Geniale Küchentricks: Wie du mit Rasierschaum jede Menge Zeit sparen kannst

Janin Istenits Janin Istenits
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Öfen sind heiß geliebte Geräte in der Küche die häufig täglich benutzt werden, um köstliche Speisen zu kreieren. Kuchen, Muffins, Aufläufe & Co. –  wie oft nutzt ihr eigentlich euren Ofen? Wenn auch ihr, eure Mitbewohner, Familien und Freunde den Ofen in eurer Küche sehr oft nutzen, macht sich das natürlich schnell durch Schmutz und Rückstände bemerkbar. Schmutzreste im Ofen, am Glas, auf den Blechen und an den Griffen sind unschön und sammeln sich häufig über einen längeren Zeitraum an.

Denn neben allen weiteren Gegenständen in der Küche bleibt der Ofen beim Putzen oftmals auf der Strecke – das nicht nur, weil er schlichtweg vergessen wird, sondern auch, weil es relativ schwierig sein kann, ihn wirklich auf Hochglanz zu polieren. Deshalb haben wir von homify einige nachhaltige Tipps für euch zusammengestellt, mit denen ihr eure Öfen in kürzester Zeit wieder auf Vordermann bringen könnt.

Putzen mit Essig, Salz oder Zitronen – noch nie davon gehört? Dann solltet ihr jetzt weiterlesen, denn diese Tipps zur Ofenreinigung werden euch das Putzen in Zukunft garantiert um einiges erleichtern!

Was für ein Ofen ist es?

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Zunächst einmal solltet ihr euren Ofen aber genauer betrachten, um festzustellen um was für eine Art Ofen es sich überhaupt handelt. Zum Beispiel gibt es heutzutage sogar schon selbstreinigende Öfen, die euch den Großteil der Arbeit abnehmen. Andere Typen bestechen durch ein sehr zartes und modernes Design und den sehr praktischen Zusatz, dass Essensreste im Inneren nach dem Backvorgang ganz einfach in Asche umgewandelt werden.     

Wenn ihr eher altmodisch seid und einen älteren Ofen zu Hause stehen habt, profitiert ihr momentan eher weniger von der selbstreinigenden Funktion moderner Öfen. Das ist überhaupt nicht schlimm, denn nur die wenigsten Haushalte verfügen über solche High-Tech-Modelle. Zwar müsst ihr solche Öfen von Hand reinigen, aber mit den folgenden Tipps wird das ein absolutes Kinderspiel, das außerdem umweltfreundlich ist!

Den Ofen mit Salz reinigen

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Pizzakäse, Krümel und Soßenspritzer – am Boden und den Backblechen sammeln sich beim täglichen Gebrauch zahlreiche Speisereste, die schnell hart werden und sich nur sehr schwer entfernen lassen. Diese hartnäckigen Flecken sind störend und schweißtreibend, wenn man nicht weiß, wie man effektiv gegen sie vorgehen muss. Dabei ist es eigentlich ganz einfach: Streut genügend Salz auf die Verschmutzungen, lasst den Backofen danach auf etwa 50 Grad Celsius laufen und gebt dem Salz Zeit, um kurz einzuwirken. Mit einem feuchten Lappen lassen sich die Rückstände von euren Aufläufen, Pizzen und Kuchen so ganz leicht entfernen.

Und versucht doch auch beim nächsten Pizzabacken daran zu denken, ein kleines Stück Alufolie auf dem Boden des Ofens zu platzieren – so haltet ihr die Verkrustungen für längere Zeit fern und müsst nicht gleich wieder mit Salz als Putzmittel arbeiten.

Den Ofen mit Zitronen reinigen

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Eine andere natürliche Möglichkeit bietet die Reinigung mit Zitronen. In Kombination mit Wasserdampf wirken diese tropischen Früchte wahre Wunder und lösen im Nu allen Schmutz in eurem Ofen. Was ihr für die Reinigung mit Zitronen braucht, sind eine ofenfeste Schüssel mit Wasser und einige Tropfen Zitronensaft (frisch gepresst ist am besten!). Diese Mischung tropft ihr auf Backbleche und Ofen und erhitzt diese danach auf bis zu 100 Grad Celsius, damit das Wasser schnell verdampft und so den hartnäckigen Schmutz löst.

Lasst den Ofen abkühlen und wischt den gesamten Innenraum und alle Bleche mit einem feuchten Tuch ab – so entfernt ihr ganz schnell jeden Schmutz und könnt euch sofort wieder über einen blitzeblanken Ofen freuen. Zudem ist Zitronensaft die angenehmste Variante zur Reinigung, weil eure Küche danach frisch duftet.

Den Ofen mit Essig reinigen

Essig gehört zu den wichtigsten Hausmitteln überhaupt und auch in Sachen Öfen löst eine clevere Mischung aus Essig & Wasser ganz leicht den Schmutz in eurem Ofen. Auch hier solltet ihr eine hitzebeständige Schüssel verwenden, die ihr mit Wasser und Essigessenz befüllt. Wenn diese dann etwa eine Stunde im Ofen bei 100 Grad Celsius steht, lösen die Stoffe alle Speisereste. Danach solltet ihr wieder mit einem feuchten Tuch nachhelfen, mit dem ihr kräftig durchwischt und alle Krümel beseitigt. 

Da Essig in den meisten Haushaltsfragen zu den wichtigsten Zutaten gehört, ist es empfehlenswert, dass ihr euch für den Notfall immer eine Flasche in die Vorratskammer stellt, denn auch bei der Reinigung des Abflusses könnt ihr den Alleskönner verwenden. 

Den Ofen mit Backpulver reinigen

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Auch Backpulver gehört zu den Klassikern in der Küche und sorgt für Sauberkeit in euren Backöfen. Hierbei ist wieder eine Mischung aus Wasser und Backpulver nötig, die ihr in einem hitzebeständigen Gefäß anrührt. Im Gegensatz zu den Mischungen aus Salz und Wasser oder Salz und Essig entsteht hier eine sehr massive Paste, die ihr mit einem Löffel oder Pinsel auf die verschmutzten Stellen in eurem Ofen auftragt. 

Hierbei solltet ihr ein wenig mehr Zeit einplanen, denn am besten sollte diese Backpulver-Mischung über Nacht einwirken, um auch alle Rückstände effektiv zu beseitigen. Wenn es besonders viele Flächen oder der gesamte Boden sind, die dringend einer Reinigung bedürfen, solltet ihr die Paste auf großen Papiertüchern verteilen, die ihr im Ofen auslegt. Auch hier beträgt die Einwirkzeit etwa 12 Stunden und das Ergebnis ist wirklich beeindruckend – nachdem ihr mit einem Putzlappen Boden, Wände und Bleche abgewischt habt, werdet ihr absolut keine Rückstände mehr finden, versprochen!

Den Ofen mit Rasierschaum reinigen

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Nicht so nachhaltig, aber dafür habt ihr ihn bestimmt immer zur Hand: Rasierschaum! Ja, auch damit lässt sich der verschmutzte Ofen ganz leicht reinigen und die Bedienung ist definitiv am einfachsten! Sprüht einfach alle schmutzigen Stellen mit dem weißen Schaum ein und lasst ihn mehrere Stunden einwirken. Danach löst sich der Schmutz wie von allein und zudem riecht der Ofen hygienisch und frisch. 

Im Großen und Ganzen solltet ihr auch im Alltag darauf achten, dass ihr Schmutzreste direkt beseitigt, wenn sie entstehen – Seife und heißes Wasser helfen dabei, frische Speisereste direkt zu entfernen und dadurch habt ihr beim großen Putzgang definitiv weniger Arbeit. Für die Fugen und Rillen empfiehlt es sich, mit einer alten Zahnbürste zu arbeiten, die großen Flächen können mit einem frischen Microfasertuch auf Hochglanz gebracht werden.

Wie ihr seht, ist es spielend leicht möglich, den schmuddeligen Ofen (der sich leider noch nicht von selbst reinigt) auf Vordermann zu bringen! Und falls ihr doch mit dem Gedanken spielt, eure Küche zu modernisieren, könnt ihr euch auch einfach mit Küchenplanern in Verbindung setzen, die gemeinsam mit euch ein Paradies für kulinarische Höhepunkte auswählen!

Salz, Essig, Rasierschaum, Zitrone oder Backpulver, womit reinigt ihr euren Backofen am liebsten?
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