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homify 360°: Einzigartiges Einfamilienhaus

Elisabeth Liebing Elisabeth Liebing
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Tekuto ist der Name eines Architekturbüros und aus folgenden Wörtern zusammengesetzt: Universum, Technologie und Menschen. Eine interessante Kombination, die einen anregt, viele mögliche Bedeutung in den Büronamen zu interpretieren. Das kreative Team besteht schon seit vielen Jahren und weist einen großen Erfahrungsschatz beim Bau auf, der vom kleinen Haus bis zu öffentlichen Institutionen reicht. Fachleute aus den verschiedensten Bereichen werden stark in die Planung miteinbezogen, um das größt- und bestmögliche aus der zu planenden Architektur herauszuholen.

Wir möchten euch heute gerne ein ungewöhnliches Projekt des Architekturbüros vorstellen, welches wegen seiner bizarren Form mit Sicherheit die Meinungen der Leser spalten wird. Aber nun, viel Spaß.

Urbanität ole!

Eingebettet zwischen typischen Siedlungsbauten sticht der Komplex strahlend weiß hervor. Der Entwurf wirkt simpel und gleichzeitig äußerst raffiniert: Ein Würfel dessen südseitige Ecke sich in Richtung Himmel erstreckt, wurde einfach abgeschnitten. Die Schnittfläche wurde mit einem gläsernen Mosaik gefüllt. Hierbei wurde ein quadratischer Rahmen eingesetzt, der alle vier Seiten des fehlenden Segments berührt. Die extravagante Platzierung sowie die Größe machen das Wohnhaus zu etwas Besonderem.

Ansicht

In das Haus wurde die Garage integriert, deren Tor sich durch die gleiche Farbe in das Konzept unauffällig einfügt. Durch die nach hinten verrückte Positionierung entstehen zusätzliche Schatten, die dem Gebäude auf absolut natürliche Weise eine farbliche Strukturierung verleihen. Der Eingangsbereich gliedert sich unauffällig zur rechten Seite des Bildes ein und markiert die einzige Öffnungen auf dieser Ansicht des Hauses. 

Innenraum

Im Inneren des Hauses wird der kühle Charakter des Hauses fortgeführt: Ausschlaggebend für diesen Effekt ist die Verwendung des grauen Materials Beton. Neben der Kolorierung spielt die Maserung des Werkstoffes eine wichtige Rolle auf die Raumwirkung. Hier sind die Abdrücke der Schalung deutlich sichtbar. Diese lassen sich an der Decke erkennen, wo sie in horizontalen Streifen deutlich werden und den Raum dezent zonieren. Um in die erste Etage zu gelangen, muss man die weiße Wendeltreppe nehmen. Neben der Nutzung nimmt die Treppe ebenso eine gestalterische Position ein. Witziges Detail ist das Geländer, das in der Mitte des Raumes als senkrechte Stange den Anfang markiert und sich dann nach einem enormen Knick entscheidet, die Aufgabe der Brüstung zu übernehmen. 

Galerie

Wie ein roter Faden zieht sich die Brüstung in den hohen Raum, der die abgeschnittene Seite von außen markiert. Ebenso wie in der unteren Etage, wurden die Wände mit Beton gestaltet. Einen ausgleichenden Kontrast stellt der hölzerne Boden dar, der zumindest ein wenig lebendiges Flair versprüht. Ein strahlend weißes, stufenförmiges Podest gliedert den Raum in unterschiedlich hohe Zonen. So entstehen in diesem extravaganten Zimmer private und öffentliche Bereiche, die dem Bewohner des Hauses einen Rückzugsort geben können.

Atmosphäre des Raumes

Auf diesem Bild kann man sehr schön die Dimension und die damit verbundene Höhe des Raumes erkennen. Die fünf gestückelten Fenster sorgen für natürliche Lichteinfälle. Prägnant ist die quadratische Form, die durch das eingesetzte Glas den zentralen Punkt des Ausschnitts festlegt. 

Die Architektur des Hauses wurde aufs Äußerste reduziert und ist ein Inbegriff des Minimalismus und der einfachen Formensprache und sicherlich nicht für jeden erstrebenswert, dennoch liegt die Faszination oftmals in der Einzigartigkeit eines Objekts. Dieser Punkt wurde zu hundert Prozent erfüllt.

Weitere Anregungen zum Thema Minimalismus findet ihr in dem Ideenbuch: Sieben Gründe, warum wir Minimalismus lieben

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