Ratgeber Wand: Der perfekte Anstrich

Sabine Neumann Sabine Neumann
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Frische Farbe braucht die Wand! Nichts verleiht einem Raum mehr Charakter und Persönlichkeit als die richtige Wandfarbe. Wobei es richtig und falsch eigentlich gar nicht gibt, denn der perfekte Anstrich ist Geschmackssache. Es ist also völlig egal, ob wir unsere vier Wände in leuchtendes Rot, frisches Mintgrün oder dezentes Grau tauchen – Hauptsache, es sieht gut aus. Nach unseren Tipps zum Tapezieren zeigen wir heute, was man vor, während und nach den Streicharbeiten beachten sollte, damit der neue Look auch wirklich perfekt wird. Und schon erstrahlt unser Zuhause in ganz neuem Glanz.

Tipps fürs Streichen

City & Loft Strong by vanHenry colours:  Wände & Boden von vanHenry interiors & colours
vanHenry interiors & colours

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Die passende Farbe auswählen

Zurückhaltend, extravagant, romantisch, elegant: Es gibt wohl für jeden Geschmack und jeden Einrichtungsstil die passende Wandfarbe. Ob man nun den kompletten Raum in die Lieblingsfarbe tauchen oder nur mit einer bunten Wand Akzente setzen möchte, bleibt ganz den persönlichen Vorlieben überlassen.

Den Farbverbrauch berechnen

Um den Bedarf an Farbe zu berechnen, muss man zunächst einmal wissen, mit welcher Farbe man streichen will, denn der Verbrauch ist von Produkt zu Produkt unterschiedlich. In der Regel wird der Farbverbrauch auf den Eimern oder Tuben in ml/m² angegeben. Für die optimale Planung misst man also vor dem Kauf die Fläche aus, die gestrichen werden soll und kalkuliert dementsprechend den Bedarf.

Zweiten Anstrich einkalkulieren

Je nachdem, mit welcher Farbe, welchen Voraussetzungen und Gegebenheiten man es zu tun hat, wird ein Anstrich möglicherweise nicht ausreichen. Es ist also wichtig, sich vor dem Farbkauf genau zu informieren und gegebenenfalls eine zweite Schicht beziehungsweise diverse Ausbesserungsarbeiten mit einzuplanen.

Das Zimmer vorbereiten

Bevor wir zu Pinsel und Farbe greifen, sollten wir im Zimmer bestimmte Vorkehrungen treffen. Schließlich soll nur die Wand gestrichen werden und nicht das Sofa, das Fenster oder der Teppichboden. Dementsprechend ist es ratsam, Boden, Fenster, Türen, Steckdosen und Möbel mit Folie abzudecken und alle Ränder mit Malerkrepp abzukleben. Das verhindert nicht nur ungewollte Kleckse auf unschuldigen Flächen, sondern ergibt nach dem Abziehen des Kreppbandes auch gerade, saubere Kanten.

Die Wand vorbehandeln

Wer einen neuen Anstrich plant, sollte darauf achten, dass die zu streichenden Wände und Decken trocken, sauber und so gleichmäßig wie möglich sind. Eventuelle Risse und Unebenheiten müssen vor Beginn der Malerarbeiten sorgfältig gefüllt, ausgebürstet, ausgeglichen und angepasst werden, notfalls mit einer Grundierung. Will man eine tapezierte Wand streichen, sollte man genau untersuchen, ob diese sich ohne Vorbehandlung überstreichen lässt. Gerade Struktur- oder Fototapeten beziehungsweise kräftige Farben lassen sich häufig nicht so einfach überstreichen. Diese müssen also vorher entfernt werden. Tapetenlöser, Wasserdampf-Geräte oder heißes Spülmittelwasser helfen in besonders hartnäckigen Fällen.

Richtig streichen

Am besten streicht man zuerst mit einem Pinsel oder einer kleinen Rolle die Ränder, Kanten und Ecken im Zimmer vor. Hier reicht jeweils ein Streifen von etwa fünf Zentimetern. Danach wird die gesamte Fläche mit einer großen Rolle bahnenweise und im Kreuzgang gestrichen, sodass die Farbe gleichmäßig deckt. Wichtig: Immer mit dem Lichteinfall streichen, also vom Fenster weg!

Die Farbbezeichnung aufbewahren

Es ist ratsam, die Farbbezeichnung der verwendeten Wandfarbe aufzubewahren. Auf diese Weise weiß man genau, welchen Farbton man an der Wand hat und nachkaufen muss, sollten zu einem späteren Zeitpunkt Ausbesserungsarbeiten oder ein neuer Anstrich nötig sein.

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