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5 tolle Küchendesigns, die du kennen solltest

Isabel Herwig Isabel Herwig
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Von der einfachen Küchenzeile bis hin zur ausgefuchsten G-Form oder den stylischen Kochinseln – vor allem in der Küche könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen, nicht nur beim Kochen, sondern auch schon bei der Anordnung der einzelnen Geräte und Flächen. 

Während sich die einen Küchenformen für Singlehaushalte besonders gut machen, bieten andere Grundformen wie die U-Küche die ideale Kochvoraussetzung für Großfamilien, bei denen auch gern Mal fünf oder mehr Personen zusammen das Abendessen vorbereiten. Wer's modern mag, legt Wert auf eine offene Küche mit Insel. Natürlich ist die passende Form auch von der Größe und dem Schnitt des Raumes abhängig. Ihr werdet euch wundern, wie viel Platz man mit der richtigen Küchenzeile sparen kann. 

Im wesentlichen unterscheidet man fünf verschiedene Grundformen, die selbstverständlich je nach Geschmack noch erweitert werden können. Sie machen die Küchenplanung zum spannenden Erlebnis. Doch welche Küche passt zu wem und bietet die entsprechenden Vorteile? ihr werdet es am Ende dieses Ideenbuchs wissen.

Küche in U-Form

Die persönlichen Vorlieben spielen bei der Wahl der passenden Küche eine entscheidende Rolle – und sind wir mal ehrlich, bevor es überhaupt an die Auswahl geht, hat man doch meistens eh schon eine bestimmte Vorstellung im Kopf.

Aber bei der Wahl der richtigen Küche sollte man vor allem auch die räumlichen Gegebenheiten, die Nutzungsgewohnheiten und die Lebenssituation im Hinterkopf haben. Bei der U-förmigen Küche schließt das in erster Linie viele Familienmitglieder ein. Die U-Küche bietet nämlich extrem viel Arbeitsfläche und Stauraum.   

Sie nutzt den vorhanden Raum optimal aus, so dass man im wahrsten Sinne des Wortes in der Küche rotieren kann. Diese extrem funktionale Küchenform sollte nicht mit zu vielen Hängeschränken überladen werden, sonst fühlt man sich bei so viel Stauraum schnell erschlagen. Bei der U-Küche wird es allerdings schwierig eine Sitzgelegenheit zu integrieren, vor allem wenn die Küche an drei Wänden platziert ist.

G-Küche

Im Vergleich zur U-förmigen Küche bietet die G-Küche noch einmal mehr Stauraum und Arbeitsfläche. Auch hier werden sich große Familien pudelwohl fühlen. Allerdings braucht man auch jede Menge Platz, um die Küche zu integrieren. Mindestens 12 Quadratmeter solltet ihr für diese Variante zur Verfügung haben. Das ist vor allem dann kein Problem, wenn das Haus oder die Wohnung sowieso einen offenen Grundriss hat und eine Wohnküche geplant ist

Das gute an der Variante ist nämlich, dass sich die Essgelegenheit entweder – ganz amerikanisch – als Tresen direkt anschließen lässt oder einzeln den gesamten Küchenauftritt abrundet. Am besten wirkt das ganze Ensemble, wenn ihr hohe Räume und viel natürliches Licht habt, wie in dieser Variante von Patrícia Azoni

Klassische L-Küche

Die L-Küche gilt nicht umsonst als Allrounder unter den Küchen. Sie passt fast überall rein und bietet jede Menge Möglichkeiten zur Wohnraumgestaltung. 

Ob als offenes Küchenkonzept oder als abgeschlossener Raum – in einer L- oder Eck-Küche kann man Essplätze perfekt einfügen. Beim Kochen, Abwaschen oder anderen Handgriffen hat man kurze Laufwege und somit einen komfortablen Umgang. 

Einziges kleines Manko ist die tote Ecke, die entsteht. Dagegen können aber Eckschränke Abhilfe schaffen. Auf der Arbeitsfläche selbst, kann man einfach ein Gerät wie einen Kaffeemaschine oder den Wasserkocher in der Ecke platzieren. 

Einfache Küchenzeile

So schlicht und elegant sie auch wirkt – die einfache Küchenzeile ist die Low Budget-Variante unter den Küchenformen. Und das ist auch gut so. Sie ist nicht nur für den kleinen Geldbeutel die ideale Lösung, sondern auch für Singlehaushalte, die nicht viel Stauraum und Arbeitsfläche brauchen. 

Außerdem fügt sie sich perfekt auch in schmale langgezogene Küchen ein und nutzt geringes Platzangebot gut aus. Um die Stauräume zu erhöhen, sollte unbedingt mit Hängeschränken geplant werden. 

Als Alternative für mehr Platz kann eine zweite Küchenzeile zur ersten hinzukommen. Dann sollte der Raum aber mindestens acht Quadratmeter Platz bieten. Diese zweizeilige Variante ist anders als die einzeilige, eine gute Alternative für größere Familien, deren Küche keine U- oder G-Form zulässt. 

Küche mit Kochinsel

Hat man eine Küche mit Kochinsel, erlebt man gemeinsames Kochen auf eine ganz neue Art. Ganze Koch- oder Backprozesse bzw. die Vorbereitungen dazu können auf die Insel ausgelagert werden. Sind mehrere Personen am Werk kann man leichter bei der Arbeit miteinander quatschen, man guckt sich ja schließlich an. 

Möchte man einen Kochinsel in seine Küche integrieren, braucht man aber mindestens 15 Quadratmeter Platz und auch noch mindestens 80 Zentimeter Laufwege um die Insel herum. Das macht sich bei offenen Wohnküchen am besten. 

Bei der Planung der Kücheninsel stehen dem Hausherren alle Türen offen, sofern genug Platz vorhanden ist. Ansonsten kann man auch einfach aus der Insel eine Halbinsel machen. Schränke lassen sich problemlos mit der Insel kombinieren, sogar Hochschränke. Die kurzen Laufwege und vielen Arbeitsflächen lassen vor allem Vielbäcker und -Kocher Luftsprünge machen. 

Diese Kosten kommen auf euch zu

Grundsätzlich gehören Küchen zu den teuersten Einrichtungsstücken im Haushalt. Sie sind aber auch eine langfristige Investition. Der Preis einer Küche setzt sich aus verschiedenen Faktoren wie Größe, Material, Hersteller, Design und Verarbeitungsqualität zusammen. Hinzu kommen eventuelle Kosten für Montage und Lieferung. 

Eine einfache Küchenzeile besteht aus Unter- und Spülschrank und kann recht günstig erworben werden. Alles weitere, wie z.B. ein Kühlschrank, Herd, Dunstabzugshaube, Geschirrspüler und weitere Schrankkombinationen, kostet extra. 

Am günstigsten ist die einfache Küchenzeile mit Kunststofffronten und nur den nötigsten Elektrogeräten von No-Name-Herstellern. Dann kann man mit 500 Euro Neupreis Glück haben. Dem Preis nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt.

Welche Küchenform würde euren Kochgewohnheiten entsprechen? Warum?
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