Minimalistisch Wohnen: Fünf Stilregeln

Jessica Labbadia – homify Jessica Labbadia – homify
Google+
Loading admin actions …

Dass weniger oft mehr ist, wissen wir ja eigentlich. Dennoch scheint es häufig viel schwierigerer zu sein, die eigenen vier Wände schlicht zu gestalten als man vielleicht denkt. Jeder kennt das Szenario: Man bezieht ein neues Haus und es sieht es im ersten Moment so wahnsinnig groß aus… Man fragt sich, was man wo platzieren soll und ist noch ganz zuversichtlich, auch auf Dauer alles so ordentlich zu halten wie am Anfang. Doch was passiert dann?! Ganz einfach: Zu wenig Stauraum, zu viele Anschaffungen. Genauer gesagt: Nett gemeinte, aber überflüssige Geschenke oder auch persönliche Erinnerungen, die Platz weg nehmen, von denen man sich aber nicht trennen kann… Zu den kleinen Staubfängern gesellen sich irgendwann sperrige Möbel, die zwar im Katalog unheimlich toll aussahen, das eigene Haus aber viel zu überladen wirken lassen. Und jetzt???

1. Auf Glas und Beton setzen

Klare Formen und dezente Farben schaffen generell ein minimalistisches Gesamtbild. Was die Materialien betrifft, sorgen vor allem Glas und Beton für die nötige optische Ruhe. Akzente setzen kann man immer noch mit Möbelstücken wie Design-Stühlen oder poppigen Lampen.

2. Symmetrisch einrichten

Es gibt Menschen, bei denen alles symmetrisch sein muss. David Beckham leidet beispielsweise unter dieser harmlos klingenden Zwangsstörung und erzählte in einem Interview mal, wie sehr sie seinen Alltag beeinflusse:Ich stelle meine Pepsi-Dosen in den Kühlschrank und wenn es eine zu viel ist, dann stelle ich diese in einen anderen Schrank.  Was die Einrichtung angeht, ist Symmetrie aber prinzipiell nie verkehrt, weil sie dem jeweiligen Raum Struktur verleiht.

3. In High Tech investieren

Kniffige Einrichtungsdetails wie die aus dem Küchenblock fahrbare Stromleiste sind nicht nur äußerst praktisch, sondern sorgen gleichsam auch für Ordnung – und die braucht man ja gerade in der Küche!

4. Graue Maus spielen

Neben Schwarz und Weiß, haben auch Braun- und Grau-Töne eine besonders harmonische Wirkung. Besonders edel ist es, wenn man verschiedene Nuancen der gleichen (Nicht-)Farbe miteinander kombiniert. Hier verleihen das Bett, die Kissen und das Laken in den abgestuften Grautönen dem Schlafzimmer eine sehr puristische Note!

5. Großkariert denken

Nicht nur die Einrichtung, auch die Auswahl der Bodenfliesen und Wände ist entscheidend dafür, ob das Haus hinterher puristisch aussieht oder nicht. Die großen, grauen Bodenfliesen sind schmal verfugt und sowohl das Design von Dusche und Badewanne als auch der Block-artige Holzschrank unterstützen dieses insgesamt sehr minimalistische Badezimmer-Bild.

VIO 302 - Schöner Wohnen, schöner Sparen:  Terrasse von FingerHaus GmbH

Sie suchen einen Architekten? Schreiben Sie uns! Wir helfen Ihnen gerne.

Kostenlos beraten lassen

Nach passenden Wohnideen stöbern