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homify 360°: Wohnhaus in Belgien

Elisabeth Liebing Elisabeth Liebing
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Für diesen Artikel nehmen wir euch mit nach Belgien in die flämische Region. Das Haus wurde in Heusden, einer Kleinstadt östlich von Gent verwirklicht. Der Entwurf und die Umsetzung stammen von den jungen belgischen Architekten Graux & Baeyens. Seit 2005  hat sich das Büro etabliert und auf Wohn-Architektur, kommerzielle Projekte und sogar Möbeldesign spezialisiert. Anhand dieses Ideenbuchs könnt ihr einen kleinen Einblick in die Kreativität dieser talentierten Designer bekommen. 

Hintergrund

  von Graux & Baeyens

Tatsächlich liegt das Haus auf einem Grundstück, das ehemals von einer Burg gesäumt wurde, die während des zweiten Weltkriegs fast gänzlich zerstört wurde: Lediglich einige Mauerreste umgeben das Grundstück und zeugen von der einstigen Präsenz. Die Eingliederung des historischen Denkmals lag den Architekten sehr am Herzen und wurde bei der Planung berücksichtigt. 

Auf den ersten Blick markiert das Projekt prägnant die Dualität der gesamten Außenhülle: Die großen Fensterflächen scheinen sich zu schneiden und untereinander zu artikulieren. Die komplexe Form des Gebäudes lässt eine starke Verbindung zwischen Innen-und Außenraum entstehen. Imposant ist das unbehandelte Kupfer, das sich wie eine Haut über die grafische Form legt. Die Oberfläche wird mit der Zeit zu einem Goldbraun-Moosgrün passieren und repliziert die natürlichen Farben der Pflanzen und des Bodens rund um das Projekt.

Konzeptionelle Entwicklung

  von Graux & Baeyens

Das Board-Design ermöglicht uns, die verschiedenen Entwurfsprozesse, die zum Endergebnis geführt haben, zu beobachten. Beginnend mit einem monolithischen Prisma wurden verschiedene Knochenbrüche betrieben, um das Projekt zu öffnen und beleben. Große Einschnitte konkaver Flächen bestimmten auf beiden Seiten das Design des Hauses und stellen eine 360 °-Verbindung zwischen innen und außen her.

Tradition neu erfunden

  von Graux & Baeyens

Blickt man seitlich auf das Projekt, erinnert uns die traditionelle Form an Landhäuser: Ein Gebäude auf einer Ebene, mit einem Satteldach. Diese traditionelle Volksarchitektur inspirierte die jungen Planer, einen neuen Archetyp zu entwickeln und Althergebrachtes neu zu interpretieren. Durch die monolithische Oberflächenverkleidung ergibt sich eine Abstraktion zwischen den Wänden und dem Dach und schafft ein zeitgenössisches Spiel. So entsteht durch die versteckten Konstruktionsdetails geschickt eine skulpturale Gestalt.

Innenraum

  von Graux & Baeyens

Der Außen- und Innenraum gehen eine wunderbare Symbiose ein und erzielen eine spannende Wechselwirkung. Das natürliche und weiche Licht wird durch die Beschichtung der Innenfläche einzigartig reflektiert. Ein gestalterisches Detail findet sich auf dem Boden des Eingangsbereichs: Ein schwarzes Trapez auf dem Boden vermittelt einen surrealen Schatten der Haustür. Auf der rechten Seite faltet sich eine skulpturale Treppe in einer akrobatischen Drehung und erzeugt eine kontrastreiche Spannung zu den sonst eckigen Formen im restlichen Gebäude. Es wird eine elegante und dynamische Note im Innenraum kreiert.

Wohnzimmer

  von Graux & Baeyens

Im Erdgeschoss versammeln sich die öffentlichen Räume wie Wohnzimmer, Esszimmer und Küche, während sich in der oberen Etage vier Schlafzimmer und private Räume befinden, die durch die Separierung mehr Ruhe bekommen. Der zentrale Kamin schafft eine elegante Trennung zwischen Wohn-und Esszimmer.

Bad

  von Graux & Baeyens

Dieses Foto von einem der Badezimmer im Obergeschoss ermöglicht es uns, die Liebe zum Detail zu erfassen. Hochwertiger Marmor wurde für die Fassung der Badewanne verwendet, der zu einem spitzen Winkel zusammenläuft und die dynamische Morphologie des Hauses unterstreicht. Die konsequente Verwendung hochglänzender Möbel, Wände und Böden erstreckt sich über das ganze Projekt und erweckt eine minimalistische Anmutung. 

Schlafzimmer

  von Graux & Baeyens

Wir beenden diese architektonische Führung mit einem privaten Zimmer, das auf der obersten Etage untergebracht ist. Hier nutzen die Architekten die Neigung des Dachgiebels für ihr Design und ließen eine einhüllende und komfortable Atmosphäre enstehen. Der polierte Fußboden des gesamten Erdgeschosses wurde gegen einen grau glänzenden Teppich ausgetauscht, der sich über alle Räume der ersten Etage erstreckt. Das natürliche Licht, das aus dem großen Erkerfenster scheint, wird durch eine elektrischen Beleuchtung unter der Dachkante unterstrichen.

Ihr seid auf den Kupfergeschmack gekommen? Kleinere Anregungen findet ihr in dem Ideenbuch: Kupfer-Accessoires

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