Beeindruckende Verwandlung einer alten Wohnung

Sabine Neumann Sabine Neumann
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Die Zeiten ändern sich und mit ihnen die Architektur, die wir als modern und zeitgemäß empfinden. Dementsprechend werden zurzeit viele alte Gebäude und Wohnungen renoviert, saniert und ins Hier und Jetzt geholt, damit sich die Bewohner in ihnen wieder hundertprozentig wohlfühlen können. In Bilbao standen unsere spanischen Experten von Garmendia Cordero arquitectos vor der Aufgabe, eine veraltete und verkommene Wohnung umzubauen und für ihre neuen Bewohner zu modernisieren. Die größte Herausforderung war dabei der Grundriss, der mit einem 11 Meter langen, schmalen Flur und vielen kleinen, engen Zimmern nicht gerade den Ansprüchen heutigen Wohnens entsprach. Mal sehen, was die Architekten daraus gemacht haben…

Vorher: Veraltet mit schwierigem Grundriss

Am Anfang der Sanierungs- und Umgestaltungsarbeiten stand ein rigoroses Entkernen der Wohnung. Sämtliche nichttragende Wände wurden entfernt, um ein großzügigeres, luftigeres Raumgefühl entstehen zu lassen. Darüber hinaus wurden Decken, Fenster und Böden erneuert und Rohre und Leitungen neu verlegt. Hier wurde aus zwei kleinen Zimmern ein weitläufiger Raum gemacht, der später zum Mittelpunkt der Wohnung werden sollte…

Nachher: Offenes Wohngefühl

Hier seht ihr das Ergebnis der oben gezeigten Renovierungsarbeiten. Das Foto zeigt den großzügigen Wohn- und Essbereich, der dank der großen Fenster mit viel Tageslicht geflutet wird und Style und Gemütlichkeit zugleich ausstrahlt. Als Hommage an den historischen Charme der Wohnung blieben die Fensterrahmen sowie die freigelegten Holzbalken erhalten. Sie verleihen dem Raum Persönlichkeit und Charakter und bilden einen spannenden Kontrast zu der ansonsten sehr modernen Gestaltung.

Nachher: Moderne Gestaltung

Der Blick in die andere Richtung zeigt die halboffene Küche, die an den Essbereich angrenzt, sowie den langen Flur, der zu den anderen Zimmern der 90 m² großen Wohnung führt. Die Farbwahl hält sich dezent zurück und konzentriert sich auf neutrale, helle Farben, unterbrochen von vereinzelten Farbklecksen und dunklen Akzenten.

Vorher: Enger, düsterer Flur

Wie bereits erwähnt, war der Flur sozusagen das Sorgenkind der Wohnung. Der schlauchförmige Korridor wirkte düster und dunkel, bot keinerlei praktischen Platz und verfügte außerdem über einen veralteten Boden, hässliche Wände und keinerlei Tageslicht.

Nachher: Fließende Übergänge

Den Architekten gelang es, durch die Zusammenlegung von Wohn- und Esszimmer und das Entfernen von Wänden und Türen natürliches Licht in den Flur zu bringen, der nun weniger düster und eng wirkt. Darüber hinaus zwackte man für den offenen Grundriss ein wenig vom Korridor ab, verkürzte ihn so und fügte ihn der Nutz- und Wohnfläche zu. Durch die Öffnung und die fließenden Übergänge erscheint der Flur nun wesentlich freundlicher und praktischer als zuvor.

Vorher: Altbacken und beengt

Das Schlafzimmer hatte seine besten Zeiten auch lange hinter sich. Der kleine Raum wirkte durch die Sprossenfenster, den Stuck und die Tapete noch beengter und machte einen wenig einladenden Eindruck. Hier musste einiges passieren, damit sich die neuen Bewohner in diesem Zimmer auch wirklich wohlfühlen konnten.

Nachher: Hell und freundlich

Was für eine Verwandlung! Jetzt gibt strahlendes Weiß den Ton im modernen Schlafzimmer an, das so viel heller, freundlicher und großzügiger wirkt als vorher. Darüber hinaus hat man den Raum mit einem Teil vom Flur und einem dahinter liegenden Mini-Zimmer verbunden und ihn so um eine Ankleide erweitert. Fenster und Böden wurden ausgetauscht, die altbackene Tapete musste weichen und schon entsteht ein Ambiente, das Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt und zum Entspannen einlädt.

Hättet ihr die Wohnung genauso renovieren lassen?
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