Parkett verlegen: Das müsst ihr beachten

Sabine Neumann Sabine Neumann
Unsere Ausstellung in Essen-Steele Parkett Strehl GmbH Boden Holz
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Parkett gehört zu den beliebtesten Bodenbelägen im Innenraum. Kein Wunder, handelt es sich dabei doch um ein natürliches Material, das langlebig und pflegeleicht ist, mit einer besonderen Haptik überzeugt und optisch jeden Raum aufwertet. Nachfolgend findet ihr jede Menge Inspiration unserer Experten sowie nützliche Tipps und Tricks rund um das Thema Parkett verlegen.

Parkett: Die Vorteile

Unsere Ausstellung in Essen-Steele Parkett Strehl GmbH Boden Holz
Parkett Strehl GmbH

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Parkett Strehl GmbH
Parkettböden bringen viele Vorteile mit. So sind sie mit der richtigen Pflege langlebig und strapazierfähig, angenehm fußwarm, hygienisch und pflegeleicht. Richtig verlegt bringen sie außerdem lärmdämmende Eigenschaften mit. Und auch in Sachen Optik ist Parkett eine sichere Sache. Es gibt zahlreiche Varianten und Arten, sodass garantiert jeder die perfekte Variante für sich und sein Zuhause findet. Generell ist Parkett aber zeitlos schön und dauerhaft einsetzbar. Zu guter Letzt handelt es sich dabei um ein Naturprodukt, das jedem Raum eine natürliche, warme Note verleiht.

Parkett verlegen: Massiv-Parkett oder Fertig-Parkett?

Bauwerk Parkett Casapark 181 Eiche Tabacco 45 used look, gefast, naturgeölt. Die sehr charaktervolle Optik im Used Look unterstreicht die heimelige Art dieser Landhausdiele. Der Farbton Eiche Tabacco in Kombination mit der rustikalen Sortierung verleiht diesem Parkettboden noch mehr Spannung und Authentzität. So wird das Arbeitszimmer zur Kreativzone und gibt Raum, um dem Talent nachzugehen. Bauwerk Parkett GmbH ArbeitszimmerSchreibtische Braun
Bauwerk Parkett GmbH

Bauwerk Parkett Casapark 181 Eiche Tabacco 45 used look, gefast, naturgeölt. Die sehr charaktervolle Optik im Used Look unterstreicht die heimelige Art dieser Landhausdiele. Der Farbton Eiche Tabacco in Kombination mit der rustikalen Sortierung verleiht diesem Parkettboden noch mehr Spannung und Authentzität. So wird das Arbeitszimmer zur Kreativzone und gibt Raum, um dem Talent nachzugehen.

Bauwerk Parkett GmbH
Wer Parkett selbst verlegen will, steht vor der Entscheidung, ob es Fertig-Parkett sein soll oder Massiv-Parkett. Erstere Variante ist auch unter dem Namen Klick-Parkett bekannt, da sich die Elemente ganz einfach zusammenschieben lassen. Nut und Feder ermöglichen hier eine einfache Montage. Entscheidet man sich für Massiv-Parkett, sollte man mehr Erfahrung mitbringen. Es ist schwieriger zu verlegen, teurer, nicht sofort begehbar, aber dafür viel haltbarer und langlebiger als Fertig-Parkett. Im Gegensatz zu der Klickvariante kann es nahezu beliebig oft restauriert werden.

Parkett verlegen: Kosten

Unter dem Dach befindet sich eine Badelandschaft aus Wenge-Parkett CG VOGEL ARCHITEKTEN Klassische Badezimmer
CG VOGEL ARCHITEKTEN

Unter dem Dach befindet sich eine Badelandschaft aus Wenge-Parkett

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Parkett gibt es heutzutage für jeden Geldbeutel. Vom günstigen Baumarktprodukt bis zum teuren Markenhersteller ist auf dem Markt alles zu haben. Der Preis hängt letztendlich von der Dicke der Nutzschicht ab, die aus Massivholz besteht. Diese beträgt mindestens zweieinhalb, besser jedoch vier bis fünf Millimeter. Je nachdem, für welche Variante man sich entscheidet, muss man mit Kosten von 15 bis 80 Euro pro Quadratmeter rechnen. Möchte man eine ganz exklusive Holzart in besonderer Qualität haben, kann sich der Preis durchaus auch auf 200 Euro pro Quadratmeter belaufen. Hinzu kommen noch die Trittschalldämmung und gegebenenfalls eine Feuchtigkeitssperre. Möchte man sein Parkett vom Fachmann verlegen lassen, muss man noch etwa 15 Euro pro Quadratmeter dazurechnen.

Parkett verlegen: Auf welchem Untergrund?

Bevor es ans Parkett verlegen geht, muss man dafür sorgen, dass der Untergrund fest, eben, trocken und sauber ist. In der Regel werden unter dem Parkett drei Schichten benötigt: Estrich, Folie und Trittschalldämmung.

Parkett verlegen oder lieber Laminat?

Der extrastarke Laminatboden für höchste Ansprüche. MeisterDesign. laminate LD 250 | 6843 MeisterWerke Schulte GmbH Boden
MeisterWerke Schulte GmbH

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Manchmal stellt sich die Frage, ob man in einem Raum Laminat oder Parkett verlegen soll. Beide Bodenarten haben ihre Vor- und Nachteile. So ist Laminat unschlagbar günstig und sehr robust, es lässt sich einfach verlegen und hat bei guter Qualität auch optisch einiges auf dem Kasten. Moderne Laminatböden sind häufig auf den ersten Blick kaum von hochwertigerem Parkett zu unterscheiden. Echtes Parkett hingegen punktet mit Natürlichkeit und Langlebigkeit, es ist fußwärmer als Laminat und optisch ein unerreichbares Naturprodukt. Die Entscheidung für oder gegen Parkett beziehungsweise Laminat hängt also von vielen verschiedenen Faktoren und persönlichen Vorlieben und Vorstellungen ab.

Parkett verlegen: Welche Holzart?

Laminat Harmony Oak Floorwell Asiatische Wohnzimmer
Floorwell

Laminat Harmony Oak

Floorwell

Parkett besteht in der Regel aus Harthölzern von Laub- oder Nadelbäumen. Doch Holz ist nicht gleich Holz. Die gängigsten Arten, die bei Parkettböden zum Einsatz kommen, sind Eiche, Buche, Esche, Ahorn, Birke, Nussbaum und Kirsche. Diese unterscheiden sich vor allem in der Farbgebung sowie der Maserung, aber durchaus auch in Härte und Empfindlichkeit. Für welche Holzart man sich bei seinem Parkett entscheidet, hängt also vom persönlichen Geschmack, aber auch von den Gegebenheiten vor Ort, der Nutzung des Raumes und nicht zuletzt den Budgetvorstellungen ab.

Parkett verlegen: Vorbereitung

Verlegung von Hain Dielen Eiche geölt Stumpf Parkett GmbH Klassische Wohnzimmer Holz
Stumpf Parkett GmbH

Verlegung von Hain Dielen Eiche geölt

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Vor dem Parkett verlegen sollten sich die Parkettdielen im Raum akklimatisieren und möglichst 48 Stunden bei einer Zimmertemperatur von 18 bis 26 °C in der geschlossenen Verpackung waagerecht liegen.

Parkett verlegen: Trittschalldämmung

Umbau eines Jahrhundertwendehauses | Bauen im historischen Bestand CLAUDIA GROTEGUT ARCHITEKTUR + KONZEPT Moderne Esszimmer
CLAUDIA GROTEGUT ARCHITEKTUR + KONZEPT

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Auf dem sauberen, ebenen, festen und trockenen Boden wird als erstes die Trittschalldämmung verlegt. Dabei gilt es darauf zu achten, dass die Kanten sich nicht überlappen, aber gut aneinander anschließen.

Parkett verlegen: Die erste Reihe

Parkett Landhausdiele 3-Schicht Braunschweig Parkett Shop Mediterrane Wohnzimmer
Braunschweig Parkett Shop

Parkett Landhausdiele 3-Schicht

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An den Parkettdielen der ersten Reihe werden nun mit einer Stichsäge die Nuten der Längsseiten entfernt. Dann legt man die erste Diele bündig mit den Nutseiten in eine Ecke des Raumes und schiebt sowohl an der Stirn- als auch an der Längsseite der Diele Abstandskeile zwischen Wand und Parkett, um einen Abstand von etwa 1 cm für die Dehnungsfuge zu schaffen. So kann das Holz nach dem Verlegen weiterhin arbeiten. Anschließend wird die nächste Parkettdiele an die freie Stirnseite angelegt und mit Hammer und Schlagholz festgeklopft.

Parkett verlegen: Randstück zuschneiden

Hain Parkettboden: Ambiente Räuchereiche gebürstet, gekalkt, geölt Hain Parkett Koloniale Wände & Böden
Hain Parkett

Hain Parkettboden: Ambiente Räuchereiche gebürstet, gekalkt, geölt

Hain Parkett
Stößt man beim Parkett verlegen wieder auf die Wand, gilt es, das Randstück abzumessen. Dafür dreht man die Diele herum und legt sie an die vorherige Parkettdiele an. Dann schiebt man sie bis zur Wand vor, setzt einen Abstandskeil zwischen Diele und Wand und markiert die Länge mit dem Bleistift auf dem Holz. Anschließend wird das Randstück mit der Säge zugeschnitten. Wichtig: Die Diele soll dabei mit der Rückseite nach oben zeigen. Zum Schluss wird das fertig geschnittene Randstück eingesetzt und mit einem Zugeisen festgezogen.

Parkett verlegen: Reihe für Reihe

Bembé Parkett - Verlegung und Renovierung aus einer Hand. Bembé Parkett GmbH & Co. KG Moderne Wände & Böden
Bembé Parkett GmbH & Co. KG

Bembé Parkett – Verlegung und Renovierung aus einer Hand.

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Nun geht es an die zweite Reihe, die man mit dem Reststück der ersten Parkettreihe beginnen sollte. Die Dielen werden mit Hammer und Schlagholz an den Längsseiten der bereits verlegten Hölzer festgeklopft. Auf diese Weise wird Reihe für Reihe des Parketts im gesamten Raum verlegt.

Parkett verlegen: Stücke ausschneiden

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Die Stellen auf dem Fußboden, an denen sich Türzargen und Heizungsrohre befinden, müssen mit der Stichsäge aus den Parkettdielen ausgeschnitten werden. Dabei sollte als Dehnungsfuge ein Abstand von etwa 1 cm zwischen Rohr/Zarge und Diele verbleiben. An der Heizung wird die Schnittstelle in der Regel von der Rosette verdeckt, die Fuge um die Türzarge wird mit Dichtmasse verschlossen.

Parkett verlegen: Endstück zuschneiden

Parkett Eiche Cher Traumboden24 Boden
Traumboden24

Parkett Eiche Cher

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Das Endstück der letzten Parkettreihe wird wie bei den vorherigen Reihen abgemessen und anschließend zugeschnitten. Dann wird die Diele eingesetzt, mit Abstandskeilen versehen und an Stirn- und Längsseite festgezogen.

Nach dem Verlegen: Parkettpflege

Einfamilienhaus - Industrieparkett Eiche geölt Bodenständig Parkett Moderne Esszimmer Massivholz
Bodenständig Parkett

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Bodenständig Parkett
Ist der neue Parkettboden fertig verlegt, sollte man ihm die bestmögliche Pflege zukommen lassen. Diese ist vor allem davon abhängig, ob es sich um geöltes oder versiegeltes Parkett handelt. Eine Versiegelung schützt das darunterliegende Holz vor dem Eindringen von Schmutz. Daher genügt es in diesem Fall, das Parkett regelmäßig nebelfeucht zu wischen. Geöltes Parkett ist hingegen deutlich empfindlicher und sollte darüber hinaus immer wieder gebohnert und von Zeit zu Zeit mit speziellen Pflegeölen gepflegt werden, um den Oberflächenglanz und -schutz zu erhalten.

Parkett als Untergrund

Vinylboden (1 Paket = 2,64 qm) KLICK-System in 2 Farben RSVP Serien Hengrow GmbH Klassische Bürogebäude Braun
Hengrow GmbH

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Prinzipiell ist es möglich, andere Bodenarten wie zum Beispiel Laminat auf Parkett zu verlegen. Dabei sollte man allerdings prüfen, ob das Parkett vollflächig mit dem Untergrund verklebt ist. Falls nicht, sollte man davon Abstand nehmen, denn schwimmend verlegtes Laminat lässt sich nicht auf schwimmendem Parkett verlegen. Auch wer Vinylboden auf Parkett verlegen möchte, kann das tun. Verklebt werden sollte dieser allerdings nur, wenn sicher feststeht, dass der darunterliegende Holzboden nicht mehr verwendet werden soll, da der Klebstoff zu Verfärbungen führen kann, die sich nur sehr schwer wieder entfernen lassen.

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