Ratgeber Wand: Tapezieren leicht gemacht

Sabine Neumann Sabine Neumann
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Weiße Wände haben mit Sicherheit auch ihren Charme, aber dennoch müssen sie immer häufiger coolen Mustern, kräftigen Farben und modernen Tapetenkreationen weichen. Die Tapete feiert nämlich gerade ein fulminantes Comeback und erobert unsere Wände im Sturm. Egal, ob verspielt oder klassisch, luxuriös oder ausgeflippt – eine Tapete gibt jedem Raum ein völlig neues Gesicht. Dank innovativer Produkte und neuer Materialien ist das Tapezieren außerdem zum Kinderspiel geworden, sodass man das Modeaccessoire Tapete auch gerne hin und wieder nach Belieben austauschen kann. Wir haben einige hilfreiche Tipps rund ums Tapezieren zusammengestellt.

Tipps zum Tapezieren

Den passenden Look auswählen

Von natürlich bis opulent, von romantisch bis elegant und von nostalgisch bis frech gibt es für jeden Einrichtungsstil die passende Tapete. Ob man nun einen kompletten Raum im wilden Mustermix tapezieren will, sich an ein striktes Farbschema hält oder nur eine Wand mit einem extravaganten Kleid in Szene setzen möchte – erlaubt ist, was gefällt.

Bedarf berechnen

Für wie viele Quadratmeter reicht eigentlich eine Tapetenrolle? Wie viel Tapete brauche ich für meine Wand beziehungsweise den Raum, den ich tapezieren will? Wer seinen Wänden einen neuen Look verpassen will, kommt an einer kleinen Rechenaufgabe nicht vorbei. Die Formel ist aber wirklich simpel: Eine Standardtapetenrolle misst 0,53 x 10,05 Meter. Dementsprechend reicht sie für fünf Quadratmeter Wandfläche. Raumumfang (die Breite aller Wände) mal Raumhöhe, geteilt durch fünf, ergibt also die benötigte Rollenzahl, wenn das ganze Zimmer tapeziert werden soll.

Verschnitt einkalkulieren

Wenn der Bedarf berechnet ist, sollte man lieber noch eine Rolle dazurechnen, denn Verschnitt gibt es immer. Außerdem geht man so auf Nummer sicher, falls man sich beim Ausmessen doch verrechnet hat.

Die Wand vorbereiten

Damit das Ergebnis am Ende auch wirklich vollkommen überzeugt, sollte man die Wände vor dem Tapezieren vorbereiten. Die alte Tapete muss also runter, Risse werden ausgebessert und Unebenheiten ausgeglichen.

Einkleistern

Kleister gehört ebenso zum Tapezieren wie die Tapete selbst. Besonders einfach geht das Einkleistern mit einem speziellen Kleistergerät, das man im Baumarkt kaufen oder auch ausleihen kann. Unser Tipp: Den Kleister lieber etwas dicker anrühren und dafür dann dünner auftragen. Wichtig ist, darauf zu achten, ob der Kleister auf die Rolle oder die Wand aufgetragen werden muss. Das ist von Tapete zu Tapete verschieden, steht aber auf der Verpackung.

Die Wand markieren

In der Raumecke beginnend zeichnet man auf der Wand die Breite der ersten Bahn an. Dann mit der Wasserwaage eine senkrechte Linie von oben nach unten über diesen Markierungspunkt ziehen.

Tapezieren

Jetzt wird endlich die Tapete mit einer Bürste oder einem glatten Gegenstand am oberen Rand der Wand fest angedrückt und nach unten glattgestrichen. Dabei darauf achten, dass sich keine Falten und/oder Blasen bilden und die Tapete gerade sitzt.

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