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Stadtwohnung in Lissabon

Elisabeth Liebing Elisabeth Liebing
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Wirft man einen Blick nach draußen wird es bereits grau und ungemütlich - der Herbst hält Einzug. Wie schön wäre es da, in den Süden zu fliehen, um noch ein wenig Sonne zu tanken. Für uns müsste es gar nicht der klassische Strandurlaub sein, eine Stadt am Meer würde uns bereits ausreichen. Wir denken da an die Hauptstadt von Portugal: Lissabon. 

Kurz zur Architektur in Portugal: 

Zu den vielleicht bekanntesten portugiesischen Architekten der zeitgenössischen Baugeschichte zählt Álvaro Siza Vieira. Er war unter anderem verantwortlich für den portugiesischen Pavillon auf der Expo 1998. Ein weiterer Meilenstein der portugiesischen modernen Architektur ist das ungewöhnliche Bauwerk des Restaurants Eleven, das wie ein Goldfischbecken aussieht und sich in einem Park befindet. Das Gebäude wurde von drei aufstrebenden Architekten gestaltet: João Correia, Cristina Santos Silva und Ana Menezes Cardoso. Den eigentlichen Charme von Lissabon üben aber die Unregelmäßigkeiten sowie der stetige Wechsel der Epochen aus, die anhand der Spannung zu architektonischen Höhepunkten führt. Die Fassaden der Häuser wurden mit aufwendig geschmiedeten Balkonen geschmückt, mit zierendem Fries versehen und äußerst bunt gestaltet. Einige der spektakulärsten und überschwänglichsten Baubeispiele des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts finden sich in Lissabon. Es sind also nicht nur die individuellen Gebäude, sondern auch der kollektive Einfluss, der so viele Architekturliebhaber begeistert. Wir besuchen heute eine Wohnung aus dem frühen 20. Jahrhundert, die trotz der behutsamen Modernisierung durch das Architekturbüro von Jose Adrião kein bisschen Charme einbüßen musste.

Zugang Balkon

​Über zwei Geschosse erstreckt sich die großzügige Wohnung im urbanen Lissabon, die eine absolut klare Anmutung hat. Einfluss auf die Erscheinung haben die weiß getünchten Wände und die ausgewählte Möblierung. Dekoration wird man in dieser Wohnung vergeblich suchen, wesentlich ist die Auswahl der Möbel. Diese folgen keinem speziellen Stil, sondern übernehmen mit Leichtigkeit auf Grunde der bunten Mischung die Aufgabe der Dekoration. Zugang zu einem hofähnlichen Balkon erlangt man über das Wohnzimmer, hier säumen mediterrane Topfpflanzen den Boden.

Bänke

​Sitzplätze gibt es in diesem Raum genügend: Die Eigentümer scheinen, wie man auf diesem Bild gut sieht, eine hohe Affinität für Bänke zu haben. Drei unterschiedliche Mehrsitzer wurden der Länge nach parallel zueinander gestellt. Durch die spezielle Reihung der Möbel wird dem Raum ein Galeriecharakter verliehen. Auf direkte Beleuchtung wurde in den Räumen verzichtet, lediglich kleine Strahler an den Wänden sorgen für indirektes Licht.

Küche

​Die Einbauküche präsentiert sich von einer puristischen Erscheinung: Das liegt zum Einen an den weißen Fronten und zum Anderen an den kaschierten Griffen. Zusätzlich vermittelt das Material Edelstahl eine moderne Anmutung. 

Weiß

​Die Gestaltung des Badezimmers kommt der Küche sehr nahe. Hier wurde ebenfalls der Fokus auf die Farbe Weiß gelegt. Weiß steht physikalisch für die Summe aller Farben und wird als vollkommener Ton beschrieben, so suggeriert dieser immer ein reines, ordentliches und neutrales Bild. Im Badezimmer finden sich polierte Natursteinplatten, die auf Grund des matten Glanzes dem Raum einen edlen sowie legeren Look verpassen. Ebenso wie die Wände und Decken wurden auch die Türen in Weiß gehalten, um den sterilen Rahmen nicht zu durchbrechen.

Dopplung

Direkt an die Küche grenzt das Wohnzimmer, das als einziger Raum eine Dopplung der Möbel zulässt. Die zwei cremefarbenen Loungesessel vermitteln dem Zimmer durch ihr zweifaches Auftreten viel Ruhe. Die gesamten Holzdecken der Wohnung wurden weiß gestrichen und ergeben einen geradezu natürlichen Kontrast zu dem derben, hölzernen Dielenboden. Ein Nierentisch dient als Ablagefläche für Getränke oder ein Buch. An der Längsseite der Wand erstreckt sich eine karge Holzbank, die weniger als Möbelstück genutzt wird, sondern eher als dekoratives Element fungiert.

Mansarde

Im Dachgeschoss des Hauses liegt die Holzkonstruktion frei und gibt dem Zimmer einen wunderbar rustikalen Charme. Um den Raum jedoch heller zu gestalten, wurden die Hölzer nicht naturbelassen, sondern mit hellgrau gestrichen. Durch diesen Effekt erzielt man eine ungekünstelte Modernisierung, die nicht zu aufdringlich wirkt. Auch in der Mansarde wurde die Möblierung aufs Äußerste reduziert. Ein gemütliches weißes Sofa, eine minimalistische Liege, ein dunkler Armlehnstuhl, ein kleinerer antiker Beistelltisch und eine schwarze Stehleuchte schmücken den Raum. Der eigentliche Star ist hier das Zimmer, dem durch die spartanische Möblierung eine Bühne geboten wird.

Seid ihr auf den Geschmack des hellen Wohnens gekommen? Weitere Anregungen findet ihr in dem Ideenbuch: Ganz in Weiß – Weiße Wohnideen

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