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homify 360°: Stadthaus in London

Elisabeth Liebing Elisabeth Liebing
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Wer bereits einmal in einem Vorort von London war, kennt das Problem: Alle Häuser scheinen gleich auszusehen und es fällt einem Touristen unheimlich schwer die Orientierung zu behalten. Der Aufbau dieser schmalen Reihenhäuser ist nämlich fast immer der Gleiche. In England ist Backstein prägnant für die Gestaltung der Fassade. Backsteine oder auch Ziegel genannt, sind künstlich hergestellte und gebrannte Bausteine aus Ton. Ihre Blütezeit hatte die Backsteinarchitektur als Sichtmauerwerk in England zwischen 1450 und 1650. In London durften nach dem großen Brand von 1666 nur noch Stein- und Backsteinbauten errichtet werden. Ein Vorteil der Ziegel war der besonders günstige Preis, der den Backstein zu einem allseits beliebten Baustoff machte.

Heute möchten wir uns aber vor allem im Inneren des Hauses umsehen, denn ganz anders als die leicht zu verwechselnde Außenhaut glänzt das Interieur aufgrund der individuellen Gestalt. 

Ansicht des Einfamilienhauses

Das kleine, englische Haus liegt an einer wenig befahrenen Straße auf einem Eckgrundstück. Die Ecke des Hauses wurde abgerundet und passt sich ideal der öffentlichen Verkehrswege an. Das Nachbarhaus weist die gleiche Gestaltung der Fassade auf und präsentiert sich im traditionell englischen Stil. Die Öffnungen sowie die Sockelleiste sind in einem eleganten Anthrazitton gemalert, um sich von den hellen Ziegeln abzuheben. 

Konzept des Hauses

Hier befinden wir uns in der untersten Etage. Sofort wird einem bewusst, das durch die geringe Breite des Hauses lediglich eine kleine Grundfläche verfügbar ist. Diese gilt es optimal auszunutzen. Demnach entschieden sich die Bauherren für einen offenen Grundriss, der die Küche und das Esszimmer integriert. Durch die Überschneidung der Funktionen wird automatisch Platz gespart. Um ein einheitliches Bild zu erlangen, ziehen sich durch den gesamten Gebäudekomplex Möbel, die aus dem gleichen Material hergestellt worden sind. 

Möbel – Zentrum des Designs

Das Mobiliar wurde bestens aufeinander abgestimmt und überzeugt durch sein zeitloses Design. Die Küche wird zumindest durch den erhöhten Küchenblock räumlich von dem Essbereich abgetrennt. Künstliche Beleuchtung wird durch Spots erzeugt, die in der Decke eingelassen sind und den Raum punktuell ausleuchten. Eine schmale Treppe führt in das höher liegende Stockwerk und fungiert aufgrund des verwendeten Materials Holz als Brücke.

Bauelemente

Über den Wohnbereich ist der wild bewachsene Garten zugänglich, der in einer Stadt wie London insbesondere in den Sommermonaten eine private Oase darstellt. Geschützt wird das Grundstück durch die Mauer, die zum einen Privatsphäre verspricht und zum anderen den Lärm der Straße abschirmt. Durch die raumhohen Sprossenfenster scheint viel natürliches Licht in die tieferliegende Etage des Hauses. Der Name Sprossenfenster leitet sich von der Verbindung der einzelnen Scheiben ab, denn die Verbindung oder schmalen Stäbe, die aus Holz oder Metall gefertigt werden, nennt man Sprossen. Im 19. Jahrhundert waren gängige Glasscheibenformate, wie wir sie heute kennen, noch nicht in jeder Größe verfügbar oder die Herstellung viel zu teuer. So behalf man sich, indem man die kleineren Glasflächen zusammenstückelte und sie mit den sogenannten Sprossen verband. Die Gliederung der Fensterflächen entwickelte sich zu einem Gestaltungselement, das besonders im Jugendstil zum Teil sehr aufwendig wurde und bis heute ein wunderschönes Gestaltungselement ist. 

Couch

Das dunkelbraune Furnier der Möbel dominiert den gesamten Raum. Highlights werden durch die helleren Konturen des Holzes gesetzt, die den Raum nicht nur farblich verschönern, sondern ihn auch strukturieren. Das Sofa ist von drei Seiten durch Wände eingefasst und lässt ein geschütztes Ambiente entstehen. Um dem Farbschema treu zu bleiben, werden durch unterschiedliche Texturen Akzente gesetzt wie zum Beispiel durch das Lammfell. Dieses hat neben der gestalterischen Funktion natürlich auch einen erhöhten Gemütlichkeitsfaktor.

Arbeitszimmer

Wer wirklich konzentriert arbeiten möchte, darf sich gerne an diesem Arbeitszimmer orientieren: Alles hat hier seinen richtigen Platz und man ist absolut fokussiert auf die Arbeit. Bestens ausgeleuchtet wird die Fläche durch Leuchten, die an der Wand montiert wurden und nun vertikal den Schreibtisch ausleuchten. Wichtigster Aspekt ist Ordnung am Arbeitsplatz und das wird hier durch die innovativen Regale ermöglicht. Neben der schnöden Aufhängung bieten die Boards zusätzliche Fläche, um Bürobedarf darin zu verstauen. 

Weitere Anregungen zu Arbeitsplätzen im eigenen Haus findet ihr in dem Ideenbuch: Ein Büro zum Wohlfühlen

Gestaltung des ersten Stockwerks

In der ersten Etage des Wohnhauses setzt sich der Bodenbelag des Erdgeschosses fort. Auch die Gestaltung der Farben verändert sich nicht. Um mehr Gemütlichkeit in den eher privaten Räumen zu schaffen, sorgen weiß lackierte Holzvertäfelungen für den gewünschten heimeligen Effekt. Dem Flur schließt sich das schlicht gestaltete Badezimmer an. Dieses kann mithilfe einer Schiebetür vom Flur abgetrennt werden. Durch die Verwendung einer Schiebetür ensteht keine unnötige Fläche, die durch das Schließen bzw. Öffnen einer konventionellen Türe verloren gehen würde. 

Wie gefällt euch die Einrichtung des Hauses? Lasst es uns wissen und hinterlasst einen Kommentar!
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