Gelbes Badezimmer

Elisabeth Liebing Elisabeth Liebing
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Im Schnitt halten sich die Deutschen nicht länger als eine halbe Stunde pro Tag in ihrem Badezimmer auf. Dieser Ort gehört zu den meist vernachlässigten Räumen der eigenen vier Wände! Wir möchten etwas dagegen tun! Die Ignoranz kann natürlich mehrere Gründe haben: Morgens muss es schnell gehen, wenn man es sich erlaubt, zwei Minuten länger im Bett liegen zu bleiben. Ein anderer Punkt könnte auch die Gestaltung sein, die häufig zweckmäßig ist und nicht besonders wohnlich, so dass wir wenig Zeit darin verbringen möchten. 

Dass das auch ganz anders aussehen kann, beweist uns die deutsche Expertin Jana Kubischik, die auf Wunsch der Kunden viel Wert auf einen wohnlichen Charakter legte. 

Badewanne

Die Besitzer entschieden sich für ein zeitloses Design der Badewanne. Ein praktischer Duschvorhang ermöglicht neben dem Badespaß auch eine schnelle Abkühlung am Morgen -ohne Wasserflecken auf dem Boden zu hinterlassen. Die Farbe des Vorhangs ist in einem natürlichen Cremeweiß gehalten, damit der prägnante neonfarbene Anstrich richtig in Szene gesetzt wird. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit besteht in Badezimmern ein erhöhtes Risiko des Schimmelbefalls. Um dem entgegenzuwirken, sollten die Zonen, die von einer größeren Menge an Spritzwasser betroffen sind, geschützt werden. Zuerst empfiehlt es sich, eine Grundierung auf die Wand aufzutragen und anschließend eine Latexfarbe zu verwenden, die wasserabweisend wirkt.

Spritzschutz

Zusätzlich bietet eine fest montierte Glasscheibe einen Spritzschutz beim Duschen. Die Scheibe markiert gleichzeitig eine Grenze zum stillen Örtchen und schenkt dem Bereich durch die Nische Privatsphäre. Auffällig ist, dass im gesamten Badezimmer auf Fliesen verzichtet wurde. Dieser Trend setzt sich immer mehr durch: Inzwischen gibt es eine Reihe verwendbarer Materialien, die Wasser ohne Probleme abweisen können. So kann bedenkenlos auf das glatte Raster verzichtet werden.

Dekoration

Auch im Bad sollte Platz für Dekoration sein, um den Naßraum wohnlicher zu gestalten. Hier finden wir ein Bild, dessen Motiv, ein Schwimmerin, sich nahtlos in das Konzept einfügt. Ein Baumstamm mit einem Durchmesser von etwa zehn Zentimeter wurde an die Wand angelehnt und greift das Thema Natur auf – das liegt bei dem Element Wasser nicht fern. 

Sauna

Bei der Neugestaltung des Badezimmer wurde auf eine separate Dusche verzichtet. So wurde Platz für die lang ersehnte Sauna geschaffen. Die Fertig-Sauna wurde von einem Tischler auf die richtigen Maße eingekürzt und mit schlichten Holzplatten verkleidet. Die natürliche Maserung des Holzes ist deutlich sichtbar und ein schlichtes Gestaltungselement. Die Tür der Sauna wurde verdunkelt, um den Nutzern während eines Saunagangs mehr Privatsphäre zu schenken. Das knallige Gelb, der graue Boden und der Betonwaschtisch sind ein schöner Gegensatz zur Holzverkleidung der Sauna. Um die Wohnlichkeit zu verstärken, wurden Zimmerpflanzen drapiert, die sich positiv auf das Raumklima auswirken.

Waschbecken

Die ehemals zwei Waschbecken sind einem großen Betontrog gewichen. Getragen wird das Gewicht des Waschbeckens durch ein praktisches Schränkchen, welches an der Wand montiert wurde und dort nun zu schweben scheint. Das Sideboard bietet genügend Stauraum für den Badezimmerutensilien. Für zusätzlichen Wohnkomfort sorgen die kugelförmigen Leuchten, die auf unterschiedlichen Höhen angebracht wurden.

Weitere Anregungen für die Gestaltung des Badezimmers findet ihr in dem Ideenbuch: Badezimmer-Deko

Hättet ihr auch gerne eine Saune im eigenen Bad? Hinterlasst uns einen Kommentar!
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