonders an den Rändern von Tellern und Tassen kann es zu verstärkten elektrischen Feldern kommen. Wenn die Feldstärke hier mehr als 20.000 Volt pro Zentimeter erreicht, könnt ihr Blitze in eurer Mikrowelle beobachten – kein gutes Zeichen. Denn dabei wird nicht nur der Goldrand extrem beschädigt, sondern auch eure Mikrowelle, die durch die leuchtenden Luftmoleküle und starken elektrischen Felder überlastet wird.

4. Metall in der Mikrowelle

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Auch andere Metalle sind in der Mikrowelle nicht gut aufgehoben. Dazu zählen nicht nur Töpfe, sondern auch Alufolie, Metalltabletts oder Besteck. Das Metall sorgt in jedem Fall zu Spannungsumsprüngen zwischen Metallgegenstand und Mikrowelle – es springen Funken über und die Voltzahl wird extrem hochgetrieben. Besonders gefährlich wird das, wenn die Metallteile extrem nah an den Seitenwänden der Mikrowelle platziert werden. 

Achtet daher bei der Nutzung eurer Mikrowelle auf jeden Fall darauf, dass ihr nur Gefäße benutzt, die auch als mikrowellenfest ausgezeichnet wurden. Bei einer falschen Benutzung beschädigt ihr nicht nur das Metall, sondern auch eure Mikrowelle und euer Essen. Wenn ihr unbedingt den Topf benutzen möchtet, dann nur auf dem Herd – für die Mikrowelle gibt es auch zahlreiche Glasbehälter, die mikrowellenfreundlich sind und keinen Schaden am Gerät verursachen.

5. Nicht nur Nahrungsmittel

Liebhaber von Mikrowellen schwärmen gerne davon, wie das Gerät ihr Koch- und Essverhalten verändert hat. Essen kann in wenigen Minuten aufgewärmt werden und nach einem stressigen Tag dauert es nicht mehr rund eine Stunde, bis das Essen auf dem Tisch steht. Eltern wärmen eingefrorene Speisen unter der Woche für ihre Kinder auf und können sich entspannt zurücklehnen, statt den ganzen Mittag am Herd zu verbringen. 

Aber habt ihr gewusst, dass die Mikrowelle nicht nur für Nahrungsmittel, sondern auch für ganz andere Zwecke benutzt werden kann? Zum Beispiel könnt ihr die Teller für das Abendessen ganz bequem in der Mikrowelle auf die richtige Temperatur bringen, ein Wärmekissen (darauf achten, dass es für die Mikrowelle geeignet ist!) erhitzen oder auch Lotions und Cremes aufwärmen, bevor ihr sie in den kalten Wintermonaten auftragt.

6. Die Mikrowelle richtig putzen

Wie jedes andere Küchengerät muss auch die Mikrowelle regelmäßig und sorgfältig gereinigt werden. Am besten ist es, wenn ihr euch gleich angewöhnt, dass ihr nach jeder Benutzung einmal kurz mit einem Lappen durchwischt. So werden die gröbsten Schmutzreste direkt beseitigt und können sich gar nicht erst festsetzen. 

Krümel, Fettspritzer und Essensreste sollten jedoch auch ordentlich mit einem geeigneten Küchentuch und hochwertigen Küchenreinigern regelmäßig beseitigt werden. Besonders effektiv ist hierbei die Mischung aus Essig und Zitrone, die alle Schmutzreste optimal auflösen und beseitigen. Hierbei könnt ihr zunächst einmal eine Tasse mit Essig und Zitronensaft in der Mikrowelle erhitzen – der Dampf, der dabei entsteht, macht das Putzen danach zum Kinderspiel. Zudem riecht die Mikrowelle danach angenehm und glänzt rundum, nachdem ihr mit einem fusselfreien Baumwolltuch noch einmal kräftig durchgewischt habt. Wenn ihr noch weitere Tipps zur Reinigung anderer Küchengeräte sucht, solltet ihr euch auf keinen Fall die Tipps in diesem Ideenbuch entgehen lassen.

Wie ihr seht, gibt es einiges, was ihr über Mikrowellen lernen könnt, um sie im Alltag auch wirklich optimal nutzen zu können. Mikrowellen haben den Alltag in vielen Haushalten komplett verändert – praktisch, effektiv und schnell. Die Vorteile der Mikrowellen-Nutzung sind offensichtlich – denkt daher an die wichtigsten Fakten, haltet die Mikrowelle sauber und verzichtet darauf, euer wertvolles Geschirr mit Goldrand in die Mikrowelle zu stellen!

Na, welche dieser Fakten über Mikrowellen habt ihr noch nicht gekannt?
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